Jelbert Pinkwarth

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Boomer, Tinkerer, ex IT guy, Westfale, Straight Ally.
Blog: https://fediverse.blog/~/WanderSoldatenUndBauernlieder
Solange so ein Mini-AKW nicht in einen VW-Bus passt, will ich keins.

Als nonbinärer Mensch, der als Junge/Mann erzogen wurde (AMAB), lese ich die Aufforderungen, dass Männer einander stärker auf inakzeptables Verhalten ansprechen müssen, mit Zustimmung, aber leider auch mit Skepsis.

Ich habe mich aus "Männerrunden" so früh und so oft wie möglich verabschiedet, weil ich mich dort immer zutiefst unwohl gefühlt habe. Ein Grund ist, dass dort vielfach eine Gesprächskultur herrscht, die von Bräsigkeit und Selbstzufriedenheit, aber auch von Sexismus und Spott gegenüber allem, was anders ist, durchzogen ist. Es gibt nicht immer die eine unmögliche Bemerkung oder den einen unangemessenen Witz, auf die man jemanden ansprechen könnte. Man müsste bei jedem Satz unterbrechen und sagen: Wie reden wir hier eigentlich miteinander?! So habe ich es zumindest empfunden. Da ist teilweise ein kompletter Kulturwechsel nötig und nicht nur eine leichte Kurskorrektur.

Außerdem glaube ich, dass viele Männer die Wahrheit sprechen, wenn sie sagen, dass ihnen bestimmte Arten von Äußerungen nicht oder kaum begegnen. So, wie wir alle wissen, mit welchen Kolleg*innen man einen Witz über die Chefetage teilen kann und bei wem man lieber den Mund hält, wissen Männer auch, wer "empfindlich" ist (oder sich sogar schon mal kritisch geäußert hat) und mit wem man "Spaß haben" kann, und passen ihre Bemerkungen und Witze auf die Runde der Anwesenden an. Ich habe sexistische Sprüche gehört, aber ich habe sie noch viel häufiger mitgehört aus Runden, zu denen ich nicht gehörte (und in denen ich vermutlich nicht willkommen wäre).

Dazu kommt, dass für viele Männer ihr "harmloses" eigenes Verhalten von Fällen wie Pelicot, Epstein usw. so weit entfernt ist wie zwei Bäume an unterschiedlichen Enden eines Waldes voneinander entfernt sind. Aber in Wahrheit hängen die zwei Phänomene so eng zusammen, wie die zwei Bäume durch ein unterirdisches Pilzgeflecht verbunden sind. Sogenannte "Extremfälle" entstehen immer auf einer Basis von patriarchaler Frauen- (und oft auch Queer-)Verachtung. Ein sexistischer Witz schafft diese Basis nicht, ein permanenter Strom von Millionen von Bemerkungen und Witzen schon.

Und als Letztes fällt mir ein, dass für viele Männer überhaupt kein Anreiz besteht, sich in dieser Hinsicht zu engagieren oder etwas zu ändern (unter anderem wegen den vorherigen Punkten, dass sie es nicht immer mitbekommen oder den Zusammenhang nicht sehen wollen). Frauen haben für Veränderung gekämpft, weil sie sich damit (teilweise) aus der untergeordneten, misslichen Lage, in die sie das Patriarchat drängen will, befreien konnten. Viele Männer sind mit ihrer Lage einigermaßen zufrieden und denken sich: Don't rock the boat, spar dir den Aufstand.

#Sexismus #Ulmen #Ally

Christian Ulmen? Claudia kennt den auch nicht. Der war nie in Paris. Den kennen wir nicht.

RE: https://mastodon.social/@TwraSun/116243078479795216

Was ist aus dieser sprichwörtlichen und nur aus Erzählungen unserer Ahnen bekannten "Wirtschaftskompetenz" der Union geworden?

Ja, nee, is klar. Heimisches „Fracking“ löst unsere Energieprobleme. Ganz bestimmt. 🤡

https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/energiekrise-strategien-100.html

Reiche-Berater bringen heimisches Fracking ins Spiel

Was kann die Politik angesichts der steigenden Energiepreise tun? Die Berater von Wirtschaftsministerin Reiche lehnen kurzfristige Maßnahmen ab. Sie setzen auf einen Energiemix - und die heimische Gasförderung.

tagesschau.de

Mittlerweile habe ich eine Lösung (in dessen Richtung mich @saiki gestoßen hat, danke dafür!).

Mit "Cubic" (Custom Ubuntu ISO Creator) gibt es ein GUI-Tool, dass eine Möglichkeit bietet ISO-Images (primär aus dem *Debian-Versum) anzupassen.

https://github.com/PJ-Singh-001/Cubic

Kurzfassung:
Cubic starten, Linux Mint Image laden, Assistenten bis zum Fenster mit der Option "boot" (oben mittig) durchklicken, drauf klicken und grub.cfg und live.cfg um folgendes ergänzen

locales=de_DE.UTF-8 locale=de_DE.UTF-8 console-setup/layoutcode=de

Den Rest des Assistenten durchspielen, Image wieder bauen (lassen), direkt in Cubic (via qemu) testen und tadaa, ein Linux Mint Image das direkt DE-GUI und DE-Tastatur bootet.
Genau was ich brauche.

@linuxmint

#Linux #Mint #linuxmint #fedihelp #didit #cubic

"Wir überprüfen Buchhandlungen auf Verfassungstreue, aber Parteien nicht?"
50 Jahre nach den ersten Winter-#Paralympics starten heute die XIV. Paralympischen Winterspiele in #Mailand und Cortina. Und zwar mit der Rekordzahl von 50 teilnehmenden Nationen. Infos zu allen Staaten, die dabei sind, und den ewigen Medaillenspiegel gibt es auf unserer Sonderseite https://www.destatis.de/olympia

"Spritpreise: Diesel und Benzin über zwei Euro – Diskussion um Entlastungen"

Mein Deutschlandticket ist seit Januar über 60 € teuer! Ich will auch entlastet werden.

Höffner-Chef schließt Presse von Netzwerktreffen in Rostock aus

Nach Kritik an einer AfD-Spende seines Unternehmens hat Höffner-Chef Kurt Krieger die Presse von einem Unternehmertreffen in Rostock ausgeschlossen. Auch Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger sagt ihre Teilnahme ab.

ndr.de