Die Bildgebung mittels Wellenleiter nutzt das Prinzip der
#Holographie [Gabor, 1948]: die Lichtwelle durchdringt das Objekt – dabei wird ortsabhängig die Phasenlage beeinflusst – und interferiert mit sich selbst. Dadurch können nicht nur „Schattenbilder“ (primärer Kontrast der
#Röntgenaufnahmen im Krankenhaus), sondern auch „unscharf wirkende
#Beugungsmuster“ vom Detektor aufgenommen werden. Am Computer wird aus diesen Daten dann z.B. die
#Elektronendichte der zu untersuchenden Probe errechnet.