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The Future Is Intersectional

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Schwarze Bildtafel: EINSTÜRZENDE NEUBAUTEN, Aspekte Nuremburg 1986 Concert Report ZDF ©seelebrenntarchive.wordpress.com

Moderatorin: "[...]Schrien sie ihre Verzweiflung, ihren Zorn über eine kalte atomar bedrohte Umwelt heraus und auch ihre Sehnsucht nach einer anderen Welt.

Punk - nannten sie das.

Viele dieser Gruppen sind heute verschwunden und vergessen, nicht so die Einstürzenden Neubauten.
Eine Gruppe mit einem programmatischen Titel im Hinblick auf unsere betonierte Umwelt. Mit ihrem Sänger Blixa Bargeld sind diese Undergroundmusiker heute auf einem mehr künstlerischen, ja poetischen Weg.

Die Kraft in der Zerstörung von musikalischen Formen ist aber geblieben. In New York und vor allem in Japan herrscht regelrechte Neubautenhysterie. In dieser Woche brachten die Einstürzenden Neubauten das Nürnberger Reichsparteitagsgebäude zum Beben und Brennen. Dort traten sie auf, dort hat Holger Kulik sie gehört.

[Reporter spricht über Archivaufnahmen des Nürnberger Reichsparteitagsgeländes]:
"Aufmarsch der Parteisoldaten zu einem Reichsparteitag der Nazizeit. Zur Schau getragen: Der Größenwahn Hitlers auf dem Nürnberger Luitpoldhain. Die geordnete Masse im Majestätsabstand zum Führer, einbezogen in ein magisches Ritual. Gefolgschaft als Kulthandlung der Volksgemeinschaft.
Albert Speer plante hier die Tempelstadt der Bewegung. Ein Forum Romanum nur größer als das alte Zentrum Roms. "Stadt der Reichsparteitage für alle Zeit" so wurde Nürnberg offiziell genannt. Das Gelände sollte 1950 fertig sein. Die Gebäude ewigwährend aus Granit gebaut. Als machtvolle Worte in Stein. Als religiöser Mittelpunkt diente ein nachgebauter Pergamonaltar. Marmor verkleidet als Kopf der größten Versammlungsstätte, dem Zeppelinfeld.
Das Gebäude hat überdauert und ist unter Denkmalschutz gestellt, als Tribüne für Autorennen und Freiluftkonzerte wurde der Altar bislang genutzt, die Führerkanzel mit Hitlergruß von Touristen.

Das Innere des Heiligtums fand bisher keine ständige Verwendung, ein Museumssaal ist im Gespräch.

[Ansicht des Goldenen Saals]

Der Raum ist dementsprechend restauriert, inklusive dem Deckenmosaik: Goldenen Hakenkreuzen als Sonnenräder am Firmament. Sie schwebten beim Empfang über den Hohepriestern der NS-Ideologie, letztes Wochenende unbeachtet über den Köpfen der Jugendlichen Avantgarde.
Der Auftritt der Einstürzenden Neubauten an diesem Ort war lange geplant, die Idee kam von einer Konzertagentur.
Der Berliner Band um den Sänger Blixa Bargeld fiel notgedrungen die Exorzistenrolle zu.

[Auszug Blixa Bargeld auf der Bühne singend ("Halber Mensch")]

"Du formlose Knete
Aus der die Lebensgeister
Den letzten Rest
Funken aussaugen
Fliegen angestachelt taumelnd, besoffen davon
Tanzen nutzlos in der Sonne
Mach dir nichts aus
Sie machen gar aus
Ein Bild für die Götter
Schönen Gruss vom Schnitter"

Reporter: "Trieb hier der Teufel den Belzebub aus, unter Gefahr einer neuerlichen Mystifizierung?"

Blixa Bargeld (Interview): "Mystifizierung, dafür hätte man irgendetwas dem Raum hinzufügen müssen was seiner eigentlichen ursprünglichen Zweckbestimmung entsprochen hätte. Aber das war, glaub ich, überhaupt nicht der Fall. Und ob es sich um eine Entweihung oder eine Exorzierung von irgendwelchen Hitlergeistern handelt das ist Frage des Blickwinkels und der Seite glaube ich. Die Entweihung findet für diejenigen statt, die den Raum im ursprünglichen Zweck sehen, Exorzierung für diejenigen die eher auf meiner Seite stehen.
Der Charakter von dem was wir machen ist auf jeden Fall nicht dazu geeignet irgendeiner Überperson irgendeinen Führer oder irgendeinen Faschistenkult irgendwie zu würdigen."

Reporter(weitere Konzertaufnahmen):

"Musik und Antimusik werden bei den Neubauten synonym. Das Vernichten von Musik ist gleichsam Arbeit an der Musik, bis nichts mehr voneinander getrennt werden kann."

[Konzertaufnahmen eines schreienden Blixa Bargelds]

Reporter weiter: "Es täuscht sich, wer denkt das Klanginferno läute die Apokalypse ein."

Blixa Bargeld(Interview): "Meine Vorstellung von Destruktivität trifft sich mit der Walter Benjamins. Der hat mal ein Essay geschrieben, das hieß 'Der destruktive Charakter': 'Der destruktive Charakter ist heiter und freundlich er kennt nur eine Devise: Platz schaffen.'
Und da ist eben keinerlei unbedingte moralische Wertung keine moralische Wertung, kein Gut und Böse und keine apokalyptischen Hintergedanken mit verbunden. Kein Krieg und keine Zerstörungswut, sondern da ist eigentlich nur mehr die Notwendigkeit wird dabei anerkannt, dass für jeden für jedes für alles Neue was entstehen kann erstmal die Vorbedingung geschaffen werden muss, dass das Alte beseitigt werden muss. Dass dafür Raum geschaffen werden muss und dass dafür Destruktion notwendig ist."

[Weitere Konzertaufnahmen]

"Garantiert zerstöre ich die Vorstellungen und Erwartungen von bestimmten Leuten, die sich etwas Limitiertes unter Musik vorstellen. Das war auch immer beabsichtigt, aber das trifft sich mit dem 'Raum schaffen' und 'Platz machen' genauso."

Reporter: "Blixa Bargeld als Bote einer neuen Musikphilosophie die in keine Schublade passt. Auch Text bezogen, eine lautstarke traumnahe Poesie."

[Weitere Konzertaufnahmen, Blixa Bargeld singend (Yü-Gung (Yü-Gung (Fütter mein Ego))]

"Ich bin das ganze chinesische Volk
und Yü-Gung kann Berge versetzen"

Blixa Bargeld(Interview): "Das chinesische Volk war für mich mal irgendwann die Hoffnung der Menschheit, so ungefähr.
So wie für andere Leute in der Zeit oder in meinem Alter damals China noch die Hoffung der Menschheit war. Da konnte man sich noch ausrechnen: Jeder sechste Mensch ist Chinese und na ja mal sehen was wird oder so. Und das chinesische Volk kommt da als ein Symbol für Ego genauso vor. Also Ego = ich bin das ganze chinesische Volk oder ich bin 9m groß oder andere Dinge. Das sind alles so verschiedene zynische übertriebene Umschreibung für Ego, immer wieder. Also für die Sonne, für die Bereitschaft sich selber zu expandieren und Berge zu versetzen.
Ja, Berge versetzen das vor allen Dingen ein Ausspruch von Mao Zedong, eben "Yü-Gung kann Berge versetzen".
Das war wohl eine reale Stadt, das ein Film von Joris Ivens["Wie Yü Gung Berge versetzt" (1976), Anmerkung] glaube ich. "Yü-Gung kann Berge versetzen", die haben irgendwelche übermenschlichen Taten da vollbracht, indem sie eben zusammen gearbeitet haben. Wenn ich aber das ganze chinesische volk bin, mit mir selber ganz und gar zusammenarbeite, alle meine Zellen, meine Gedanken, meine Vorstellungen in Richtung gebündelt sind wie Laserstrahlen, dann bin ich eine effektive Sonne für bestimmte Punkte.

[Konzertaufnahmen "Letztes Biest (am Himmel)"]

"Ich bin das letzte Biest am Himmel
Die letzte Bestie am Firmament
Halt mich fest halt mich fest
In der Himmelsmitte
Im Zenit
Weit weg, zwei, drei, mehr Parsec
Weg von hier!
Ich bin das letzte Biest am Himmel
Ich bin das letzte schöne Sternentier
Ich bin das letzte fiebrige Gestirn
Ich bin das letzte Biest am Himmel"

[Danksagung]

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Einstürzende Neubauten – ZDF Aspekte – Nuremberg 1986 | Seele Brennt Archive
https://seelebrenntarchive.wordpress.com/2014/01/23/einsturzende-neubauten-zdf-aspekte-nuremberg-1986/

From The Archives -Einstürzende Neubauten- Concert Chronology / Gigography (I)
https://www.fromthearchives.com/en/chronology1.html

Manfred Prescher - Es geht voran; Die Geschichte der deutschsprachigen Popmusik, Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2018

@ixi

@anders_von_hadern

Das erinnert an die „Romeos”-Einstufung von vor einigen Jahren.
Heteronormatives à la American Pie wird für die ersten vier Teile aber natürlich ab 12 Jahren durchgewunken...

"Der Film enthält einige drastische Gewalt- und Verletzungsdarstellungen sowie explizite Darstellungen sexueller Handlungen. Jugendliche ab 16 Jahren können diese Szenen jedoch im Kontext der realitätsfernen, oftmals skurrilen Geschichte betrachten und eine angemessene emotionale Distanz wahren. Auch der wenig realistische Animationsstil und einige humorvoll-ironische Situationen erleichtern eine Distanzierung. Zudem sind Zuschauende ab 16 Jahren in der Lage, die queerfeministische, sexpositive Aussage des Films zu verstehen und die Geschehnisse entsprechend einzuordnen. Negative Wirkungen sind nicht zu befürchten."

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Lesbian Space Princess - FSK
https://www.fsk.de/detail/?detailid=685176e86cff38b43e9a65a0&stype=single

FSK: Homosexualität kann Kinder desorientieren - queer.de
https://www.queer.de/detail.php?article_id=15476

Lesbian Space Princess - FSK

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FSK

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The Genius Of… Things We Lost in the Fire by Low
https://guitar.com/reviews/album/the-genius-of-things-we-lost-in-the-fire-by-low/

The Strange World Of… Low | The Quietus
https://thequietus.com/interviews/strange-world-of/low-interview/

Low’s Alan Sparhawk on the death of his wife and bandmate Mimi Parker: ‘If you fall in love, you know this could happen’ | Music | The Guardian
https://www.theguardian.com/music/article/2024/jul/19/lows-alan-sparhawk-on-the-death-of-his-wife-and-bandmate-mimi-parker-if-you-fall-in-love-you-know-this-could-happen?CMP=Share_iOSApp_Other

@ixi

The Genius Of… Things We Lost in the Fire by Low

Refining their reputation for minimal slowcore, Minnesota’s Low worked with Steve Albini to build their widescreen fifth album, complete with their most wistful songs yet.

Guitar.com | All Things Guitar

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[GER] 80 Jahre – Die Olympischen Spiele in Berlin 1936 und das Olympiastadion Berlin II
https://news.germanroadraces.de/80-jahre-die-olympischen-spiele-in-berlin-1936-und-das-olympiastadion-berlin-ii/

Santa Barbara’s Not-So-Secret Racist Olympic History - The Santa Barbara Independent
https://www.independent.com/2021/07/22/santa-barbaras-not-so-secret-olympic-racist-history/

Brundage in Germany to Discover How Jewish Athletes Are Faring; Decision as to Whether U.S. Will Take Part in 1936 Olympics Depends on Outcome of Investigation -- Complaints Still Are Heard About Discrimination in Sports. - The New York Times Archive, September 14, 1934
https://www.nytimes.com/1934/09/14/archives/brundage-in-germany-to-discover-how-jewish-athletes-are-faring.html

The Nazi Olympics: Berlin 1936 | In Favor of Participation
https://www.ushmm.org/exhibition/olympics/?content=favor_participation&lang=en

The Nazi Olympics: Berlin 1936 | Jewish Athletes — Marty Glickman & Sam Stoller
https://www.ushmm.org/exhibition/olympics/?content=jewish_athletes_more

@ixi

23 November 1941

"Last week (18 November) the British finally started their long-awaited offensive in Libya.

If the British manage a successful Blitzkrieg in Libya, it may have serious consequences for the general course of the war, because this time they will surely not stop at Benghazi but will go on to Tripoli and possibly even Tunisia.

This would be of immense importance for North Africa, would ease the shipping situation in the Mediterranean and would open routes for attacking Sicily, Sardinia and Italy.

A second front in Europe could be opened before spring. But can the British launch a Blitzkrieg? I am not sure. Well, we’ll see."

@alm10965

Zu b.)/b.2) siehe z.B. Carl von Ossietzkys Verurteilung im Weltbühne-Prozess im Jahr 1931:

"Für ihn ist die politische Justiz eine Verbündete der Militärs, die ihnen helfe, die nach der Niederlage verlorenen Machtpositionen im Staat zurückzuerobern. Das Selbstverständnis der meisten deutschen Richter wurzelt in der Kaiserzeit. Sie glauben an die unbedingte Staatsautorität als Voraussetzung für Recht und Ordnung; und sie hassen die Republik, die »ihren« Staat zerstört hat.
Demokratie — das heiße für sie: Unordnung, Verfall von Sitte und Moral. Es bleibt ihre Bindung an die preußisch-militaristischen Ideale, die in der Weimarer Republik nur noch die Reichswehr verkörpert. Der »große gespornte Offiziersstiefel« über dem Chaos Demokratie, räsonniert Ossietzky nach dem Weltbühnenprozeß, das sei die letzte Autorität, die den deutschen Richtern noch bleibe.
In ihrem Sinne sprachen sie »Recht«; die Enthüllung ihrer völkerrechtswidrigen Rüstungspolitik sowie der republikfeindlichen Aktivitäten der paramilitärischen Verstärkungstrupps des offiziellen Heeres definierten sie als »Landesverrat«, den sie strafrechtlich verfolgten.

Allein in den Jahren 1924 bis 1927 hat die politische Justiz 1071 Menschen wegen Landesverrats, Beleidigung der Reichswehr und 164 Ähnlichem abgeurteilt. In 32 Jahren Monarchie vor 1914 waren es nur 32 gewesen.
Fememörder, Putschisten gegen die Republik, die meisten Straftäter von der Rechten dagegen werden milde oder gar nicht bestraft.

Dabei sind die Richter keine zynischen Rechtsbeuger, sie urteilen nach bestem Wissen und Gewissen. Das aber ist geprägt durch Autoritätsgläubigkeit und militaristische Gesinnung, die jedes Urteil mitbestimmt, selbst wenn in der Regel offene Rechtsbrüche vermieden werden.

Es ist das Referat des berüchtigten Reichsanwalts Paul Jorns, in dem die Anklage gegen Ossietzky und Kreiser bearbeitet wird. Jenes Jorns, der dafür gesorgt hat, daß der Mord an Rosa Luxemburg niemals richtig aufgedeckt worden ist, der später in Hitlers Volksgerichtshof richten wird.
Ossietzky, der ihm »mit Schaudern« im Reichsgericht begegnet, beschreibt ihn als »leicht ergrauten, frisch aussehenden Herrn von untersetzter Statur, der sich, nach seiner frohen Miene zu schließen, im besten Einklang mit Gott und der Justiz« befinde.

Es ist der Reichsgerichtsrat Dr. Baumgarten, eine Schreckensgestalt der Weimarer Justiz, der in zahlreichen Fememordprozessen dafür gesorgt hat, daß die Reichswehrführung aus allem herausgehalten worden ist.
Der jenen Hochverratsprozeß gegen drei nationalsozialistische Reichswehroffiziere geleitet hat, in dem das Gericht Adolf Hitler als — einzigen — Zeugen zu der Frage vernommen hat, ob die NSDAP eine umstürzlerische Partei sei.
Der »Führer« benutzte die Gelegenheit für eine zweistündige Propagandarede, die in der Drohung mündete:

»Wenn unsere Bewegung siegt, dann wird ein neuer Staatsgerichtshof zusammentreten,...dann allerdings werden auch Köpfe in den Sand rollen.«

Nichts ist ihm geschehen, die drei Hochverräter sind wegen ihrer »edlen Motive« zu milden achtzehn Monaten Festungshaft verurteilt worden. Die Urteilsbegründung ist eine offene Schwärmerei für die »Wogen des stürmerischen Empfanges«, den NSDAP-Anhänger ihrem »Führer« vor dem Reichsgericht bereitet haben und die in den Gerichtssaal gedrungen sind.
»Der große Wahlerfolg der Nationalsozialisten« habe die »Beurteilung der Anklage durch Prozeßbeteiligte und Publikum in einem den Angeklagten günstigen Sinne« beeinflußt.

Eine »entgegenkommende Geste für Hitler« hat damals Ossietzky kommentiert, »das Reichsgericht ahnt den Herrn von morgen«.”"

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Elke Suhr - "Carl von Ossietzky. Eine Biographie", Frankfurt a.M. / Olten / Wien, Büchergilde Gutenberg, 1988, S.164-166

@RuthInkognito

11 November 1941

"It seems that we’ve come to the first crisis in relations between the ‘allies’!
Today I handed the prime minister Stalin’s reply to his message of 4 November. Churchill received me in his office in Parliament. Eden was also present at my request. We had come together from the Foreign Office, where I had had a preliminary talk with Eden on various issues of the day. When we entered the prime minister’s office, Churchill stood up to greet us and, shaking my hand, said with a friendly smile: ‘Let us have a good talk.’

We sat down at the long table covered in green cloth at which Cabinet meetings are usually held, and I handed Churchill the package I had brought with me. He took out the letter and began reading. I observed his facial expression: it became increasingly dark. Churchill reached the last line and passed the document to Eden in silence.
Then, also in silence, he jumped up from his chair and quickly paced the room a couple of times. It was difficult to recognize the prime minister: his face was as white as chalk and he was breathing heavily. He was obviously enraged. Finally, having gained a measure of control over himself, Churchill uttered: ‘Grave message!
And added icily: ‘I don’t want to answer this message now! I have to consult my colleagues.’
It was said in such a tone that I thought it better to rise and take my leave. But Eden held me back and I remained.

Churchill did not maintain his outward restraint for long. He again paced the room a couple of times, getting more and more worked up. Eventually, he could keep silent no longer: ‘So, Stalin wants to know our post-war plans? We do have such plans – the Atlantic Charter! What else can be said at the present moment?’

I objected that the Atlantic Charter was too general a document and that within its framework (for we also recognize the Atlantic Charter) a number of points could be usefully clarified. Just one example: about three weeks ago Eden, referring to the question Stalin had asked Beaverbrook during the Moscow conference, told me that the British Government would like to build post-war relations between England and the USSR on the basis of friendly cooperation. Couldn’t this matter be profitably solved within the framework of an agreement about the post- war plans of both powers?

‘It’s true that I spoke with you about it,’ Eden commented, ‘but I asked Mr Stalin to express his own thoughts on this matter.’ ‘I am inclined to interpret point (a) of Stalin’s wishes,’ I countered, ‘as a reply to the message you conveyed to me.’ Eden smiled sceptically.

Churchill suddenly flared up again and exclaimed: ‘If you want to turn England into a communist state in your post-war plans, you should know you’ll never succeed!’

‘What makes you think so!’ I protested with a suppressed laugh. ‘Stalin’s last speech should have quite reassured you in this respect.’ The prime minister again took Stalin’s message in his hands and glanced at the second sheet. It was as if he had been scorched. ‘Hm!’ Churchill cried out in fury. ‘I send two of my chief commanders to him but he can’t find the time to see them unless they are authorized to conclude those agreements...’ And the PM poked his finger in vexation at the passage where Stalin mentions the absence of agreements between England and the Soviet Union on mutual military assistance and post-war plans.
‘No, I am not going to propose any more military negotiations!’ continued Churchill in the same tone. ‘Enough!’

The prime minister rapidly paced his office once more and added: ‘And why was it necessary for Stalin to assume such a tone in our correspondence? I am not going to stand for it. I could well say things, too! Who will profit from it? Neither we, nor you – only Hitler!’

I remarked that I could see no grounds for such excitement. What Stalin is now suggesting is essentially what I discussed with Churchill more than two months ago – a joint strategic plan for the conduct of the war. Is that so unreasonable?

‘What strategic plan can there be today?’ Churchill exclaimed with irritation. ‘We are still on the defensive, you are still on the defensive, and the initiative is still in Hitler’s hands... What joint strategic plan can there be under such circumstances? Only to hold out until the moment arrives when we can snatch the initiative from our enemy’s hands – that is our plan!’

‘I agree that for the moment both you and we have to think about defence,’ I interjected, ‘but even defence requires a plan. What will we do in 1942, for instance – you and us? Wouldn’t it be a good idea to agree on that?’

Churchill flared up again as if he had touched white-hot iron, and shouted bitterly: ‘It was me who acted without hesitation on 22 June and offered you my hand, although only a few weeks earlier I had had no idea what you would do! Perhaps you were going to go with Germany?... Who needs all these disputes and disagreements?... After all, we are fighting for our lives and will keep on fighting for our lives whatever happens!’

‘We’re fighting for our lives too,’ I replied. ‘And not badly at that.’
‘You’re fighting superbly!’ exclaimed Churchill with passion. He thought for a minute, glanced at Eden, who had kept silent throughout, and finally added: ‘Right now I don’t wish to respond to Stalin... I might say a lot of undesirable things in the heat of the moment... I’ll consult our people, calm down and then write... You will be duly informed.’

‘Whether or not you like Stalin’s message,’ I remarked in conclusion, ‘there’s little sense in excessive excitement. One must keep a sober and cool head. We have a common cause and a common struggle. If I can help in building bridges, I am entirely at your service.’"

9 November 1941

"One more week. The twentieth week of war. The situation seems to be somewhat better. True, the Germans have captured the greater part of the Crimea and are approaching Sevastopol and Kerch.
The main thing, however, is that the Germans have been stopped on the Moscow front.
It looks as if the German offensive on this front is running out of steam – particularly with the advent of winter.
Still: once bitten, twice shy.
I am afraid to draw any conclusions.

[...]

The second joyful event, albeit on a much smaller scale, was the appointment of Litvinov as ambassador to the USA. My telegram sent ten days ago, stressing the necessity of immediately sending an ambassador to Washington, obviously played its part in hastening the resolution of this matter.
M.M. will surely be in the right place in America.

Today more than ever before, we need a reliable, strong and influential figure there."

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[1] Philipp Marti, "Die zwei Karrieren des Heinz Reinefarth. Vom 'Henker von Warschau' zum Bürgermeister von Sylt", 2012 [PDF]
https://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_22/Demokratische_Geschichte_Band_22_Essay_6.pdf

[2] Sylter Bürgermeister mit NS-Vergangenheit
https://www.fluter.de/der-henker-von-westerland

[3] Das unbewältigte Verbrechen. Heinz Reinefarth und der Warschauer Aufstand - News Institute of National Remembrance
https://eng.ipn.gov.pl/en/news/9751,Das-unbewltigte-Verbrechen-Heinz-Reinefarth-und-der-Warschauer-Aufstand.html

[4] Heinz Reinefarth: Vom "Henker von Warschau" zum Bürgermeister auf Sylt - [GEO]
https://www.geo.de/wissen/weltgeschichte/heinz-reinefarth--vom--henker-von-warschau--zum-buergermeister-auf-sylt-34925856.html

[Foto 1] ©Ralph Crane/The LIFE Picture Collection

[Foto 2] Urlaub auf Sylt (Holiday on Sylt, DDR 1957) - Heinz Reinefarth documentary (Englisch)
https://www.youtube.com/watch?v=VyrE9-5rWEg

[Foto 3] ©Maciej Foks

@ixi

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The Strange World Of... Bolt Thrower | The Quietus
https://thequietus.com/interviews/strange-world-of/bolt-thrower/

Into the Eye of Chaos... - Matt Johnsen Dot Com
http://www.mattjohnsen.com/archive/2005/11/into_the_eye_of.php

[Graphic retelling + slurs] Vic's Dungeon: Bolt Thrower vs. neonazi scum - as narrated by Karl Willets
https://vics-dungeon.blogspot.com/2016/01/bolt-thrower-vs-neonazi-scum-as.html

Bar Fights, Brawls, Fires – The Five Most Unusual Concert Experiences
https://bravewords.com/news/bar-fights-brawls-fires-the-five-most-unusual-concert-experiences/

Realm of Chaos 80s: Slaves to Darkness 25th Anniversary: The Other Realm of Chaos: Bolt Thrower's Album and its Legacy
http://realmofchaos80s.blogspot.com/2013/01/slaves-to-darkness-25th-anniversary_18.html

Picture [1] by Gottlieb Bros, further info: "Bolt Thrower early 90s promo pic and an issue of White Dwarf from 1990 promoting the release of Bolt Thrower’s first LP to use GW licensed artwork, Realm Of Chaos." by fortbraggmagazine (@fortbraggmagazine) - imginn.com
https://imginn.com/p/DE-RKzpoTbO/

Picture [2] collage featuring:

Karl Willetts(Bolt Thrower) has a message : rabm
https://old.reddit.com/r/rabm/comments/ldvnkn/karl_willettsbolt_thrower_has_a_message/

"Their Singer did very clearly approve of that sticker and even reposted it." Antifa sticker seen in Gothenburg, Sweden : AntifascistsofReddit
https://old.reddit.com/r/AntifascistsofReddit/comments/nxz52r/antifa_sticker_seen_in_gothenburg_sweden/