@lindle

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#Musik, #Politik und #Sport sind die Lieblingsbeschäftigungen - ob Zuschauen/-hören oder selber machen.

Piratin. Stellvertretende Vorsitzende der Piraten Dresden
Für Feminismus, Menschenrechte und Klimaschutz. 
Gegen Nazis, Kapitalismus und Friedrich Merz
https://piratenwinter.de/linda-bernhardt/

"Nicht alle Männer
aber es ist immer ein Mann
doch keiner von ihnen war's
sie haben weiße Westen an
jede*r meiner Freund*innen
hat die Scheiße mal erlebt
aber niemand ist ein Täter
und ich frag' mich wie das geht"

(Mariybu, Ebow)

#WomensDay #FeministischerKampftag #Weltfrauentag #InternationalWomensDay

Zum #feministischerkampftag - dem Ende der #feministischekampfwoche - gibt es noch einen letzten Song. „Der pavlovsche Hund“ von Valy and the Vodkas ist mein absoluter Favorit. Den beim Konzert brüllen ist Therapie - kann ich nur empfehlen. Da kann man seinen ganzen Frust über Männer mal rauslassen :).
Der heutige Song zur #feministischekampfwoche „Zimmermädchen“ ist wieder von einer tollen dresdner Band - Adrats. Humorvoll und punkig wird beschrieben, wie Frauen* oft auf ihren Mann reduziert werden. „Ey, ich hab auch Namen“ damit endet der Song, wichtige Message!
Heute gibt’s zur #feministischekampfwoche wieder einen Song von den toten Crackhuren im Kofferraum. Mit „Bau mir einen Schrank“ arbeiten sie ein paar Klischees auf, wenn man das so sagen kann ;).
Ich hatte Gänsehaut pur, als ich den Song „3 Sekunden“ von CÉLINE und Paula Hartmann live gehört habe. Sie beschreiben den nächtlichen Heimweg von FLINTA, der immer wieder von Angst geprägt ist. Jede von uns kennt es, gerade deswegen ist der Song so ergreifend. Stay safe! #feministischekampfwoche

Die zentrale Frage bleibt aber: Warum junge Menschen, denen in den letzten Jahren nichts gegeben wurde, die eine Pandemie hinter sich haben, an deren Bildung und Entwicklung gespart wird und deren Welt aktiv von den zum Teil in den Parlamenten sitzenden Parteien zerstört wird, sich für genau diese Menschen freiwillig(!) opfern sollten? Einmal mehr zeigen uns CDU und SPD, wie wenig ihnen junge Leute und die Zukunft wert sind.

4/4

Ein Zwang hilft hier jedoch nicht viel, denn Zwang bringt keine Motivation sich für andere Menschen stark zu machen, geschweige denn für ein Land zu kämpfen. Viel mehr sollten bspw. Freiwilligendienste attraktiver gemacht werden und so alternative Hilfen, die unsere Gesellschaft tatsächlich unterstützen, geschaffen werden, statt eines Zwangs zum Dienst an der Waffe.

Es ist außerdem fragwürdig, da die Regierung nicht die jungen Menschen fragt, sondern sich einfach über sie hinwegsetzt. Eine verpflichtende Musterung ab 55 würde es so vermutlich nicht geben, weil man ja dann selbst mitmachen müsste ;).

Zu beachten ist dennoch die Bedrohung, die durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine ausgeht. Es ist und bleibt eine angespannte Weltlage, die nicht zu leugnen ist und unfassbar komplex.

3/4

Seit dem 01. Januar 2026 gibt es eine neue Regelung für den Wehrdienst. Dieser beruht auf Freiwilligkeit, sodass alle nach 2008 Geborenen an einer Wehrerfassung teilnehmen müssen, also Fragebogen und medizinische Musterung, aber nicht dazu verpflichtet werden. Die Bundeswehr will so versuchen, ihre Reihen - zunächst ohne Pflicht - aufzustocken.

Nun ist das aber auch ein Vorentscheid, wer im Ernstfall direkt ansprechbar ist, da man seine Daten abgibt. Quasi eine Pflicht durch die Hintertür.

Wie auch immer, ist eine Verpflichtung im Ernstfall nicht tragbar. Die Frage, wieso man sich für eine Regierung opfern sollte, die man nicht mal selbst gewählt hat, ist doch sehr fragwürdig. Die Entscheidung liegt bei älteren Menschen, die sich über die Freiheit der jungen Menschen hinwegsetzen können.

2/4

Wer schießen soll, muss auch wählen können.

Aufgrund der aktuellen Ereignisse sahen wir das Bedürfnis, uns auch zu dem Thema zu äußern - und zwar aus einer anti-autoritären Perspektive. Es geht nicht um das Opfern für den Kampf der "imperialistischen Weltmächte", sondern fängt direkt vor Ort an, wo gespart wird an der Jugend und Menschen als Kriegsmittel eingesetzt werden sollen.

#wehrpflicht

1/4

Musikalisch wieder etwas anders als die letzten beiden Songs ist die heutige Empfehlung zur #feministischenkampfwoche „Für ein Mädchen“ von PAULINKO. Es werden Klischees aufgegriffen und umgedreht. Das oft verwendete „für ein Mädchen“ als Würdigung von etwas, ist einfach quatsch und bspw. „für eine Frau fährst du echt gut Auto“ suggeriert, dass Autofahren eher eine Männersache ist. Frauen können grundsätzlich alles, und zwar nicht nur „gut für ein Mädchen“!