@Seitansbraten gegessen hab bereits Patties aus Bohnen und auch schon fertige Ersatzprodukte. Sind auch gut aber ich denke da spielt mir mein Kopf einen Streich. Meine Frau kocht auch viel vegetarisch, nur zweimal pro Woche Fleisch.
Ist erstaunlich wie festgefahren man ist, wenn es um Veränderungen geht. Ich glaube, dass erst wenn die Massentierhaltung verboten wird und das Fleisch immer teuer ist, ändern sich die Gewohnheiten *fasst sich an die eigene Nase*
@Seitansbraten die Bühne für Faschisten bildet sich genau aus diesem Egoismus und Verlustangst. Solidarverhalten gegenüber der Gesellschaft als ganzes ist dieser Tage rar. Das wissen Politiker und nutzen ihre Möglichkeiten, ihre eigenen Schäfchen ins trockene zu bringen. Dabei sammeln sie mit kurzfristiger Sicht auf die nächste Wahl ihre Wähler mit fragwürdigen Methoden.
Alles in allem kommt es auf die Gesellschaft an, sich zu verändern. Vielleicht ging es der Masse viel zu gut.
@Seitansbraten da gebe ich recht. Dennoch habe ich leider die Erfahrung gemacht, dass Menschen wenn es hart auf hart kommt zuerst an sich und sein direktes Umfeld denkt. Klar lässt das schlechte Gewissen nicht lange auf sich warten. Doch wenn dir dann eine scheinbar plausible Begründung durch Hetze geliefert wird, trennt sich die Spreu vom Weizen, also Mitläufer von den Mitdenkern.
Es gibt viele Standpunkte und wir sollten offen darüber reden und aufklären. Das ist das wichtigste.
@Seitansbraten ich habe den Eindruck, dass durch die minutiös geteilten Krisen weltweit und die manipulativen Kräfte wie Social Media, Medien und autokratische Politik den Bürgern regelrecht Verlustängste eingepflanzt werden. Die Zeiten, wo der Wohlstand gestiegen ist haben sich verändert. Das nutzen Autokraten und machen mit dieser Angst Jagd auf Wähler.
Ein interessantes Buch dazu hat Andreas Reckwitz mit dem Titel "Verlust" geschrieben.
Es ist sehr wissenschaftlich geschrieben.