#loveliesbleeding #Arthousekino #queer
Zum Film Love Lies Bleeding, den wir gestern gesehen haben:
Erstmal direkt nach Ende war ich etwas ratlos, was ich da grade gesehen habe: eine Hommage an die seltsamen End-80er Jahre? Eine Karikatur/Satire über das Klischee der Bodybuilder? Ein Girls-Badass-Film a la Thelma&Louise in schlecht? Keine Ahnung. Irgendwie alles davon.
Der Film agiert mit ein paar sehr krassen Schnitten von leicht emotionalen Beziehungsszenen direkt in Gewaltszenen ohne Übergang. Das war ein paar Mal ein Schocker.
Die teilweise schon karikaturhaften, künstlich überhöhten Szenen mit Muskeln fand ich zu stark, etwas weniger davon hätte dem Film gut getan.
Was gut funktioniert hat, ist, mit Klamotten und Musik das Feeling der 80er zu imitieren.
Dass der Film allerdings als queer bezeichnet wird, finde ich, nur aufgrund der merkwürdigen Liebesgeschichte nicht passend. Es ist eher mehr ein Girls-Badass-Film mit queeren Tendenzen, die Crime-/Gewaltinhalte waren da für meinen Geschmack zu stark, als dass ich den Film jetzt als tollen queeren Film sehen würde.
Kristen Stewart fand ich aber trotzdem sehr gut in einer der Hauptfiguren, weil man sie in solchen Rollen noch nie gesehen hat.
Aber ansonsten... also, ich fand den Film jetzt so Naja.