Studie: Deutsche heute weniger tolerant als 2019
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/vielfaltsbarometer-studie-weniger-toleranz-100.html#amp_tf=Von%20%251%24s&aoh=17586896835065&csi=0&referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com&ampshare=https%3A%2F%2Fwww.mdr.de%2Fnachrichten%2Fdeutschland%2Fgesellschaft%2Fvielfaltsbarometer-studie-weniger-toleranz-100.html

Also meine Theorie ist ja eher, dass die Menschen ihre Intoleranz immer weniger verstecken in dieser 'das wird man ja wohl noch sagen dürfen' anti #cancelculture

Aber hey, unser Bundeskanzlerdarsteller & seine kriminelle Bande trägt mit seiner polemischen 'wir können der AfD bestimmt Stimmen klauen'- Propaganda sicher üüüübernaupt nicht dazu bei, dass das immer schlimmer wird.

#nichtmeinkanzler #fcknzs

Studie: Deutsche heute weniger tolerant als 2019

Die Deutschen sind einer aktuellen Studie nach weniger tolerant als noch vor fünf Jahren. Vor allem ethnische und religiöse Diversität wird zunehmend abgelehnt. In Thüringen und Sachsen sind die Werte besonders gering.

MDR

@Seitansbraten ich habe den Eindruck, dass durch die minutiös geteilten Krisen weltweit und die manipulativen Kräfte wie Social Media, Medien und autokratische Politik den Bürgern regelrecht Verlustängste eingepflanzt werden. Die Zeiten, wo der Wohlstand gestiegen ist haben sich verändert. Das nutzen Autokraten und machen mit dieser Angst Jagd auf Wähler.

Ein interessantes Buch dazu hat Andreas Reckwitz mit dem Titel "Verlust" geschrieben.

Es ist sehr wissenschaftlich geschrieben.

@kalleson ich habe auch Verlustängste, zb dass ich mein Leben verliere.

Deswegen werde ich aber nicht intolerant oder fang an, Nazis zu wählen.

Für meine Ängste interessiert sich in der Politik interessanterweise aber niemand, weil ich vermutlich a) nicht laut genug plärre, b) die Politik sich lieber für Geld interessiert & c) sie im Gegenteil sogar dazu beiträgt, meine berechtigten Ängste zu vergrößern.

#Klimakatastrophe #Inklusion #Bürgergeld #NichtMeineBundesregierung

@Seitansbraten da gebe ich recht. Dennoch habe ich leider die Erfahrung gemacht, dass Menschen wenn es hart auf hart kommt zuerst an sich und sein direktes Umfeld denkt. Klar lässt das schlechte Gewissen nicht lange auf sich warten. Doch wenn dir dann eine scheinbar plausible Begründung durch Hetze geliefert wird, trennt sich die Spreu vom Weizen, also Mitläufer von den Mitdenkern.

Es gibt viele Standpunkte und wir sollten offen darüber reden und aufklären. Das ist das wichtigste.

@kalleson wir können gerne reden & aufklären. Solange wir dabei Faschos keine Bühne bieten & nach dem Reden das Handeln folgt

@Seitansbraten die Bühne für Faschisten bildet sich genau aus diesem Egoismus und Verlustangst. Solidarverhalten gegenüber der Gesellschaft als ganzes ist dieser Tage rar. Das wissen Politiker und nutzen ihre Möglichkeiten, ihre eigenen Schäfchen ins trockene zu bringen. Dabei sammeln sie mit kurzfristiger Sicht auf die nächste Wahl ihre Wähler mit fragwürdigen Methoden.

Alles in allem kommt es auf die Gesellschaft an, sich zu verändern. Vielleicht ging es der Masse viel zu gut.

@kalleson welchem Egoismus genau?
@Seitansbraten ich meine den Egoismus, dass Menschen erst mal nur an sich denken. Politiker die das Volkswohl hinter ihre finanziellen und Machtinteressen stellen. Bürger denen egal ist welche Folgen ihr Handeln hat (kaufen von Einweg Pet Flaschen, Bestellungen bei Amazon oder Konsum von Billigfleisch etc.). Die Liste ist unendlich. Das fängt im Kleinen an wenn eine Gruppe von Leuten am Gehweg nebeneinander laufen und dem entgegenkommenden keinen Platz oder nur widerwillig Platz machen.
@kalleson streich mal das billig vor Fleisch und mach am besten direkt tierische Produkte draus
@Seitansbraten vom Fleisch und tierischen Produkte konnte ich mich bisher nicht lossagen. Ein Burger oder Chili ist mit Fleisch halt doch etwas anderes für mich. Das ist sozusagen einer meiner Dämonen.
Wenn man Bikern Veggie-Burger unterjubelt: Schmecken sie den Unterschied? | stern TV

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@Seitansbraten gegessen hab bereits Patties aus Bohnen und auch schon fertige Ersatzprodukte. Sind auch gut aber ich denke da spielt mir mein Kopf einen Streich. Meine Frau kocht auch viel vegetarisch, nur zweimal pro Woche Fleisch.

Ist erstaunlich wie festgefahren man ist, wenn es um Veränderungen geht. Ich glaube, dass erst wenn die Massentierhaltung verboten wird und das Fleisch immer teuer ist, ändern sich die Gewohnheiten *fasst sich an die eigene Nase*