Wolfgang Strobl

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Bonner, Usenet-Nutzer seit 1986, Google+-Refugee, Diaspora-Nutzer, Mastodon-Neuling. Radwegallergie, Hauptverkehrsmittel #Fahrrad

Falls sich jemand wundert, was das Profilbild zeigt: "Der Rhein dampft". Fotografiert von der Bonner Kennedybrücke auf dem Weg zur Arbeit, 6.1.2009, -9°C. Per Fahrrad, versteht sich.

@smagnussen @robertmeyer

Und ich verstehe echt nicht, warum sich Fußgänger, Jooger Treppensteiger und Autofahrer so gehen den Helm wehren. Insb. im Auto wäre das doch überhaupt kein Problem und man könnte richtige Helme tragen, wie man sie bei jedem Autorennen sieht, nicht diese komischen Imitationen.

@Leviathan @robertmeyer

> Mir hat das Tragen von Helmen 2x in meinem Fahradleben den Schädel gerettet.

Wer sich mit Statistik auskennt, wird den Fehler in diesem Argument schnell entdecken.

Und was das blaue Auge angeht, lieber eine Verletzung, die schnell und spurenlos heilt, als ein heftiges Rotations-SHT durch einen dicken Bremsbelag um den Kopf herum. Einem Freund eines meiner Kinder hat's mal einen Schneidezahn ausgeschlagen, weil er mit der Helmoberkante aufgeschlagen ist.

@courts @fedibikes_de

> Warum werde ich als #Fahrradfahrer eigentlich angehupt ...

Weil Radwege genau dieses Verhalten zur Folge haben.

@bassistance

Ich meide Strassen mit "Radinfrastruktur" wie die sprichwörtliche Pest. Bei solchen Schutzstreifen, die ich nicht vermeiden konnte, vornehmlich solchen neben Parkstreifen, bin ich oft leicht links von der gestrichelten Trennlinie gefahren und weiter zur Mitte nur dort, wo man sonst in einer Rechtskurve im toten Winkel führe. Das ist nämlich mörderisch. Dann lieber angehupt werden.

@robertmeyer Komisch. Ich bin auf dem Arbeitsweg etwa einmal im Jahr gestürzt, ein paar Mail auch bei Glatteis, hatte aber bis auf eine Ausnahme nie Bodenkontakt mit dem Kopf. Und da war's im Gesicht und nicht mehr als ein mäßig blaues Auge. Ein Fahrradhelm wäre da völlig unbeteiligt geblieben. Wer im Auto, auf Treppen und beim Joggen, keinen Helm trägt, braucht auch beim Radfahren keinen.

@JulianFrey

Was hat es mit Fahrrädern zu tun , wenn jemand mit dem Auto in eine separat geführte Straßenbahn reingefahren ist?

Aber ich sehe da einen benutzungspflichtigen Radstreifen. Ich fühle mich als langjähriger Radfahrer durch Radwege oft belästigt und gewiss nicht geschützt. Das Revierschutzverhalten, welches sie bei den Motorisierten auslösen, ist bisweilen sogar regelrecht gefährlich.

@FalkAppel

> Noch so ein Tröt und ich schalte dich auf mute. [

Nur zu, wenn's hilft. Mit Leuten, deren Seite des Dialogs über die Sache i.W. aus Drohungen und Anpflaumen besteht, kann man keinen sinnvollenDialog führen. Einen Versuch war's wert.

Gegen pauschales Nichtverstehenwollen ("... weil du dich nicht ordentlich audrücken willst ...") kann ich angesichts eines 500-Zeichen-Limits nichts machen.

Den Vorwurf des "reininterpretieren" gebe ich an den Absender zurück.

@FalkAppel Schon mal kurz vor einem Ortseingangsschild bei Tempo 90 einen Betonmischer im Nacken gehabt, mit einem Meter Abstand Stoßstange zu Stoßstange?

Separierung und benutzungspflichtige Radwege lösen auch dieses Problem nicht, sondern machen Radfahren nur umständlicher, unangenehmer und manchmal gefährlicher.

Sorry, es ist schwierig, bei einem Limit von 500 Zeichen auch Offensichtliches zu erklären.

Als Lesestoff empfehle ich

- http://bernd.sluka.de/Radfahren/Prinzip.html und

- https://radunfaelle.wordpress.com/

Das Prinzip Radweg

@Schaeng Was genau ist das Problem? Ich sehe da einen Radweg, der ist freilich ein Problem. Aber sonst?

@FalkAppel Wenn ein Tempolimit nicht hilft, machen es diese Maßnahmen, mit denen Radverkehr an den Rand gedrängt bzw. ganz verdrängt wird, nur noch schlimmer.

Speedbumps könnten helfen, allerdings werden die dort, wo man aus politischen Gründen kein Tempolimit will, erst recht so ausgeführt, dass sie Radfahrer mehr behindern und gefährden als Autofahrer.

Und wie gesagt, mit jedem Fahrzeug, das weniger schwer ist als der Panzer hinter dir bist du auf der Strasse genau so gefährdet.