Bernadette Bisculm

@bisculm
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Es geschehen noch Zeichen und Wunder, die schweizer Hochschulen melden sich mal vor einem katastrophalen entscheid zu Wort, statt nur später zu jammern.
https://www.watson.ch/schweiz/gesellschaft-politik/465797482-schweizer-hochschulen-warnen-vor-svp-10-millionen-initiative
Schweizer Hochschulen warnen vor SVP-10-Millionen-Initiative

Der Hochschulverband Swissuniversities warnt vor einer Schwächung des Bildungsstandortes Schweiz.

watson

I guess the message of this video is very clear...

Apashe & Alina Pash - Kyiv

https://youtu.be/uIfqSTBTJXQ?si=6c3oTCi9sMyzBKvy

Apashe & Alina Pash - Kyiv

YouTube

#Chlorothalonil
#PFAS
#Deltamethrin
Belasten das #Trinkwasser.

Und was macht der Bund?
Er verstösst gegen das Gewässerschutzgesetz! Die Giftigkeit spielt keine Rolle mehr.

Unser #Trinkwasser braucht den Schutz nicht der #Bauernverband

https://www.srf.ch/news/schweiz/pestizide-bundesamt-fuer-justiz-sieht-verstoss-gegen-gewaesserschutzgesetz

Gewässerschutz: Bundesrat knickt vor Landwirtschaftsexperten ein

Der Bundesrat hört beim Gewässerschutz auf die Landwirtschaft. Das Bundesamt für Justiz intervenierte vergeblich.

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Der Krieg der autoritären Tech-Oligarchie gegen die Medien hat eine neue Stufe erreicht:

Palantir klagt gegen uns. Uns, die Republik.

Ein kleines unabhängiges Schweizer Medienhaus, finanziert von Leser:innen, werbefrei, online gegangen im Jahr 2018. Mir ist kein anderes Medienhaus bekannt global, gegen das Palantir aktuell so schweres Geschütz auffährt.

Worum geht es? Gemeinsam mit meinen grossartigen Kolleg:innen des WAV Recherchekollektiv Jenny Steiner, Lorenz Naegeli, Marguerite Meyer und Balz Oertli haben wir am 8. und 9. Dezember eine zweiteilige Serie über das Wirken von Palantir in der Schweiz veröffentlicht.

Wir konnten anhand eines umfangreichen Dokumentenkorpus – das wir dank des Öffentlichkeitsgesetzes erhalten haben - eine 7-jährige Verkaufskampagne nachzeichnen. Palantir versuchte bei vielen Bundesbehörden reinzukommen- und blitzte überall ab.

Und wir fanden zudem heraus: der Schweizer Armeestab evaluierte das Unternehmen und seine Produkte- und kam zum Schluss: die Armee solle auf Palantir-Produkte verzichten. Sie befürchteten unter anderem Datenweitergabe an die US-Behörden.

Und: zu gross seien auch die Reputationsrisiken.

Palantir ist nicht einfach irgendeine Firma. Die ICE-Agenten machen dank der Produkte Jagd auf Migrant:innen in den USA. Die israelische Armee IDF verwendet die Produkte in ihrer Gaza-Offensive. Die britische Gesundheitsbehörde NHS hat sich während der Pandemie von den Produkten für die Datenanalyse abhängig gemacht. Und CEO Alex Karp legt eine menschenverachtend-aggressive Rhetorik für Europa an den Tag, während das Unternehmen selbst mit der “Optimierung der Kill-Chain” wirbt.

Das sind alles Fakten, mehrfach geprüft und publiziert von renommierten Medien. Unsere Recherche mit Bezug zur Schweiz und Zürich baut darauf auf. Nebst der Dokumentenanalyse sprachen wir auch mit verschiedenen Quellen – sowie mit Palantir-Kadern hier in Zürich. Ihre verwendeten Zitate wurden ihnen vorgelegt und abgesegnet. Selbstverständlich hielten wir uns stets an die hohen Standards für journalistische Arbeit. Vor Publikation haben wir einen gründlichen Faktencheck gemacht.

Doch das Unternehmen will nicht, dass wir die Wahrheit schreiben.

Nachdem uns das US-Unternehmen vom rechten Tech-Milliardär #PeterThiel einen absurden Blogbeitrag widmete und darin einige Desinformation behauptete (etwa dass sie sich bei der Bundesverwaltung nicht bei offiziellen Ausschreibungen beteiligt hätten. Ein Punkt den wir niemals behauptet haben. Sondern im Gegenteil: wir haben von Anfang an von Anbandelungsversuchen, Verkaufsgesprächen, informellen Treffen gesprochen, Business as usual gesprochen), nachdem der Global Director of Privacy & Civil Liberties (PCL) Engineering und Kontaktperson für Schweizer Medien Courtney Bowman in LinkedIn-Kommentaren persönliche Angriffe gegen uns lancierte zwischen Weihnachten und Neujahr („partisan fear-mongering“), verlangten die Schweizer Anwälte von Palantir am 29. Dezember eine Gegendarstellung.

Wir lehnten diese vollumfänglich ab.

Im Januar forderten sie nochmals dasselbe. Wir lehnten nochmals ab.

Und dann kam die Klage.

Doch warum das Ganze?

Unsere Recherche zum Schweizer Armeereport warf international hohe Wellen. Der "Guardian" und auch der österreichische Standard haben die Ablehnung durch die Schweizer Armee thematisiert. Zahlreiche Finanzportale und Börsenmagazine haben unsere News aufgenommen (was für das überbewertete Börsenunternehmen Palantir Konsequenzen haben könnte).

Und die Sprecherin des Chaos Computer Club Constanze Kurz hat unsere Recherche beim renommierten IT-Konferenz Chaos Communication Kongress Ende Dezember im Hamburg vor einem riesigen Publikum präsentiert. Natürlich nicht ohne Seitenhiebe gegen die deutschen Bundesländer, die fleissig bei Palantir einkaufen.

All das macht Palantir nervös.

Wir haben nun eine umfangreiche Verteidigungsschrift eingereicht. Wir können alle Befunde anhand von mehreren Dokumenten belegen und auch anhand von öffentlich verfügbaren Medienberichten. Wir haben Zitate von unseren Gesprächspartnern bei Palantir vorgelegt. Die Evidenz zu den Aktivitäten von Palantir ist riesig.
Wir vertrauen auf die Rechtsstaatlichkeit und die Pressefreiheit dieses Landes.

Passend zum gestrigen Anlass „Zürich, little Big Tech City“ in der Gessneralle wo wir diese News exklusiv zuerst dem Publikum vor Ort verkündet haben:

In Zürich wird demächst gerade Weltpolitik verhandelt: Pressefreiheit, die Fakten über ICE, Trump, Israel, Karp, Tech-Autoritarismus.

Die Wahrheit.

All dies am Zürcher Handelsgericht.

Wir lassen uns nicht einschüchtern. Und halten euch auf dem Laufenden.

The war waged by the tech authoritarian oligarchy against the media has reached a new level:

#Palantir is suing us. Us, the Republik Magazin.

A small Swiss media company, funded by readers, founded in 2018 and free of advertising. I am not aware of any other media company globally that Palantir is currently targeting so aggressively.

What is this about? Together with my wonderful colleagues at the WAV research collective Jenny Steiner, Lorenz Naegeli, Marguerite Meyer, and Balz Oertli, we published a two-part series on Palantir's activities in Switzerland on December 8 and 9.

Using an extensive corpus of documents – which we obtained thanks to the Freedom of Information Act – we were able to trace a sales campaign over a period of seven years. Palantir tried to get in with many federal authorities – and was rejected everywhere.

And we also found out that the Swiss Army Staff evaluated the products and came to the conclusion that the army should refrain from using Palantir products.

Among other risks, they feared that data would be passed on to the US authorities.

Palantir is not just any company. ICE uses its products to hunt down migrants in the US. The Israeli army IDF uses the software in its Gaza offensive. The British health authority NHS has made itself dependent on the products for data analysis during the pandemic. And CEO #AlexKarp displays inhuman and aggressive rhetoric towards Europe, while the company itself advertises the “optimization of the kill chain.”

These are all facts, repeatedly verified and published by renowned media outlets. Our research relating to Switzerland and Zurich is based on this.

In addition to analyzing documents, we also spoke to various sources – including Palantir executives here in Zurich. The quotes used were presented to them and approved. Of course, we always adhered to the high standards of journalistic work. We conducted a thorough fact check before publication.

But the company doesn't want us to write the truth.

After the US company owned by right-wing tech billionaire #PeterThiel dedicated an absurd blog post to us, claiming some misinformation (such as that they had not participated in official tenders with the federal administration, a point we never claimed. On the contrary: we spoke from the outset of attempts to establish contact, sales talks, informal meetings, business as usual), after the Global Director of Privacy & Civil Liberties (PCL) Engineering and contact person for Swiss media Courtney Bowman launched personal attacks against us in LinkedIn comments between Christmas and New Year (“partisan fear-mongering”), Palantir's Swiss lawyers demanded a counterstatement on December 29.

We rejected this demand in its entirety.

In January, they demanded the same thing again. We rejected it again.

And now we see each other in court.

But why all this?

Our research on the Swiss army report caused a huge international media response. The Guardian and the Austrian newspaper Der Standard reported on the Swiss army's rejection. Numerous financial portals and stock market magazines picked up our news (which could have consequences for the overvalued stock market company Palantir).

And Chaos Computer Club spokesperson Constanze Kurz presented our research to a huge audience at the renowned IT conference Chaos Communication Congress in Hamburg at the end of December.

All of this is making Palantir nervous.

We have now submitted a comprehensive defense brief. We can substantiate all of our findings with several documents and publicly available media reports.

We trust in the rule of law and freedom of the press in this country.

In keeping with yesterday's event “Zurich, little Big Tech City” at the Gessneralle, where we first announced this news exclusively to the audience on site:

World politics will soon be negotiated in Zurich: freedom of the press, the facts about ICE, Trump, Israel, Karp, tech authoritarianism.

The truth.

All this at the Zurich Commercial Court.

We will not be intimidated. And we will keep you informed.

Internationaler Strafgerichtshof trennt sich von Microsoft 365 und setzt auf openDesk – aus Sorge vor US-Sanktionen und Abhängigkeiten. Ein starkes Signal für digitale Souveränität und Open-Source-Alternativen in Europa.

https://netzpolitik.org/2025/sorge-vor-us-sanktionen-internationaler-strafgerichtshof-kickt-microsoft-aus-seiner-verwaltung/

#DigitaleSouveränität #OpenSource #Microsoft

already known...but let's put a spotlight on the next ICC judge (from Canada) who is cancelled from the digital life. No Amazon, no Mastercard, no Netflix account...

Just because Trump doesn't like the ruling of an independent international institution like the International Criminal Court.

ICC judges have been forcibly removed from most digital services, credit cards, and banks.

"Amazon, obliged to implement the sanctions as a US company, had cancelled her account."

https://www.irishtimes.com/world/us/2025/12/12/its-surreal-us-sanctions-lock-international-criminal-court-judge-out-of-daily-life/

‘It’s surreal’: US sanctions lock International Criminal Court judge out of daily life

Canadian judge Kimberly Prost is unable to use credit cards, transfer money or book everyday services in what she calls an attack on the independence of the judiciary

The Irish Times

Weiter gehts: Wie «Greater Zurich Area» auf der Website stolz betont, hat die Region Zürich heute eine höhere Big-Tech-Dichte als das Silicon Valley !!! 🤪

In Zürich entsteht derzeit ein riesiges System von Big-Tech-Unternehmen, da auf die guten Rahmen­bedingungen in der Stadt zurückgeht und Folge einer aktiven Standort­politik ist: niedrige Steuern, gut ausgebildete Arbeits­kräfte und grosse politische Stabilität.

Google, Open AI, Microsoft, Meta und Apple bauen hier ihre europäischen Nieder­lassungen auf oder haben es bereits getan.

Fast alle dieser Firmen sind in den letzten Jahren auch im militärischen Bereich aktiv geworden und liefern Produkte, die unter anderem Israel und dessen militärische Einsätze im Gazastreifen unterstützen.

Wir diskutieren in der Gessnerallee am Mi. 11.02. um 19:30 über unsere Zürcher Big Tech-Geschichten (vergangene, aktuelle und upcoming 💥 ), mit Expert:innen und noch Special Guests (falls dies klappt).

Grab your tickets;) Es wird schnell ausverkauft sein:

https://gessnerallee.ch/veranstaltungen/monatsthema-zuerich-little-big-tech-city

«Monatsthemen»: Zürich, little Big-Tech City

Eine Gesprächsreihe der Gessnerallee in Kooperation mit verschiedenen Redaktionen.

Lasst uns volle Fahrt voraus in Richtung digitalen Faschismus segeln...

⛵⛵

Im Ernst: Jetzt kann nur noch der erneute Anlauf auf Bundesebene helfen...

#digitaleIntegrität

Nicht nachvollziehbar ist das Abstimmungsverhalten der SP und Grünen im Kantonsrat.

Titel revidiert: Zürich verzichtet freiwillig auf ein Verfassungsrecht für #digitaleIntegrität.

VERZICHTET damit FREIWILLIG auf ein Recht auf Offlineleben, Recht auf Schutz vor Überwachung, Recht auf Vergessenwerden, Recht auf Datenbearbeitung ohne Zustimmung..

Freiwillig.

ah ja und: offenbar will die Zürcher Stimmbevölkerung unbedingt von einer Maschine und einer KI berurteilt werden...

viel lieber als von Menschen.

Weil die sind ja so biased. Und fehleranfällig.

#Ironieoff

https://dnip.ch/2025/11/26/das-neue-zuercher-datenschutzgesetz-koennte-bald-verfassungswidrig-sein/

Das neue Zürcher Datenschutzgesetz könnte bald verfassungswidrig sein - Das Netz ist politisch

Ein seltsam-kuriose Posse ereignete sich diese Tage im Zürcher Kantonsrat (Minute 2:15-29).

Das Netz ist politisch