Floris Biskamp

@florisbiskamp
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Soziologe, Politikwissenschaftler

Wake me up when we get to heaven,
let me sleep if we go to hell.

Sorry, not sorry for shitposting

http://florisbiskamp.com

Bemerkenswert an der aktuellen Stärkephase der AfD ist, dass sie in eine Zeit fällt, in der Migration in der öffentlichen Wahrnehmung kein sonderlich dringendes Thema ist. Viel stärker sorgen sich Menschen um die Wirtschaftslage sowie Kosten/Löhne/Preise. Eigentlich keine optimalen Bedingungen für Rechtsaußenmobilisierung.
So!
Endlich AI-basierte Korrekturvorschläge in Word. Natürlich wollte ich da eigentlich "Bockus" schreiben.
Beschwert sich die FAZ sonst nicht immer gerne über die Relativierung des Holocaust?

In der ersten Publikation aus unserem Projekt zur Erforschung von Sagbarkeitsgrenzen beantworten Julia Glathe, Hannah Hecker und ich die Frage, was die vielbeschworenen Grenzen des Sagbaren überhaupt sind. Im Open Access in Kölner Zeitschrift:

https://link.springer.com/article/10.1007/s11577-025-01041-w

(Für empirische Publikationen darüber, wie sich die Grenzen verschoben haben, müsst Ihr Euch leider noch etwas gedulden.)

Das sieht man auch selten: Von Freitagvormittag bis Sonntagmorgen ist die Temperaturkurve (fast) monoton fallend, durch zwei Nächte und einen ganzen Tag hindurch ist es in der jeweils nächsten Stunde kälter als in der vorangehenden.
Über Touchscreens rede ich gar nicht erst.
Die Geschichte kannte ich auch noch nicht. Demnach ist der "solidarische Patriotismus" der Höckeianer weniger die Reinkarnation eines 100 Jahre alten völkischen Antikapitalismus als die Erfindung eines Kommunikationsberaters und ehemaligen Welt-Journalisten. Passt zu den zeitlichen Abläufen.