Butterberge
Zu viel.
Zu viel Butter, zu viel Milch, zu viel Förderung.
Die Regale sind voll,
die Lagerhallen auch.
Es schmilzt nicht.
Nicht von Sonne, nicht von Zeit,
nur von Subventionen,
die irgendwann versiegen.
Stapel aus Fett,
Erst Reichtum, dann Last,
dann Problemmüll in goldgelb.
Zu viel.
Doch woanders fehlt es.
Immer noch.
Der deutsche Butterberg ist ein Begriff, der sich auf die übermäßigen Buttervorräte in Deutschland bezieht, die in den 1970er und 1980er Jahren durch die Agrarpolitik der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG, heute EU) entstanden.
Hintergrund:
- Die EWG führte im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) Preisstützungen für landwirtschaftliche Produkte ein.
- Bauern erhielten garantierte Mindestpreise für Butter, was zu einer Überproduktion führte.
- Da die Nachfrage nicht mit dem Angebot Schritt hielt, sammelten sich riesige Buttervorräte in staatlichen Lagern an – der „Butterberg“.
Folgen:
- Die Butter wurde subventioniert verkauft, teilweise ins Ausland exportiert oder sogar vernichtet.
- In den 1980er Jahren führte die EU Maßnahmen wie Produktionsquoten ein, um die Überproduktion zu begrenzen.
- Ähnliche Überschüsse gab es auch bei anderen Lebensmitteln, wie dem Milchsee oder dem Weinsee.
Heute sind solche Überproduktionen seltener, da die EU-Politik angepasst wurde.
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