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Wenn du ‚Heimatloser Ausländer‘ bist, woher kommst du dann?
ℹ️Das ist ein #Podcast über Spurensuche. #Erinnerungskultur. Es geht um #DisplacedPersons #Zwangsarbeit & #Polen
🎧https://www.tadschu.de 🇵🇱🇩🇪 
📍Von Patrick Figaj.
Das Projekt war für den deutsch-polnischen Journalistenpreis 2022 nominiert.
Manchmal helfen nur ein paar Zeilen mehr. Wegschauen hilft nicht. Schulterzucken auch nicht.
https://www.tadschu.de/post/morgen-wird-wie-heute-wenn-die-welt-nicht-zusammenbricht
Morgen wird wie heute, wenn die Welt nicht zusammenbricht.

Morgen wird wie heute, wenn die Welt nicht zusammenbricht. Daran ändert sehr wahrscheinlich auch ein kleiner Wahlerfolg einer rechtsextremen Partei nichts. Alarmsignal? Sicher. Gab es viele in den vergangenen zehn Jahren. Überall Analysen, Kommentare, die Suche nach der politischen Rettungsinsel. Das ist auch wichtig, gehört dazu. Aber etwas Entscheidendes fehlt. Ein Idee. Nicht im Kleinen. Strategien im Umgang mit ewig gestrigen sind wichtig. Vieles was Parteien bislang unternommen haben, funkt

Tadschu
Feature im BR: RETTUNG! - #UNRRA hilft #DisplacedPersons
„Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es in Deutschland schätzungsweise zehn bis zwölf Millionen entwurzelter Menschen, meist Opfer des nationalsozialistischen Regimes. Um ihnen zu helfen, wurde die UNRRA gegründet“
https://www.br.de/mediathek/podcast/alles-geschichte-history-von-radiowissen/rettung-unrra-hilft-displaced-persons/1909040
RETTUNG! - UNRRA hilft Displaced Persons - Alles Geschichte - History von radioWissen | BR Podcast

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es in Deutschland schätzungsweise zehn bis zwölf Millionen entwurzelter Menschen, meist Opfer des nationalsozialistischen Regimes. Um ihnen zu helfen, wurde die UNRRA gegründet. (BR 2019)

BR Podcast
BW will vom NS-Staat geraubte Kinder entschädigen

Die baden-württembergische Landesregierung legt ein Entschädigungsprogramm für "Geraubte Kinder im Südwesten" auf. Betroffene sollen eine Zahlung in Höhe von 5.000 Euro erhalten.

swr.online
Sie nannten sie „Ostarbeiterkinder“. Und viele von ihnen kamen ums Leben. Weil ihre Eltern #Zwangsarbeit leisten mussten. Und die Umstände furchtbar waren.
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.zwangsarbeit-in-stuttgart-in-ns-arbeitslagern-starben-auch-kinder.b474fe01-044d-4f69-a8d4-ca7d12c30a0b.html
Zwangsarbeit in Stuttgart - In NS-Arbeitslagern starben auch Kinder

Karl-Horst Marquart hat das Schicksal von Zwangsarbeiterkindern in Stuttgart erforscht. Die meisten kamen im ersten Lebensjahr ums Leben. Die Kinder störten die NS. Schließlich konnten die Frauen mit kleineren Kindern nur weniger arbeiten. Und selbst diese galten dem Regime schon als Untermenschen.

Stuttgarter Nachrichten
Auch Lorenz #Figaj, der in einem Außenlager von #Mauthausen starb, war bei Rheinmetall-Borsig. #Tadschu dagegen in einer anderen Fabrik. Der Spinnfaser AG in #Kassel. Solche Betriebe gab es überall. Wie die allgegenwärtige #Zwangsarbeit. Im Vergleich dazu gibt es noch viel zu wenige dieser kleinsten aller physischen Gedenkorte, der Stolpersteine; und in diesem Fall: Schwellen. Denn sie können der Ursprung sein. Für eine andauernde #Erinnerung.
Die Schwellen sind wichtig, denn sie erinnern an Gemeinschaften, die nicht mehr sind. Zufällige Schicksale, die zusammengepfercht härteste Arbeit für den größten Unrechtsstaat leisten mussten.
2022 wurde in Unterlüß in der Lüneburger Heide ein Gedenkort für #Zwangsarbeiter Lager-Insassen in der Zeit des Nationalsozialismus eröffnet. Unter anderem erinnert eine Stolperschwelle an viele Lager, die es dort gab. Viele Zwangsarbeiter mussten für den Waffenhersteller Rheinmetall-Borsig arbeiten./3
Zum Beispiel diese hier, die in Gedenken an #Zwangsarbeiter in Meitingen bei Augsburg verlegt worden ist.
https://www.staz.de/region/meitingen/lokales/sgl-carbon-meitingen-stolperschwelle-fuer-zwangsarbeiter-id245459.html
Hier wurden im 2. Weltkrieg über 200 ausländische Kriegsgefangene und zivile Arbeitskräfte zur Zwangsarbeit eingesetzt.
Zivile Zwangsarbeiter wie #Tadschu. Oft aus Osteuropa. Menschen, die in dieser Zeit kaum Rechte hatten. Und die, die sie hatten, wurden mit Füßen getreten. /2
SGL Carbon in Meitingen: Stolperschwelle für Zwangsarbeiter

Bei der ehemaligen Siemens-Plania, einem Vorgängerunternehmen von SGL Carbon in Meitingen, wurden im Zweiten Weltkrieg insgesamt über 200 ausländische Kriegsgefangene und zivile Arbeitskräfte zur Zwangsarbeit im Werk eingesetzt.

Wie erinnert man richtig? Darauf gibt es eigentlich nie nur eine Antwort. Es gibt so viele Formen. Ich plädiere immer wieder für die des Dialogs. Abseits der #Denkmale. #Gedenkfeiern. #Gedenkstätten. Die unglaublich wichtig sind und bleiben. Als Orte. Manchmal sind es darüber hinaus aber die kleinen Dinge, die zum Nachdenken anregen. Und zum Austausch führen. #Stolpersteine sind mittlerweile zum Synonym der allgegenwärtigen Erinnerung geworden. Aber es gibt auch #Stolperschwellen.🧶
Der einfachste und umfassendste Zugang zu #Tadschu ist über https://www.tadschu.de Hier gibt es alle bisherigen #Podcast Folgen und 2 weitere Gespräche zu #Erinnerungskultur Ich werde in Zukunft das Blog häufiger nutzen, aber auch hier wieder längere Posts zum Thema #Zwangsarbeit anbieten.
Heimatloser Ausländer: Podcast Tadschu

Tadschu war Heimatloser Ausländer. Als Displaced Person wurde er nach Deutschland verschleppt. Das ist seine Audio Podcast Geschichte.

Tadschu