Letzten Mittwoch (17.06.) war ich die Baustelle des Brennertunnels angucken. Dafür ging es (nach ausgiebigem Stöbern durchs Infozentrum) durch den Zugangsstollen Wolf ab Steinach am Brenner 400 Meter in die Tiefe zur Baustelle. Der etwa 4 Kilometer lange Zugangsstollen ist zweispurig angelegt und wird von vielen LKWs genutzt. Generell herrscht dort unten ein totales (Verkehrs-)Chaos. Unten angekommen, wurden wir mit einem Minibus zu verschiedenen Stellen (Süd- und Nordröhre, Erkundungsstollen, Querschläge, Gleiswechsel) gefahren. Auf ganzer Tunnellänge liegt unter der Mitte der Hauptröhren ein Erkundungsstollen, um das Verhalten des Gesteins zu erforschen. Hiermit kann erwogen werden, ob die Hauptröhren an der jeweiligen Stelle besser konventionell (Sprengung) oder maschinell (TBM) vorgetrieben werden. Später wird der Erkundungsstollen für Technik, Luftzufuhr und das Ableiten von Wasser benutzt.
Es folgen ein paar Bilder:
1.) Die Gruppe im Erkundungsstollen. Unter den Betongplatten im Boden befindet sich ein zukünftiger Wasserkanal.
2.) Bereits mit Tübbingen ausgebaute Tunnelröhre
3.) Eine konventionell vorgetriebene Hauptröhre. Der Ausbau mit Tübbingen fehlt noch, die Röhre ist im Rohbau mit Spritzbeton.
4.) Wieder der Erkundungsstollen. Links im Bild ist ein Sicherheitscontainer, in dem 24 Personen im Zweifelsfall bis zu 24 Stunden überleben könnten.
(...)





















-Netz sowie einzelnen Intercities. Die DART-Flotte besteht größtenteils aus in Deutschland gebauten und moderniesierten Elektrozügen (sehr angenehm), welche leider in naher Zukunft durch Alstom-Karren ersetzt werden.



über eine eher selten befahrene Strecke der
(Limerick-Waterford, 2 Zugpaare Mo-Sa) - das Viadukt über die Suir bei Cahir wurde zum Glück überfahren, ohne durchzubrechen. Das ist einem Güterzug im Jahr 2003 passiert (s. Anhang, kein Personenschaden). Die Strecke ist eine der wenigen noch mit Formsignalen betrienenen Strecken in 🇮🇪.


