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A new episode of Future Histories!

This time I talk to Nancy Fraser about capitalism as a social order and how to envision desirable alternatives.

Recorded at NYU’s Remarque Institute in fall 2024.

Full ep.:

https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e29-nancy-fraser-on-alternatives-to-capitalism

#FutureHistories #Podcast

Nancy Fraser on Alternatives to Capitalism | Future Histories Podcast

Nancy Fraser discusses her understanding of capitalism as an integrated social order and explores its…

Future Histories Podcast

Julia Steinberger: Womit wir es zu tun haben
https://www.celinekeller.com/utopia/julia-steinberger-what-we-are-up-against-german-translation

Wichtige strategische Überlegungen zu Klimaaktivismus, Neoliberalismus und Demokratie in 11 Punkten.

"Demokratie im grundlegenden Sinne des Wortes bedeutet Selbstorganisation und Selbstbestimmung. Sie bedeutet Autonomie und Emanzipation. Sie bedeutet, dass Menschen innerhalb ihrer Gesellschaften zusammenkommen, um ihre Lebensbedingungen zu verbessern und sicherer zu machen. Kurz gesagt, Demokratie ist der Entscheidungsprozess zur Organisation allgemeiner gegenseitiger Hilfe (‘mutual aid’).
...
Wir können auf eine äußerst vielfältige Palette demokratischer Strukturen und Prozesse zurückgreifen, von Bürger*innenversammlungen bis hin zu Arbeitnehmer*innenkooperativen.
...
Wir brauchen jedoch breitere und tiefere demokratische Praktiken in unseren Gesellschaften, und vor allem müssen wir die demokratische Entscheidungsfindung in unsere Wirtschaft, in die Praktiken der Produktion und des Konsums einbringen.

... wir verfügen jetzt über Technologien, die es uns ermöglichen würden, innerhalb der Grenzen unseres Planeten gut zu leben, aber nur, wenn wir unsere Arbeit in die effizienteste Nutzung von Ressourcen investieren (isolierte Häuser, effiziente Haushaltsgeräte, öffentlicher Nahverkehr und Radfahren, pflanzliche Ernährung usw.) UND in ein ausreichendes Konsumniveau. Suffizienz bedeutet keine Entbehrung, aber auch keine großen Exzesse. Wenn wir unsere Volkswirtschaften und Gesellschaften in diese Richtung lenken, könnten wir innerhalb weniger Jahrzehnte oder sogar weniger Wohlstand und, ja, Freiheit für alle innerhalb der planetarischen Grenzen erreichen und das verwirklichen, was George Monbiot als „private Genügsamkeit und öffentlichen Luxus“ bezeichnet hat. Wir könnten schöne, üppige, sichere Lebensräume haben, weniger arbeiten, mehr Zeit für Familie, Freunde und die Gemeinschaft haben und gleichzeitig mehr Autonomie und Emanzipation genießen. Das ist möglich und es lohnt sich auf jeden Fall, dafür zu arbeiten."

Julia Steinberger: What we are up against (German translation) — Céline Keller

Original article: What we are up against I made this translation comparing two Ai translations and editing a bit. It is probably not perfect, but better than none. Please let me know, if you find some grave errors.

Céline Keller

#KlimaUm9: ich habe ein Buch geschrieben, dessen Ziel für einen polternden Linksradikalen evtl ungewöhnlich ist: es soll helfen, die "Zukunftsdepression" zu navigieren, in die viele gerade rutschen.

Wenn Ihr dieses Ziel teilt & Euch das Buch gefällt: please help spread the word.

https://www.youtube.com/watch?v=TDqLOz0HJnw

#KlimaUm9: mein Buch ist endlich erschienen :) Please help spread the word!

YouTube

Ich durfte mit Lukas Ondreka in seinem Dissens Podcast über mein Buch sprechen: #Verdrängungsgesellschaft und Zukunft der #Klimabewegung; Faschismus, Arschlochisierung und Kollaps - und "prepping for future" (h/t @arnesemsrott) als Strategie für Solidarität im Kollaps. Hört rein!

https://podcast.dissenspodcast.de/275-klima

#275 Preppen for Future: Kollapspolitiken als Weg nach vorn in der Klimakatastrophe?

Was kann die Klimabewegung noch tun, wenn sich die Gesellschaft gegen Klimaschutz entschlossen hat und eine Phase des Klimachaos begonnen hat? In seinem Buch "Zwischen friedlicher Sabotage und Kollaps" entwirft Klimaaktivist Tadzio Müller Ideen, wie sich innerhalb des Klimazusammenbruchs für Gerechtigkeit kämpfen lässt. Ein Gespräch über das Scheitern der Klimabewegung, Politik im Kollaps als Aktionsfeld von morgen und Emanzipation in einer düsteren Zukunft.

Dissens

Weltweit 10% weniger für das Militär =
244 Milliarden US-Dollar mehr für alle.

👉 https://www.rosalux.de/10-percent

#Abrüstung

10 Percent for All - Rosa-Luxemburg-Stiftung

10 Percent for All - An international call to reduce military spending

In weniger als zwei Monaten stimmt die Schweiz über die BVG-Vorlage ab. Was trocken tönt, entscheidet über unsere Rentenhöhe. Mit Rentenexpertin Gabriela Medici schlüsseln wir die Vorlage auf und gehen die wichtigsten Pro- und Contra-Argumente durch. https://youtu.be/MLjc24RWOPg?si=11b3BwMLbovGBjAs
- YouTube

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Ketzereien und heilige Kühe

Die neue Ausgabe des Online-Journals „Harbinger: a Journal of Social Ecology“ nimmt die (so wahrgenommenen) „Orthodoxien“ der sozialen Ökologie ins Visier. In der Absicht, Diskussionen anzuregen und Weiterentwicklung zu fördern. Tatsächlich ist es bemerkenswert, dass die Bewegung der sozialen Ökologie eine grosse Diversität von Meinungen umfasst und trotz diesen Kontroversen von einem freundschaftlichen, wohlwollenden Diskurs geprägt ist – und dies seit über 50 Jahren! Die heissen Themen dieser Ausgabe sind unter anderem: das Ideal der Community, Degrowth und Postknappheit, zweite Natur jenseits des Menschlichen, Staatskritik nach dem Zusammenbruch westlicher Hegemonie, und ein klärendes Streitgespräch über dialektischen Naturalismus.

https://harbinger-journal.com/

Harbinger: a Journal of Social Ecology

Harbinger is a journal dedicated to the political and theoretical development of social ecology.

Harbinger
An Tag zwei einer internationalen Protestwelle war der größte deutsche Flughafen an der Reihe. Inhaltliche Forderungen gehen jedoch im Sturm der Entrüstung unter. Für das »nd« ein Grund, genauer hinzusehen. #LetzteGeneration #Klimabewegung https://www.nd-aktuell.de/artikel/1183997.klimaprotest-flughafen-frankfurt-blockiert-was-fordert-die-letzte-generation.html
Flughafen Frankfurt blockiert: Was fordert die Letzte Generation?

An Tag zwei einer internationalen Protestwelle war der größte deutsche Flughafen an der Reihe. Inhaltliche Forderungen gehen jedoch im Sturm der Entrüstung unter. Für das »nd« ein Grund, genauer hinzusehen.

nd-aktuell.de

Im Oberwalliser Bergdorf Bratsch lebten 2015 nur noch rund 100 Menschen. Das Schulhaus stand leer, der Dorfladen war verwaist. Immer mehr Bewohner*innen waren ins Tal gezogen. Dann entwickelt der junge Pädagoge Damian Gsponer ein neues Schulkonzept für den Ort:

https://www.3sat.de/film/dokumentarfilmzeit/bratsch---ein-dorf-macht-schule-100.html?at_medium=Social%20Media&at_campaign=Mastodon&at_specific=3sat

#3satDokumentarfilmzeit #NorbertWiedmer #Bratsch #Schweiz #Pädagogik

Bratsch - Ein Dorf macht Schule

Das Schulhaus steht leer, der Dorfladen ist verwaist.

3sat

📢 Neues Dossier: #Klimagerechtigkeit

Überflutungen in Städten sind in Deutschland keine Seltenheit mehr. Ereignisse, die früher als «Jahrhunderthochwasser» bezeichnet wurden, treten inzwischen alle paar Jahre auf.

Zum Dossier 👇🧵 #Klimakrise
https://www.rosalux.de/dossiers/klimagerechtigkeit

Klimagerechtigkeit - Rosa-Luxemburg-Stiftung

Die Klimakrise trifft alle – aber nicht alle gleich. Stattdessen wirken sich die Folgen der globalen Erwärmung sehr ungleich auf Menschen aus. Sie treffen gerade die am meisten, die am wenigsten zu den steigenden Temperaturen beigetragen haben und verstärken bestehende Ungleichheiten: zwischen Nord und Süd, zwischen Arm und Reich, zwischen denen, die sich besser schützen und die Klimapolitik mitgestalten können, und jenen, die von den Entscheidungen darüber ausgeschlossen sind. | Für erfolgreichen Klimaschutz braucht es klare staatliche Vorgaben, ausreichend Infrastrukturinvestitionen und Fördermittel sowie technische und regulatorische Innovationen und Verhaltensänderungen. Klimapolitik wird aber nur dann erfolgreich sein, wenn sie in all diesen Feldern sozial gerecht ausgestaltet ist. Umverteilung ist darum eine Grundvoraussetzung für Klimagerechtigkeit. Zugleich wäre ausbleibender Klimaschutz gerade in Industriestaaten zutiefst ungerecht gegenüber dem globalen Süden und nachfolgenden Generationen. Doch auch die Anpassung an die dramatisch voranschreitende Klimakrise muss stärker in den Fokus rücken. Denn schon jetzt führt die Krise zu mehr Armut, einer stärkeren Marginalisierung von Menschen, mehr Flucht – und in der Folge zu mehr Konflikten um Ressourcen und der Zunahme nationalistischer Tendenzen in unseren Gesellschaften. Was es braucht ist eine gerechte Klimafinanzierung – bedürfnisorientiert und dem Prinzip folgend, dass der bezahlt, der das Problem maßgeblich verursacht hat. Wir müssen die Klimakrise als das behandeln was sie ist: eine der zentralen politischen Herausforderungen unserer Zeit! ||