Liebe #SchauburgDresden, für eine Mio Mio Mate (immerhin 0,5 L) 5 € aufzurufen, grenzt wirklich an #Wucher. Da kam mir heute echt die Kinnlade runter. Im örtlichen Rewe kostet die gleiche Flasche 1,09 €. Da wundert es wenig, dass manche Leute eigene Getränke mit ins #Kino nehmen. Bei den anderen Getränken ist die Situation sicherlich ähnlich. Andere Kultureinrichtungen (einschließlich #Programmkino s) schaffen es doch auch, die Getränkepreise im vernünftigen Rahmen zu halten. Solche Preise sind für mich durch nichts zu rechtfertigen (außer durch Gier). Sowas schließt halt auch viele Leute aus, die es finanziell nicht so dicke haben.

Auf ins #programmkino b-ware #Ladenkino #Berlin zur Frühvorstellung #dieDreiFragezeichen #Toteninsel @rockybeachcom

Wieso sieht der Bob Darsteller eigentlich aus wie der junge Andreas Fröhlich?

Warum gibts nicht den legendären "Peeeeteeer" Schrei von Justus am Pier?

Hans Weingartner – „Die Summe meiner einzelnen Teile“ (2011)

Es ist immer schwer zu sagen, welcher Film denn womöglich „der beste“ ist, im Gesamtwerk eine:r Regisseur:in. Zumal, wenn es nur so wenige davon gibt, wie von Hans Weingartner. Bewundern kann ich alle, für das, was sie sind. Doch dieser hier, hat mich besonders herausgefordert, gepackt, irritiert und beschenkt. Und er hat aus mir einen Fan von Peter Schneider gemacht. Das bleibt! (ARD, Wh.)

Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/hans-weingartner-die-summe-meiner-einzelnen-teile-2011/
Gus van Sant – „Milk“ (2008)

Ein Film, der über seine historische Vorlage weit hinausgewachsen ist und sich heute, fast zwei Jahrzehnte nach seiner Premiere, wie ein queeres politisches Manifest anfühlt – und eine Mahnung ist. Und das nicht nur wegen der tragischen Geschichte. In Sean Penns Darstellung von Harvey Milk liegt eine Verletzlichkeit und Würde, die selbst nach dem Abspann nachwirkt. Ob Julia Klöckner ihn allerdings je gesehen hat, ist mir nicht überliefert… Mit Sean Penn, Emile Hirsch und Josh Brolin. (ZDF, Wh.)

Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/gus-van-sant-sean-penn-milk-2008/
Terrence Malick – „To the Wonder“ (2013)

Die Beharrlichkeit von Terrence Malick eine filmische Sprache zu finden, die Schönheit mit letzter Wahrheit verbindet, ist edel und aufrichtig. Ob sie darüber Verwirrung empfinden, oder Ehrfurcht, das liegt ganz bei ihnen. Keine der Alternativen wäre falsch. Dafür, dass so ein Film existieren kann, müssen wir das Kino doch einfach lieben..! (ARD, Wh.)

Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/terrence-malick-to-the-wonder-2013/
Joachim A. Lang – „Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm“ (2018)

Was für ein Fest für Brecht-Nerds und Film-Nerds gleichermaßen. Die „Dreigroschenoper“ in der Version von Joachim A. Lang ist ein Film, den Sie gesehen haben müssen. Selbst wenn er über meinen Horizont beizeiten hinausging, konnte ich was lernen und wurde göttlich unterhalten. (ARD, Wh.)

Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/mackie-messer-brechts-dreigroschenfilm-2018/
Florian Zeller – „The Father“ (2020)

Es gibt Filme, die nicht nur unsere Sinne berühren, sondern unsere Wahrnehmung herausfordern. Florian Zeller nimmt uns mit in eine Welt, in der die Realität zerbricht, die Zeit sich auflöst und das eigene Ich sich langsam verliert. Was mich dabei so tief bewegt hat, ist nicht nur die erzählerische Präzision, sondern auch der stille, aber überaus politische Kommentar, der sich unter der Oberfläche verbirgt.. Mit Anthony Hopkins und Olivia Colman. (ARD, Wh.)

Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/anthony-hopkins-the-father-2020/
Marinette Pichon – „Kämpferin. Fußballerin. Legende.“ (2023)

Ein grandioser Film über eine große Frau! Es gibt selbst im Fußball Geschichten, die sich nicht mit Tabellen, Toren oder Trophäen erzählen lassen. Virginie Verrier erzählt so eine Geschichte. Kein Märchen vom Aufstieg aus der Provinz zum Weltstar, sondern ein widerspenstiger Lebenslauf einer Frau, gezeichnet von Gewalt, Ausgrenzung, und ihrer kategorischen Weigerung, sich davon kleinhalten zu lassen. Selbst wenn ihnen Sportfilme sonst ein Graus sind, diesen einen sollten Sie sehen! (ZDF, Wh.)

Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/marinette-pichon-kaempferin-fussballerin-legende-2023/
Wim Wenders – „Perfect Days“ (2023)

Ein Film über Toiletten in Japan, dessen Vorgeschichte schon so unwahrscheinlich, war, dass er von keinem anderen Regisseur der Welt hätte gemacht werden können, als Wim Wenders. Dem Deutschen. Aus einem Werbefilm über ein Kunstprojekt wurde eine Geschichte über einen Ort. Und aus der Geschichte über einen Ort wurde ein Film über einen Mann und das Leben. (ARD, Wh.)

Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/wim-wenders-perfect-days-2023/
Bill Forsyth – „Local Hero“ (1983)

Ein Film aus einer anderen Zeit. Ein Märchen. Über einen Oligarchen, dem es noch genügt hat, die Sterne nur zu beobachten – statt Raketen zum Mars zu schicken. In Schottland. Vielleicht der schönste Film, den Sie dieses Jahr gesehen haben werden. Mit Sicherheit ein lebenslänglicher Lieblingsfilm. (ARD, Wh.)

Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/bill-forsyth-local-hero-1983/