Mikka Luster

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Medical didactics and history nerd. I am NOT your physician. Opinions are mine and not my employer’s.
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ORCIDhttps://orcid.org/0000-0002-8120-0797

(Please renote/boost)

I am explaining who Sprocket is, and why I am taking him on a 43 day walk through Spain. If you could read the attached blog post and leave a note for him and the children here, on the blog, or by email, that would be one of the more amazing things to happen to me in the past 24 months.

https://mikka.md/sprocket-for-adults/

It takes only a minute and would be a testament to the powers of the Fediverse if we could get notes in as many foreign languages as possible.

Sprocket, for adults – mikka in markdown

https://sive.rs/1s

When writing, write one sentence per line. Not for publishing, but for revision.

I did this for my last paper, and it was a game changer. Putting every sentence on one line allowed me to remove a lot of fluff and to streamline the reading process a lot. I highly recommend trying this out.

And, yes, leave places that restrict you to 280 or 500 characters for your writing. If you respect your audience, you’ll be more verbose than that.

Writing one sentence per line | Derek Sivers

https://www.healthline.com/health-news/young-adults-especially-men-having-sex-less-frequently

TL;DR: it’s Internet Porn and delayed adulthood (aka coddling). Sprinkle a little bit of COVID-19 on top, add the fact that young women seem to prefer older men with stable incomes. But mainly it’s Internet Porn and living in Mom’s Basement.

Why Young Adults, Especially Men, Are Having Sex Less Frequently

One-third of men between the ages of 18 and 24 report they had no sexual activity in the past year.

Healthline Media

Nicht wegen, sondern dank Elon Musk bin ich eher auf Mastodon zu finden: https://medic.cafe/@mikka.

Not because but thanks to @[email protected] you'll find me on Mastodon.

Mikka (@[email protected])

954 Posts, 405 Following, 865 Followers · Mikka. Just Mikka. Intensivist and Critical Care. Infectious Diseases and Diagnostic Medicine (NOT House MD). T1D since I can remember. Even my boss thinks I take antibiotic stewardship too far. eCDC plenary committee member. Opinions are mine and not that of the eCDC or my employer. Since March 2020 almost exclusively working on SARS-CoV-2 and acute therapies in COVID-19. Masks and Vaccines are important.

medic.cafe

Weil ich gefragt wurde: nein, ich werde meinen Account auf mastodon.bayern nicht löschen. medic.cafe ist eine Instanz zu einem Thema, das mir sehr am Herzen liegt, und ich werde dort, schon aus Gründen der QA, viel Zeit verbringen. Aber mastodon.bayern ist irgendwo immer noch mein Baby und ich mag es, meine Kinder großwerden zu sehen.

Zum Thema “sehr am Herzen” und warum ich denke, dass diese Instanz notwendig war, etwas vom anderen Stern (follow @mikka for more or don’t and wait for me to boost it :P)

Ich arbeite gerade an was Neuem, vielleicht Netten: medic.cafe, eine Mastodon Instanz (und mehr, siehe unten) für Fachpersonal in der Medizin und umliegenden Fächern (Biomedizin, Bioinformatik, etc.)

Wenn ich noch etwas Server Power dazubekomme, dann setze ich auch einen Peertube (wie YouTube) und Pixelfed (Flickr/Instagram) auf, sowie (da freue ich mich schon drauf) Bookwyrm, Goodreads im Fediverse.

Zur Zeit warte ich noch auf Amazon's Aufhebung der eMail Restriktionen, damit auch eMails versandt werden können, und am Server selbst, aber wer das Abenteuer liebt (und zur Berufsgruppe gehört), signups sind möglich.

Oh, und Ehrenamtler, EH Trainer, oder Feuerwehr sind natürlich auch wilkommen :) Muss kein Hauptjob sein.

Oh, und #gesundheitswesen, #mediziner, #pflege, etc. ... meldet Euch mal bei mir, ich hab' da vielleicht was für Euch :)

Man kann soziale Probleme nicht mit Technologie lösen, und technologische Probleme nicht mit sozialen Frameworks.

Das wird sich in den nächsten Wochen und Monaten auch im #fediverse zeigen, dass die Probleme Twitters nicht ohne, trotz, oder wegen Musk passieren, und dass das fediverse gegen diese auch nur bedingt resilient ist. In der Tat ist ein offenes, föderiertes, Medium sehr anfällig für diese.

Man kann hier die technische Maßnahme des "Cancels" nicht performant nach dem Modus Twitter durchziehen. Das freut Einige, aber verärgert viele. Die Federation ist, bei der Einfachheit eine neue Instanz hochzuziehen, eher problematisch.

Im Usenet war man da konsequent: cancels waren ausschließlich auf die Menge gleichen Inhalts erlaubt, bedeutet die Bots errechneten einen Index (Breidbart) und wenn dieser überschritten war durfte ein Post gelöscht werden. Nicht jeder nahm die Cancel-Nachricht an, also verschwanden Dinge nie vollständig.

Wer einem Server nicht traute, der konnte den Pfadeintrag des Servers ausschließen. Server lösten das, indem sie ihren Pfadeintrag änderten, was das Ganze zu einem Katz- und Mausspiel werden lies.

Das ist jetzt auch im Fediverse so. Trump nutzt einen modifizierten Mastodon-Webclient für sein Netzwerk. Es braucht nur eine Instanz, deren Nutzer ein Post von dieser Instanz kommentieren oder boosten, und die Trump-Instanz ist, bis zum nächsten Ausschluss, wieder sichtbar.

Nazis sind im Fediverse. Extinctio Rebellion ist. Die Zerstörung der Innenstadt von Minneapolis während der "false Rumor" Proteste wurde auf einem Mastodon-Server coordiniert und föderiert.

Das Fediverse hat, im Ganzen, keine Politik oder Sozialverantwortung. Der Job fällt an die Admins der einzelnen Server, die Inhalte vor ihren Usern verbergen können, aber diese nicht verhindern.

Dazu müssen neue Wege und neue Ansätze die nicht auf technische Lösungen für soziale Probleme hoffen, gefunden werden. Und das wird schwer.

Wer wissen will, wie Twitter unter einem "never cancel" Musk regime aussehen wird, der muss sich Mastodon ansehen. Blocking findet am Endgerät, der Instanz (die ja nur ein Web-basierter Reader für das Fediverse ist) oder dem App statt. Hier lebt man mit dem Wissen, dass man Trump zwar nicht sieht, seine Toots aber immer noch bestehen und im Internet und auf anderen Endgeräten verfügbar.

Man kann sich von dem Inhalt zurückziehen, verhindern kann man ihn aber nicht. Also mehr die "if you're offended, get up and leave" statt der "if it offends you, burn it down" Philosophie. Und das ärgert einige, macht andere happy.

Wegen dessen aber Twitter zu verlassen oder Mastodon zu hassen ist dumm. Das Fediverse ist auch lokal, und da sollte der Fokus liegen. Finde Deine Instanz, mach Dir ein Home in der Local Timeline. Das ist eine soziale Lösung für ein soziales Problem. Und wenn die Instanz "problematisch" wird, Umziehen ist verdammt einfach, man kann sogar fast alles mitnehmen.

Welcome to the Fediverse.

[2/2, die Reise geht weiter]

Amsterdam -> Erding. Zug nach Utrecht klappt. Utrecht nach Arnhem auch. Dann wird’s crazy. Habe wieder auf 1. Klasse Upgrade mit Bonuspunkten erstanden, aber stehe wieder drei Stunden von Arnhem nach Düsseldorf, weil wir verspätet sind und die 1. Klasse überquillt. 2. Klasse auch, und die Fiets sind auch wieder da. In Düsseldorf kommen wir verspätet an, aber der Anschlusszug ist auch eine Stunde verspätet, also bekomme ich den. Mein Sitzplatz ist aber leider besetzt, und die Dame will nicht aufstehen, macht einen heiden-Terz. Der ZUB ist schon mit der Überbelegung überfordert, bietet mir an, dass ich mal im Bistro schauen soll. Da stehe ich bis in Koblenz die Dame aussteigt. Ich weiß, dass sie aussteigt, weil sie einen Mann anbrüllt, dass er ihr doch gefälligst die Koffer aus dem Zug tragen soll, immerhin ist sie erste Klasse und er nicht.

Wir kommen in Mannheim verspätet an, aber der Zug von Mannheim fährt erst 120 Minuten später und nicht bis München sondern nur bis Augsburg. Augsburg bis München nehme ich mit 180 Minuten Verspätung, was auch OK ist, weil die S-Bahn nach Erding ausfällt, und ich sowieso statt um 7 erst um 11 abends daheim sein kann.

Ich hatte keine geile Zeit. Viel gestanden und in Gängen gesessen, mehr als eine Mahlzeit nicht eingenommen, mehr als ein Hotel war sauer auf meine Verspätung, und Veranstaltungen wurden abgesagt oder verkürzt. Ich musste Freunden absagen, konnte die Koningsnacht nicht feiern.

Wäre ich geflogen oder mit dem Auto gefahren wäre das alles wahrscheinlich nicht passiert. Die Bahn macht’s einem echt schwer, dem Klima gegenüber freundlich gesinnt zu sein.

Bahnfahren, eine Odyssey.

Ich bin leider, seit dem Beginn der Pandemie, nicht mehr so oft in Deutschland/Bayern wie ich gerne wäre. Diesmal habe ich beschlossen, weder ein Mietauto zu fahren, noch die angebotenen Flüge zu nutzen und alles per Bahn abzuwickeln.

Weil ich die Bahn kenne, buche ich entsprechend und mit extra Puffern zwischen Stopps und Umstiegen.

Erster Tag, Ankunft am Flughafen. Müde, will nur ins Hotelbett fallen. “Zug fällt heute aus, bitte nutzen Sie Alternativen.” Was zwei Stunden hätte sein sollen, door to door, wird fast fünf. Das Hotel ist sauer, weil ich nach Schließung der Lobby komme, Essen gibt’s auch keines mehr, also gehe ich hungrig und mit Leitungswasser in’s Bett.

Zweiter Tag, Fahrt nach Zürich. Zug hat 73 Minuten Verspätung und darf nicht mehr in die Schweiz einfahren. Also Umsteigen in Basel SBB, da auch noch einmal 30 Minuten warten, in Zürich spät genug angekommen, dass ich in meinen Reiseklamotten zum Event renne, dort verschwitzt ankomme, und meine Präsentation nicht vorher noch einmal für deren System gecheckt werden kann. Nicht meine beste Veranstaltung. Oh, und sollte ich erwähnen, dass weder mobiles noch Zug-Internet gehen? Internet gibt’s erst ab Österreich, wo dann durchgehend 5G bis Zürich besteht, egal wie abgelegen.

Nach München aus der Schweiz. “Connecting Train will probably not be caught.” Stehe in Ulm, warte auf den Ersatzzug, der dann aber nicht kommt. Stattdessen mit dem Regionalverkehr, stehend, nach Augsburg und von da nach München, ins Hotel, duschen, und schnell rennen, damit ich noch einkaufen gehen kann. Bin müde, gestresst, und habe schon keinen Bock mehr.

München -> Frankfurt. In Nürnberg bleibt der Zug stehen, eine Batterie ist kaputt. Ich habe mir ein 1. Klasse Ticket geleistet, aber der Ersatzzug ist so voll, dass ich von Nürnberg bis Frankfurt auf dem Boden zwischen Bordbistro und 1. Klasse sitze. Die Zugbegleiterin macht “die Ukrainer” verantwortlich, welche ohne Fahrkarte in DE mit Vorlage des Reisepasses fahren dürfen, und weswegen man viele Reisende in die 1. Klasse verlagern musste. Hilft auch nix, Geflüchteten die Schuld zu geben, ich sitze halt unbequem und mit 130 Minuten Verspätung auf dem Boden. Meine Veranstaltung wird zum Glück nicht ganz abgesagt, aber das Q&A muss auf “schreibt mir eine eMail” verschoben werden, Vortrag gehetzt und verkürzt werden.

Frankfurt -> Hamburg. Wir haben 45 Minuten Verspätung, aber ich bekomme meinen Sitzplatz und wir holen das Meiste wieder auf. Unterwegs komme ich mit einer Ärztin aus Kiev in’s Gespräch - die Geflüchteten sind teilweise einfach mit den Worten “ihr Reisepass reicht, fahren sie mal mit diesem Zug nach Hamburg und schauen sie ob da noch Ressourcen sind” in einen Zug gepackt worden. Die sind auch nicht schuld, aber wir sind wieder überfüllt und das Bord Bistro wird nach Kassel-Wilhelshöhe geschlossen, weil Wasser kaputt. Das macht sich auch in den Klos bemerkbar, die teilweise wegen fehlender Spülleistung geschlossen werden. In einem Zug mit 500+ Menschen sind zwei Klos brauchbar, Schlangen bilden sich.

Immerhin komme ich rechtzeitig an, kann mich umziehen, duschen, Kaffee kaufen. Vortrag geil, muss aber nach Amsterdam weiter. In Duisburg wird uns mitgeteilt, dass der Zug nicht weiterfahren kann, und wir auf andere Anschlüsse umsteigen sollen. Nach Düsseldorf im ICE (12 Minuten), dann nach Venlo im RE, der so grätig überfüllt ist, dass selbst hinsetzen keine Option ist. Also stehen wir. Es steigen immer wieder Fahrradfahrer ein, die das Fahrrad als Waffe nutzend, die stehende Menge teilen. An den Klappsitzen stapeln sich die Fiets, jeder Stopp wird zum Shuffle-Game um ein Rad von ganz hinten rauszubekommen. Wir haben fett Verspätung. Venlo nach Nijmegen, dann nach Utrecht, komme verspätet in Amsterdam an, kann mir keine Poffertjes kaufen bevor ich los muss. Aber immerhin ist morgen Koningstag, da kann ich die Erinnerungen mit Alkohol verdrängen.

1/2 (die Reise geht gleich weiter)