Demnächst verlasse ich meinen Job als Verkehrsplanerin in einem kommunalen Verkehrsunternehmen. Auch wenn ich den Job an sich geliebt habe, bin ich froh, ein Umfeld zu verlassen, das vollkommen dysfunktional ist. Das fängt bei den Arbeitsstrukturen an (Mails ausdrucken, die einen Posteingangsstempel bekommen, ist noch das harmloseste). Es geht aber weiter bei den für die Fahrgäste relevanten Sachen: Eine vollkommene Veränderungsresistenz in allen Aspekten, "Schulverkehr ist auf dem Land ausreichend", Fahrgastinformation nur bis 16 Uhr, Barrierefreiheit ein Fremdwort. Und die Politiker*innen, die kontrollieren sollen: Good job. Der Großteil von denen fährt nur Auto und nicht ÖPNV. Ein CDU-Kommunalpolitiker sagte auch mal auf einer Veranstaltung, dass er sich das Autofahren nicht wegnehmen lassen will. Hinterhergeschoben noch was transfeindliches. Diese Strukturen sind unfähig, eine Verkehrswende zu gestalten bzw. wollen es auch nicht. Das ist Mangelverwaltung, #Verkehrswende #Verkehr #Klimakrise
„Das Automobil ist eine dramatische Fortschreibung von ungesunden Bildern von Männlichkeit: abgeschottet, laut, dominant. Dass der ADAC mehr Mitglieder hat als die katholische Kirche, sagt schon sehr viel über das Verhältnis der Deutschen zum Auto aus. Autonormativität bedeutet: Wir haben das Auto zur gesellschaftlichen Norm erklärt – und alles andere gilt als Abweichung.“ All das sagt Boris von Heesen in meiner neuen Folge She Drives Mobility. https://katja-diehl.de/patriarchat-am-steuer-warum-die-verkehrswende-feministisch-sein-muss/
Und genau DAS - meine Damen*Herren - passiert, wenn immer und immer betont wird, dass der CO2-Fußabdruck ja von der bösen Fossillobby stammt und deswegen keine Rolle spielen muss. Wisst ihr was? Ich glaube, genau DAS war auch Plan der Lobby. Dass wir es uns schön gemütlich machen in unserer Globaler Norden Fossilgier. "Weniger Menschen sind bereit, zugunsten des Klimas auf Schiffs- oder Flugreisen zu verzichten." Nein DF, es ist Maß halten, kein Verzicht. https://www.deutschlandfunk.de/nur-noch-jeder-zweite-sieht-sich-beim-klima-in-der-pflicht-102.html
BW erreicht Klimaziele nicht: Verbände wollen Sofortprogramm von Grün-Schwarz https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/klimaschutz-landesregierung-friday-for-future-100.html Das war klar. Auch die Stellungnahme des FDP Politikers ist folgerichtig. Denn wenn die Gemeinden und Landkreise, wie bei uns der LK Sigmaringen, nicht mitziehen, dann stockt es in der Umsetzung.
https://www.ardaudiothek.de/episode/ard-interview-der-woche/lobby-control-sprecher-regierungsbildung-ist-erntezeit-fuer-lobbyisten/ard/14414081/ Lobbyarbeit ist Korruption. Zwar nicht vom Gesetz als solches definiert. Das muss aufhören. Politiker, die für eine solche Einrichtung arbeiten und ihren Einfluss in der Partei geltend machen sind korrupt! Sie erhalten Leistung für Gegenleistung und die Spenden.
Vor allem wurden sie zu Unrecht der Unfähigkeit beschuldigt. Gerade Robert musste viel Einstecken. Heute wären alle froh, er könnte über das Sondervermögen verfügen und nicht diese unfähigen Klimaverweigerer von CDU/CSU. Sie verbraten unser Geld für Verbrenner und klimaschädliche Subventionen. Pfui