@anwagnerdreas allerdings haben wir möglicherweise sehr unterschiedliche #DHd2026 Eindrücke, weil bei 5 Programmslots parallel wir ganz andere Dinge gesehen und gehört haben könnten. Also teilt doch gern euren Eindruck zur Andreas' Feststellung:

Findet ihr auch, dass wir beim reflektierten und möglichst ressourcen-orientierten sparsamen oder möglichst unterlassenen Einsatz von "KI" da nicht wirklich viel weiter gekommen sind seit @DHdKonferenz #DHd2025? (2/2)

@anwagnerdreas oh ja, danke für die Erinnerung an die rege Diskussion zu "KI" um die #DHd2025! Mich würde da auch interessieren, was andere denken, v.a. weil ich nur eine sehr zurückhaltende u skeptische Anwender:innen-Perspektive habe.

Ich hatte aber den Eindruck, dass das Ganze auf der #DHd2026 etwas nüchterner, refektierter und problembewusster behandelt wurde. Oft zurecht auch gar nicht, weil es in den Vorträgen eben um anderes ging und "KI" konsequenterweise nicht eingesetzt wurde. (1/2)

So, ich räume meine gepinnten Posts auf und da fällt mir https://hcommons.social/@anwagnerdreas/114114683635763891 von der #Dhd2025 letztes Jahr in die Finger. Was würdet ihr sagen, sind wir denn nun weiter?

Ich selbst würde sagen, naja, stellenweise und fast und so halb: Stellenweise werden die Veränderungen nun quantifiziert und gegen Alternativen abgewogen (wobei die Alternativen prinzipiell offene Modelle und nicht-NLP-basierte Methoden umfassen, nur meistens nicht in derselben Aufstellung), aber die Diskussion über Umfang und Anforderungsprofil der verbliebenen "manuellen" Aufgaben war immer noch nur in einer Q&A-Diskussion angetitscht worden. (Und gestern abend im Pub!)

Dafür dass ein ganzes Jahr mit vielen Entwicklungen ins Land gegangen ist, finde ich die Bilanz etwas ernüchternd. Da muss ich mal drüber nachdenken, was ich damit anfange...

#DHd2026

Andreas Wagner (@[email protected])

Ich hoffe, bei der #DHd2026 sind wir weiter und hören statt "Menschliche Nachkontrolle ist auch bei GPT-6u immer noch nötig" Einschätzungen und Erfahrungsberichte wie "Mit dem Wechsel von direkter Korrektur- und Tagging-Arbeit zu Nachkontrolle von LLM Output hat sich unser Aufwand und die erforderlichen Kompetenzen wie folgt verändert: ..." #DHd2025

hcommons.social
@DHd Ein wirklich beeindruckender Rahmen! #DHd2025

@type mehr dazu hier

2025: Thomas, Christian / Prell, Martin / Hofmann-Polster, Katharina / Häfner, Claudia: FAIRe Forschungsdaten aus Goethes Posteingang: Die ersten 2400 An-Briefe als #TEI-XML-Volltexte. #DHd2025 Under Construction. Bielefeld. DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.14943016.

#DHd2026

FAIRe Forschungsdaten aus Goethes Posteingang: Die ersten 2400 An-Briefe als TEI-XML-Volltexte

Mit Veröffentlichung der "Releaseversion 1.0" im September 2024 stellt die Editions- und Forschungsplattform PROPYLÄEN: Goethes Biographica nicht nur eine verbesserte und erweiterte Version, sondern erstmals auch ein umfassendes TEI-XML-kodiertes Korpus von Forschungsdaten frei lizenziert zur Verfügung. Das bis 2039 angelegte Großprojekt vereint vier ursprünglich eigenständige Editionen: Goethes Tagebücher, seine "Begegnungen und Gespräche", An-Briefe und Von-Briefe. Der mit der Releaseversion veröffentlichte Datensatz umfasst 2406 Briefe an Goethe, samt strukturierter Metadaten, Regesten und Digitalisatverweisen. Die TEI-Daten sind unter Nutzung moderner Technologien wie Transkribus und OCR4all entstanden, mit Normdaten umfassend angereichert und in Webservices wie bspw. correspSearch integriert. Die PROPYLÄEN-Plattform wird kontinuierlich weiterentwickelt, fortlaufend aktualisiert und um zusätzliche Datensätze aus allen Teil-Editionen erweitert. Das Poster gibt einen Überblick über das TEI-Korpus und bietet einen Ausblick auf die kommenden, noch sehr viel umfangreicheren Forschungsdaten aus dem PROPYLÄEN-Vorhaben. Dabei werden die technologischen, methodologischen und editorischen Prinzipien vorgestellt und erste Auswertungen der Daten präsentiert.

Zenodo

RE: https://fedihum.org/@ZfdG/116018332486576264

Für die Wochenend-Crowd: Ich habe meine #DHd2025-Keynote zum Aufsatz erweitert und hier ist Version 1.0. Peer-Review folgt und ich freue mich über Rückmeldungen 👇

Fertig - vorerst. Unfertigkeit als epistemischer Wert in den Digital Humanities.

#DH #histodons #readyornot

In ihrer Keynote an der Jahrestagung des DHd-Verbands 2025 "Under Construction" in Bielefeld verhandelte @Mareike2405 König Unfertigkeit als einen Teil von Wissenschaft, den es produktiv zu machen gilt. Heute teilen wir mit Ihnen die ausgearbeitete Fassung ihres Vortrags, der vorerst fertig in Heft 11 der ZfdG zu finden ist:
https://doi.org/10.17175/2026_002

#digitalHumanities #hermeneutik #wissenschaftstheorie
@hab_wf @dhiparis #dhd2025

Fertig – vorerst. Unfertigkeit als epistemischer Wert in den digitalen Geisteswissenschaften | ZfdG - Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften

Der Beitrag befasst sich mit dem Aspekt der Unfertigkeit in der Wissenschaft. Es werden Chancen und Spannungsfelder diskutiert und die Bedingungen ergründet, mit denen Unfertigkeit als produktiver epistemischer Wert wirksam werden kann.

I'm at the AI and Law conference in Tübingen and have just heard a MARVELOUS keynote lecture by Sylvie Delacroix on preserving productive uncertainty in designing AI systems. It reminded me of (among other things) an idea brough up by @andreaskuczera at #DHd2025 : How about allowing (or incentivizing) usage of AI systems in research only in scenarios where you are not sitting alone in front of the system, but use it exclusively in group settings from the outset?

A glimpse of what Delacroix discussed can be gleaned from: https://doi.org/10.1007/s11023-025-09736-x

Here is the conference webpage: https://ailawinstitute.de/conference-for-ai-and-law/

I guess I may post some more thoughts today and tomorrow with the hashtag #AIandLaw

Designing with Uncertainty: LLM Interfaces as Transitional Spaces for Democratic Revival - Minds and Machines

The integration of large language models (LLMs) into our conversational infrastructure presents a critical inflection point for democratic practice. While contemporary digital platforms systematically erode transitional conversational spaces—interfaces between private intuition and public deliberation where tentative thoughts can be explored—this paper argues that specialized LLM interfaces could potentially reconstruct these essential democratic environments. I propose a design framework for ‘transitional conversational spaces’ that leverages uncertainty expression not merely to prevent unwarranted epistemic confidence but to create communicative environments conducive to democratic capability development. Drawing on theories of democratic deliberation and moral perception, this paper distinguishes between epistemic uncertainty (addressable through additional information) and hermeneutic uncertainty (concerning the inherently contestable nature of interpretation). The proposed framework emphasizes ‘ensemble interfaces’ that make visible the contingent nature of value judgments by presenting outputs from multiple models trained on different datasets. The design principles outlined challenge tokenistic participation by advocating for substantive participatory infrastructure with features like ‘tinkerability’—enabling communities to experiment with system configurations—and mechanisms that counter designer-centric development models. These principles stand in contrast to conventional ‘participatory AI’ approaches that treat engagement as merely instrumental to system optimization rather than as constitutive of democratic practice. This paper does not claim to solve all challenges of democratic participation but rather identifies one valuable design direction that could potentially enhance our collective capacity for exploratory dialogue. Implementation would require institutional transformations that align technological development with democratic values beyond current procedural approaches to AI governance.

SpringerLink
One neat thing about the #digitalhumanities crowd is that there is a proper blogging culture. So where in many fields a conference experience is quite ephemeral (excepting some scattered social media activity), here, there are plenty of Rückblicks, summaries, liveblogs etc. Taking advantage of that, I've assembled a bunch of reflections on my #dhd2025 keynote from around the DH blogosphere https://markdingemanse.net/talks/dhd2025#responses
DHd2025 Opening Keynote – Mark Dingemanse

@t_duan @p_junginger @DHdKonferenz @FactGrid @DHd

We finally came around and added all contributions to #DHd2025 to #Wikidata based on the TEI/XML of the abstracts.