Maik Bischoff 🌱

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Die ersten zwei Läufe des Jahres & mal wieder etwas Verletzungspech

Die guten Nachrichten kommen natürlich zuerst: Die beiden Läufe, die für den März geplant waren, haben nicht nur stattgefunden, was sie ja auch so gemacht hätten, sondern ich war auch dabei. Endlich mal wieder. Und beide haben auf ihre Art echt Spaß gemacht. Fangen wir mal mit dem ersten an.

Lauf der Sympathie 2026

Der Lauf der Sympathie ist ein vergleichsweise kleiner Lauf, der von Falkensee nach Spandau führt. Er fand dieses Jahr zum 37. Mal statt und obwohl er quasi direkt um die Ecke ist, bin ich vorher noch nie dabeigewesen. Aber grundsätzlich passte das ganz gut, denn zum Zeitpunkt des Laufes war ich noch auf etwas kürzeren Distanzen unterwegs. Die 10 Kilometer dieses Laufes wären ohnehin dran gewesen und fix mit dem Bus nach Falkensee und dann heimlaufen ist ja auch ganz witzig.

Ein erstes Staunen oder vielmehr Kopfschütteln kam dann am Tag der Startnummernabholung. Das konnten wir – meine Frau war beim Lauf mit dabei – in den Spandau Arcaden erledigen. Es war am Ausgabestand recht wenig los, so dass es eine Sache von wenigen Minuten war. Zu Hause aber fiel mir dann auf, dass die Startnummern irgendwie gebraucht wirkten. Sie waren ein wenig geknittert und die Löcher für die Befestigung waren nicht mehr wirklich rund.

Obendrein war die Adresse des Sponsors, eines Spandauer Autohauses, mit einer neuen Adresse überklebt. Ich zeigte das bei Instagram und siehe da, mein Verdacht stimmte: Die Startnummern werden tatsächlich nach dem Lauf wieder eingesammelt und im Folgejahr erneut verwendet. Aber mal ehrlich: Neue Startnummern kosten nicht die Welt und es ist doch auch schon logistisch viel einfacher, fix neue Startnummern zu beschaffen, als die alten zu glätten und dann noch ordentlich neue Adressen draufzukleben. Die paar Euro sollte der Sponsor doch wirklich lockermachen können. Alternativ macht man halt das Startgeld etwas teurer. Aber wiederverwendete Startnummern? Echt mal, das ist wirklich eine krass peinliche Nummer!

Der Lauf selbst war erwartungsgemäß nett, die Strecke kannten wir gut und da meine Frau das Tempo vorgab, ging es für mich recht gemütlich zur Sache. Die Stimmung auf der Strecke passte, neben der Strecke war es hingegen ziemlich ruhig, Aber das ist hierzugegend ja üblich. Da wird lieber tagelang in den sozialen Medien über kurzzeitige Straßensperrungen lamentiert, als sich einfach mal mit den Sportlern darüber zu freuen, dass so viele Menschen Spaß haben.

Nebenbei trafen wir noch etliche Leute, die wir von Instagram her kennen. Allerdings haben wir uns hinterher ganz schnell verkrümelt. Am Rathaus Spandau war es rappelvoll und so haben wir nur fix die Startnummern abgegeben – fürs nächste Jahr 😆 – und dann einen ganz entspannten Lauf nach Hause gemacht.

Generali Prague Half Marathon 2026

Gleich zwei Wochen später stand dann Prag auf dem Zettel. Das ist ja letztes Jahr wegen Krankheit ins Wasser gefallen und auch dieses Jahr wackelte es, weil ich ja Anfang des Jahres den Unfall hatte. Aber es ging alles gut und wir machten uns auf die Reise. Gleich am Anreisetag hieß es dann, Startnummern holen und wir staunten nicht schlecht, was für eine lange Schlange aus der Halle kam, in der es die Nummern geben sollte.

Ganze 450 Meter lang war sie und ein Helfer des Veranstalters flitzte mit Megaphon an der Schlange entlang und sagte, dass es wohl locker 3 bis 4 Stunden dauern könne, weil aus Sicherheitsgründen immer nur wenig Leute in die Halle durften. Allerdings hatten wir Glück und es dauerte keine Stunde, bis wir am Stand für die Startnummern standen. Nach insgesamt 65 MInuten Wartezeit hatten wir sie dann in der Hand.

Am Samstag stand dann endlich der Halbmarathon selbst an. Ich hatte zwar ein wenig Bedenken, dass es in der Metro sehr voll werden könnte, immerhin war sie inzwischen die einzige Option um von der anderen Seite der Moldau zum Start zu gelangen. Aber glücklicherweise waren nicht alkle so früh unterwegs wie wir, weshalb es vergleichsweise leer war.

An der Metrostation war es dann deutlich besser organisiert, als es am Vortag noch den Anschein machte. Direkt am Ausgang standen schon Einweiser und zeigten den richtigen Weg. Vor Ort gab es dann eine so genannte Technical Area, in der sich die Zelte für die Taschenabgabe befanden, sowie Toiletten und Umkleidemöglichkeiten. Und vor allem ausreichend von allem.

Im Bereich der Startblöcke traf ich dann noch auf zwei Kollegen, andere Bekannte und Freunde traf ich leider nicht, obwohl ich von einigen wusste, dass sie ebenfalls dabei sind. Aber es gibt Schlimmeres, gelle?!

Das Wetter spielte übrigens richtig gut mit. Noch wenige Tage vorher war fetter Regen angesagt, der verschwand dann aber rechtzeitig aus den Vorhersagen und es wurde ein richtig schöner Tag mit strahlendem Sonnenschein. Die Stimmung auf und an der Strecke hätte besser nicht sein können und zur Stadt selbst muss man ja kaum etwas sagen. Prag ist an sich eine wunderschöne Stadt und dort laufen, macht richtig Spaß.

Die Strecke führte dabei mal eben direkt über den Altstädter Ring (Staroměstské náměstí), was wieder eine witzige Gemeinsamkeit mit dem Lauf der Sympatie ist. Denn auch in Spandau gibt es einen Altstädter Ring und der wurde beim Lauf zumindest gekreuzt. In Prag hingegen ging es quer drüber, mitten durch den Ostermarkt, der zu diesem Zeitpunkt dort stattfand. Und wer Prag kennt, der weiß genau, wie viele Touristen auf dem Altstädter Ring unterwegs sind. Und mittendurch ging dann mal eben die Laufstrecke. In Deutschland wäre das vermutlich undenkbar.

Und um es jetzt nich ausufern zu lassen, mal ganz kurz: Der Halbmarathon war echt toll. Eine tolle Strecke, super Stimmung auf und an der Strecke und zur Stadt selbst muss man ja kaum etwas sagen. Prag ist eben eine wunderschönde Stadt und hier an einer solchen Veranstaltung teilnehmen zu können, ist ein echtes Erlebnis.

Verletzungspech

Aber wo Licht ist, da ist auch Schatten. Denn abgesehen von den Unfallfolgen aus dem Januar und den üblichen Wehwehchen durch meine Vorerkrankungen war ich nun schon beinahe vier Wochen verletzungsfrei. Das war dem Schicksal wohl zu viel und so geschah es dann am Montag früh, dass ich mit demm rechten Fuß auf einer schrägen Kante aufkam, das Fußgelenk umknickte und zack, lag ich im Dreck.

Der Fuß schmerzte zwar, aber ich setzte den Lauf fort. Das das ging, deutet zum Glück datauf hin, dass weder etwas gebrocen, noch etwas gerissen war. Und auch den Tag über, beim Sightseeing in der Prager Burg (Pražský hrad), hielt der Fuß durch. Es schmerzte zwar, aber ich konnte ihn halbwegs normal belasten. Allerdings kam der Schreck am Dienstagmorgen. Das Fußgelenk war auf gut doppelte Größe angeschwollen. Also beließ ich es bei einer klitzekleinen Rinde Streakerhalt.

Inzwischen, fünf Tage danach, sind wieder etwas längere Strecken drin un der Fuß selbst schmerzt nur noch, wenn ich direkt auf dem Gelenk herumdrücke. Und die Schwellung ist auch nur noch sehr gering vorhanden, also fast verschwunden. Also scheine ich alles in allem doch Glück gehabt zu haben und die Sache ich bald komplett erledigt. Drückt mir die Daumen, dass es dann endlich mal etwas länger ohne Verletzungen weitergeht. 🙂

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Die Öl- und Gaskrise drückt auch auf die #Strompreise. Immer wenn wenig Solarstrom im Netz ist und mehr #Gas gebraucht wird, steigen die #Börsenstrompreise stark an. 📈 Mit einem schnellen Ausbau der #Batterien 🔋 kann Solarstrom ☀️ auch nachts das Gas verdrängen – die Preise sinken. Die Regierung will jedoch den Ausbau von Speichern und #Solaranlagen bremsen und dafür mehr auf #Gaskraftwerke setzen. Warum?

RE: https://social.tchncs.de/@doener/116119796938663700

Das muss man sich mal klarmachen:

Aiwanger (!) in Bayern (!) wendet sich gegen eine amtierende CDU (!) Ministerin, um die Politik von Habeck (!!!) fortzusetzen!

Ich kann mir gerade kein härteres Urteil gegen Reiche vorstellen. 👏🏻

Back in Business, ein kleiner Rückschlag & was in diesem Jahr so alles im Kalender steht

Es geht wieder weiter. Seit etwas mehr als zwei Wochen bin ich wieder in Laufschuhen unterwegs, wenngleich das auch mit bisher mindestens einem Rückschlag verbunden war. Nach 6 Wochen gab meine Ärztin ihr OK für die Wiederaufnahme sportlicher Aktivitäten und so begann ich, mit zunächst kurzen Distanzen, wieder zu laufen. Dabei bleibt es weiterhin beim Streakrunning, auch wenn der Unfall ja leider nach etwas über einem Jahr den ersten Streak gekillt hat.

Dann geht es jetzt eben von vorne los. Ich schaue da zwar immer wieder recht neidisch auf meine Frau, die langsam auf 1300 Tage Streakrunning zugeht, aber hey, es ist jetzt so wie es ist. Da muss ich wohl durch.

Kurz zum erwähnten Rückschlag. Ende letzter Woche bin ich etwas unvorsichtig unter der Schranke zu unserem Dienstgelände hindurch. Normalerweise macht die Wache das Ding auch hoch wenn ich komme, diesmal haben die das wohl verpennt. Und bei dieser Aktion bin ich dann auf etwas morgendlichem Eis weggerutscht und habe den Adduktoren ein wenig zuviel Spannung gegeben. Das wirkte dich auch auf das Becken aus, das noch immer nicht zu hundert Prozent schmerzfrei ist. Und damit begann der Tanz.

Einen Tag später entwickelte sich das zu einem formidablen Schmerz im Leistenbereich und ich befürchtete schon, in die Rettungsstelle zu müssen. Also Vollbremsung, den ganzen Tag Ruhe und viel Eispackungen. Tags darauf habe ich den Lauf dann auf reinen Streakerhalt beschränkt, der obendrein sehr, sehr langsam war. Bloß keinen Druck auf Leiste und Becken bringen. Das Vorhaben fürs Wochenende, ein tag in der Sauna, musste ohnehin ausfallen, da ich gerade erst ein frisches Tattoo habe und so mutzte ich das Wochenende zur Erholung und Schonung.

Mit Erfolg offenbar, denn zwei tage später war der Schmerz wieder auf dem ursprünglichen Level. Ja, immer noch da, aber eben undramatisch und so, dass berechtigte Hoffnung besteht, ihn irgendwann auch loszuwerden. So eine Prellung kann sich ja gern mal zwei bis drei Monate hinziehen. Also gebe ich mich keiner Hoffnung hin, in den nächsten Tagen und Wochen plötzlich wieder schmerzfrei zu sein.

Was der Kalender im Frühjahr bereithält!

Es geht jetzt also mit angezogener Handbremse weiter, also zunächst kurze Distanzen, die erst nach und nach gesteigert werden. Ende März steht nämlich das erste große Event an. Und da will ich ja fit sein. Es geht und dem Prag Halbmarathon, der ja letztes Jahr schon gebucht, dann aber wegen heftigem Fieber ausfallen musste. Und dieses Jahr will ich die Startplätze und Bahntickets nicht schon wieder umsonst gekauft haben. Außerdem war es ja ein echtes Abenteuer, die Startplätze zu bekommen. Das soll ebenfalls nicht umsonst gewesen sein.

Kurz vorher steht noch ein kleiner Lauf an. Hier um die Ecke geht es von Falkensee nach Spandau. Der Lauf der Sympathie bringt 10 Kilometer auf die Uhr und hier wollten wir schon lange mal mitlaufen. Und dieses Jahr habe ich tatsächlich mal daran gedacht, Startplätze zu buchen. Damit sind dann im Frühjahr wenigstens zwei Veranstaltungen im Kalender. Mehr geht auch nicht, denn wir haben jede Menge Wochenenden, an denen wir quer durch die Republik reisen, um Freunde zu treffen. Und das ist zumeist nicht mit Laufen verbunden. Eine Rehamaßnahme steht außerdem ins haus, auch das verbraucht viel Zeit.

MSR oder nicht MSR, das ist hier die Frage!

Und Ende Mai steht dann die Mecklenburger Seen Runde an. 300 Kilometer mit dem Radl um die Müritz. Auch hier hatte ich vergangenes Jahr einen Startplatz und so wie schon beim Halben in Prag musste auch dieser verfallen. Allerdings aus rein gesundheitlichen Gründen. Tja, und dieses Jahr? Ich weiß es nicht genau. Bis Ende Mai ist noch viel Zeit und ich hoffe, bis dahin wieder aufs Rad zu kommen. Denn aktuell, das wird sich jeder denken können, ist genau das nicht drin. Das Becken schmerzt noch zu sehr und da sind 12 Stunden und mehr im Sattel einfach nicht machbar.

Stell dir ein Rad-Event vor, bei dem jeder Mensch Wachstum erlangen wird. Persönliches und sportliches. – Mecklenburger Seen Runde – Unsere Mission

Aber ich bin wild entschlossen, denn dieses Rennen ist wirklich ein echtes Highlight. Die Strecke ist phänomenal, die Verpflegungspunkte (hier Depots genannt) einzigartig und die Stimmung riesig. Außerdem fahre ich da für gewöhnlich, und so ist es auch dieses Jahr geplant, mit einer echt tollen Kollegin. Letztes Jahr musste sie die 300 km allein machen und im auf und ab der Hügel, im stets wechselnden Wind und bei zwangsläufig auftretender Müdigkeit ist es einfach besser, wenn man zu zweit ist. Da will ich sie natürlich nicht schon wieder hängen lassen. Wir werden also sehen.

Und dann noch so?

Klar, die Generalprobe Ende August und der Marathon Ende September stehen im Kalender. Aber bis dahin ist noch viel Zeit. Ich werde mal schauen, ob wir dieses Jahr wieder in Potsdam zum Schlösserlauf kommen. Und zusätzlich nach netten kleinen Volksläufen in der Gegend Ausschau halten. Wenn da jemand Vorschläge hat, immer her damit. Ich schaffe es nämlich irgendwie immer, diese Läufe erst dann zu bemerken, wenn die Leute hier aus der Gegend bei Instagram davon berichten.

Aber, das haben die letzten zwei Jahre gezeigt, ich lege mich mal nicht zu früh auf Dinge fest, die weiter als 3 bis 6 Monate entfernt sind. Allzu schnell kann sich alles verändern und plötzlich platzen alle Pläne. Auch wenn ich natürlich hoffe, dass es jetzt gesundheitlich mal ein paar Jahre lang stabil bleibt. Wir werden sehen. 🙂

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Kartoffelsuppe mit Wiener Vürstchen
Vielleicht habt ihr schon die Wahlplakate der #noAfD gesehen, Titel "Für eine Stadt, die funktioniert". Oder euch sind die Social-Media-Posts begegnet, die uns unter anderem ein "totalitäres Weltbild" unterstellen. Offensichtlich hat die Rechtsaußen-Partei eine Kampagne gegen uns gestartet.
Nach 4 Wochen Zwangspause in Folge eines Glatteisunfalles (Becken-, Unterbauch- und Thoraxprellung, heftige Einblutungen in der Bauchmuskel) geht es langsam wieder normal zu. Noch fehlt etwas Grundfitness, aber auch die wird schon wiederkommen. 🤓
Falschparker blockiert den einzig eisfreien Bereich des Gehweges. Anruf beim Ordnungsamt #Spandau ergibt: "Ist derzeit alles egal, wir haben Anweisung ausschließlich Winterdienst zu prüfen." 🤬
Jeder Streik sollte uns daran erinnern, dass wir auf die Arbeit anderer Menschen angewiesen sind.
Etwas frische Farbe.