Fabse BAR PACIFICO/

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jetzt podium mit vier jungen erwachsenen, die an der neuen sonderausstellung in der @topographie.de mitgewirkt haben. ausgrenzung jetzt und früher ist bei allen in der familie thema, egal ob jugoslawischer oder kurdischer hintergrund.

rösch, kurator der neuen sonderausstellung in der @topographie.de betont:

wir haben eine andere situation als in den 1950/60/70er jahren, wo eine schlussstrichforderung viel präsenter war.

auch wenn heute 30-40% parteien wählen, geschichtsrevisionistisch unterwegs sind, würde der bundeskanzler nicht an den gräbern in bitburg stehen. wir sind nicht in einer situation wie weimar, die demokratie ist zu retten.

mathias rösch @FAU kurator der ausstellung, zeogt auf, wie es weiter mit der vermittlung gehen muss:

1. stärker aufzeigen, wie eine rassitische gesellschaft entsteht. wie ging es nach 1945 weiter, dass menschen die entschädigung und die erinnerung verwehrt wurden?

2. mehr kommunikation über die zeit des nationalsozialismus mit jugendlichen aller couleur.

mathias rösch @FAU sagt, an die jugendlichen gerichtet, das ausstellungsteam sei leider nicht allen empfehlungen der jungen menschen gefolgt. er hätte gern mehr hands-on integriert. ab morgen in der @topographie.de

mathias rösch von @FAU, kurator der ausstellung, zeigt einen ausschnitt eines schulaufsatzes aus den 1950er jahren, in dem polen pauschal mit negativen konnotationen assoziiert werden (ich poste bewusst kein bild davon). er fragt: was, wenn wir an diesem stand stehen geblieben wären?

@topographie.de

sonderausstellung in der @topographie.de DIE NAZIS WAREN JA NICHT EINFACH WEG zum umgang mit nationalsozialistisch tätigen personen nach 1945. eine ausstellung des schulmuseums der #unierlangennuernberg, die nicht nur für sondern mit jugendlichen entstanden ist. @LDML fördert
Die AfD behauptet jetzt, das BfV würde die Hochstufung zurücknehmen. Doch die „Stillhaltezusage“ bei Gericht dient dazu, das Eilverfahren zu beschleunigen. Solange nennt das BfV die AfD nicht „gesichert rechtsetxrem“ und behandelt sie bei den ND-Mitteln wieder wie einen Verdachtsfall. Mehr nicht.

Für schwule Männer gab es keinen Tag der Befreiung. Das Motto war nicht "nie wieder", sondern "weiter so". Viele schwule KZ-Häftlinge wurden nicht befreit, sondern direkt in Gefängnishaft überführt.

1959 bestätigte das Bundesverfassungsgericht die generelle Kriminalisierung einvernehmlicher männlicher Homosexualität unter Erwachsenen unter Berufung auf das "Sittengesetz".

Homosexuelle NS-Opfer blieben jahrzehntelang vom öffentlichen Gedenken ausgeschlossen. Das erlittene Unrecht wurde stattdessen gerechtfertigt und fortgeführt.

Die BRD behielt den §175 bis 1969 in der von den Nazis verschärften Form bei. Nach dem Krieg wurden in der Bundesrepublik geschätzt 50.000 - 65.000 schwule Männer nach §175 verurteilt.

Mehrere Anläufe, den §175 ganz zu streichen, scheiterten im Bundestag. Erst 1994 wurde der Paragraf vollständig gestrichen.

Die allermeisten schwulen / bisexuellen NS-Opfer erlebten die bis 2002 verschleppte Rehabilitation und Entschädigung nicht mehr.

Die wissenschaftliche Aufarbeitung anderer queerer NS-Opfer ist bis heute lückenhaft.

#8Mai
#TagDerBefreiung

fahrradkorso zum bebelplatz, spaciba sagen.

https://taz.de/Gedenken-am-8-und-9-Mai-in-Berlin/!6083344/

Gedenken am 8. und 9. Mai in Berlin: Spassiba sagen – aber wie und wo?

Berlin feiert den Tag der Befreiung, nicht nur mit einem einmaligen Feiertag, sondern auch mit vielen Veranstaltungen – und Konfliktpotenzial.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH
zwei konzerttickets für masha qrella »songbook« heute abend, kampnagel in hamburg zu verschenken. pls DM. gern RT.