NEUE REZENSION: Der Nazi an Mamas Frühstückstisch (Books on Mars)

Christians Meinung zu Victoria Portens Comicdebut: Etwas roh und wenig subtil, aber durchaus einnehmend und mit interessanten Ideen.

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Der Nazi an Mamas Frühstückstisch

„Die derzeit einzige Graphic Novel, die den aktuellen deutschen Zeitgeist unmittelbar aufgreift“, so preist der Indie-Verlag Books on Mars Victoria Portens Comicdebut Der Nazi an Mamas Frühstückstisch an. Der Comic reiht sich ein in eine Reihe politisch aktivistischer Comics, die vor dem Erstarken der Rechten in Deutschland warnen. Der „Nazi“ an Mamas Frühstückstisch, das ist Alexander, der neue Lebenspartner der alleinerziehenden Mutter Christine, die es im Leben nie leicht hatte und sich glücklich schätzt, nicht mehr alleine zu sein. Die sofortige Abneigung, die ihr Sohn Jona gegen das neue Familienmitglied hegt, wischt sie beiseite, ebenso jeglichen kritischen Blick auf dessen politische Aktivität für die fiktive NKU-Partei, die eine stramm rechte Ideologie vertritt und die im Lauf der Geschichte an Einfluss gewinnt und an die Macht kommt. Der Konfrontationskurs zwischen Jona und Alexander eskaliert schnell: Jona durchschaut Alexanders ausländerfeindliche, menschenfeindliche Ideologie, Alexander wiederum gibt sich oberflächlich charmant, will Jona aber besser heute als morgen aus dem Haus haben. „In seinem Alter war ich längst in der Ausbildung. […] Der Junge ist faul. Arbeiten soll er. Es …

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