#TeamPrävention #FFP2/3-Masken+Luftfilter schützen #ProtectYourCommunity
Medien: Die Leute vertrauen uns nicht mehr, Krise der Demokratie!!!
Auch Medien: Klar servieren wir unseren Leser:innen Werbeanzeigen, die als redaktionelle Inhalte getarnt sind. Hier Rentner Rudis Geheimrezept gegen Fußpilz und DIE WAHRHEIT ÜBER SOLAR. Steht doch ganz klein irgendwo "Verlagskooperation" auf der Seite.
Fast alle Nachrichtenseiten veröffentlichen werbende Inhalte, die von ihrem redaktionellen Angebot kaum zu unterscheiden sind. Expert*innen sehen dadurch die Glaubwürdigkeit des Journalismus bedroht.
Blind, taub, dumm: Wie Ableismus sich in unserer Sprache zeigt
https://www.neuenarrative.de/magazin/wie-ableismus-sich-in-unserer-sprache-zeigt
Es gibt für jedes ableistische Wort Alternativen, die oft viel spezifischer und gewaltfreier sind.
Hinter „Bist du taub?“ steht das Gefühl, ignoriert zu werden, und genau das sollten wir kommunizieren: „Kann es sein, dass du mir nicht zugehört hast?“
Wenn wir etwas „blöd“ oder „dumm“ nennen, meinen wir, dass etwas seltsam, sinnlos, beschissen, unangenehm, unüberlegt, ignorant, fies oder furchtbar ist.
Was möchte ich eigentlich ausdrücken?
„Der erste Schritt ist zu verstehen, dass ein Leben mit Behinderung oder Krankheit nicht minderwertig ist. Die logische Konsequenz aus dieser Einsicht ist, damit aufzuhören, es sprachlich abzuwerten.“
Niemand muss auf Anhieb jedes ableistische Wort aus seinem Wortschatz streichen. Es geht darum, ein Bewusstsein zu entwickeln und Schritt für Schritt damit anzufangen, Formulierungen, die sich z.B. auf körperliche Behinderungen beziehen, zu verlernen.

Sprache ist unser wichtigstes Werkzeug in der Welt der Neuen Arbeit. In dieser Kolumne zeigen wir, wie sie sich noch ein bisschen sinn- und verantwortungsvoller einsetzen lässt. Diesmal: Wie wir Menschen mit Behinderung sprachlich abwerten und was wir dagegen tun können.