Gedanken zur 8. März Demo in Augsburg

Einerseits geil mal wieder auf ne Demo geschafft zu haben, die ja auch wichtig ist: Feminismus. Andererseits Frauenkampftag? nicht feministischer Kampftag?

soll ich mich (nichtbinär/trans) da jetzt mitgemeint fühlen? oder spezifisch nicht mitgemeint werden? Soll ich als Enby meine Solidarität und Kraft und Stimme für CisFrauen geben? Die zwar auch unterm Patriachat leiden, aber mich nicht sehen, nicht in ihrem Frauenkampftag haben wollen? oder frauen*kamprtag? oder cisfrauenkampftag? was denn jetzt?

Auf der Demo gab es Solidarität mit Frauen aus gefühlt allen Ländern wo sie unterdrückt werden. Und ultra nice, die demo fuer frauenrechte in afghanistan hat sich noch angeschlossen. Liebe Damen und Herren, Solidarität mit allen unterdrückten Frauen ueberall auf der Welt. Nein für ALLE, fuer Frauen und Männer, fuer alt und jung, für alle, so schallte es durchs Mikrofon.
Also ich nicht? Gut, man konnte minimal ne Sprachbarriere mutmaßen, aber ist das wirklich ein Grund?

Ich bin nicht mitgemeint, oder? Queere Menschen wurden am Rand von einer oder zwei Reden erwähnt. Also queere cisfrauen sind vielleicht ein bisschen mitgemeint?

warum schaffen wir es nicht, international solidarisch UND queerfeministisch zu sein ohne nichtCIS menschen auszuschliessen

also gut, ich, das nichtbinäre wesen, solidarisiere mich hiermit mit den cisfrauen, die auf der ganzen Welt unter dem Patriachat leiden. So isses gut und richtig, oder?

#8marz #augsburg #rant #cisnorm #trans

➡️ Geschlechtsangleichende Eingriffe sind real – aber zahlenmäßig selten.
➡️ Die Mehrheit aller OPs betrifft cis Personen – medizinisch, rekonstruktiv, ästhetisch.

Fakten statt Verzerrung.

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https://www.cornelia-mertens.de/?p=19617

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Brust‑ und Genitaloperationen in den USA | Cornelia Kost