@Numerfolt Zuerst einmal ist das nur eine Meldung, die keine Bewertung enthält. Ein Artikel fogt.
In der Nacht zum 04. Dezember haben sich Unterhändler von Europaparlament und den EU-Ländern darauf geeinigt, dass Pflanzen, die ohne Fremd-DNA erzeugt werden, nicht unter das Gentechnikgesetz fallen. Diese und die daraus hergestellten Lebensmittel müssen entsprechend nicht gekennzeichnet werden. Diese biotechnologisch hergestellten Pflanzen dürfen auch patentiert werden, wenn sie nicht in der Natur vorkommen. Formal muss dem Ergebnis noch zugestimmt werden.
Nach der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Deutschland hat Spanien seine Schlachtkapazitäten aufgebaut und ist Europas größter Exporteuer mit 8,8 Mrd. Euro pro Jahr. Ende November gab es bei Wildschweinen zwei bestätigte ASP-Fälle und sind acht Verdachtsfälle Anfang Dezember noch offen. Mehr als 100 von 400 Exportfirmen haben in China und Taiwan ihre Lizenz verloren. Schlimm für Spanien – aber auch für die EU. Das Schweinefleisch drängt jetzt auf den europäischen Markt und drückt die Preise.
@Mark_Bonsai Knapp 600 Tonnen im Jahr 2024, nach Daten des BVL. Nur Rinder, Schwein, Huhn und Pute. Erfassung ab 01.01.2026 auch bei Pferd, Schaf, Ziege, Kaninchen und einigen Fischarten. Alles europaweit. Auffällige Betriebe werden von Veterinären überprüft. Seit 2011 rund zwei Drittel Antibiotika weniger. Hauptprobleme sind Geflügel und Ferkel aus Fremdbeständen. Da geht sicher noch mehr.
Tierarzneimittelgesetz: Ab 2029 müssen Antibiotikamengen auch bei Hunden und Katzen gemeldet werden. Auch sie tragen zur pharmazeutischen Verschmutzung der Umwelt bei. Welche Mengen verabreicht werden, ist europaweit noch unklar. Mehr bei den Riffreportern:
https://www.riffreporter.de/de/wissen/tierarzneimittelgesetz-antibiotika-haustiere-meldepflicht-2029
Antibiotika bei Haustieren: Neue Meldepflicht soll Überblick verschaffen
Das Tierarzneimittelgesetz wird erweitert: Ab 2029 müssen Tierärzte erstmals dokumentieren, wie viele Antibiotika sie an Hunde und Katzen verschreiben. Die Maßnahme soll helfen, Antibiotikaresistenzen einzudämmen.
RiffReporter#Merz' abwertende Aussagen zum
#COP30-Austragungsort sorgen für Empörung. Doch während über die rassistische Entgleisung gestritten wird, rückt ein anderes Problem in den Hintergrund: Deutschlands Klimazusagen bleiben enttäuschend schwach. Ein Kommentar von Katharina Wojczenko und Sandra Weiss.
https://www.riffreporter.de/de/international/cop30-bundeskanzler-merz-belem-stadtbild-skandal-rassismus-kommentar 
Stadtbild-Debatte statt Klimaschutz auf COP30: Wie Kanzler Merz die Brasilianerïnnen verärgert
Die abwertenden Aussagen des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz über den Ausrichtungsort der Klima-COP30 schlagen Wellen. Neben der rassistischen Kränkung geht der eigentliche Skandal unter: dass die deutschen Zusagen zum Klimaschutz bisher dünn sind. Ein Kommentar.
RiffReporterAuch das Honigjahr neigt sich dem Ende entgegen. Die Bienen haben regional sehr unterschiedliche Honigerträge gesammelt. Überdurchschnittlich gut ist es in NRW gewesen. In der Frühjahrstracht (Obst und Raps) kamen 20,6 kg Honig pro Bienenvolk zusammen, in der Spättracht (Linde, Ahorn, Beeren) waren es 24,9 kg/Bienenvolk. Zusammen waren es 45,5 kg und damit 17 kg mehr als 2024 und drei Kilo mehr als 2023.In NRW gibt es gut 19.000 Imker zusammen etwa 163.000 Bienenvölker.
@fiedlerine Von Chips bis Pommes: Da gibt es feste Lieferverträge. Wer den hat, sollte auf Abnahme bestehen. Vertragsfreie Ware wird nicht mehr angenommen. Pommes-Kartoffeln mindestens 40 mm Durchmesser. Einen Überschuss gibt es ja EU-weit plus CH. Da hilft ein Kurztransport in diesem Jahr nicht. Sonst üblich. Ferntransporte brauchen Temperatur, Luftfeuchte und Belütung. Kühlcontainer? Lagerung und Ernte vor Ort? Viele Zielkonflikte. Die Knolle hat im Futtertrog Tradition
@fiedlerine Kartoffeln sind zumindest stadtnah auch an Tafeln gegangen oder wurden von den Tafeln abgefragt. Das Problem: Es fallen in sehr kurzer Zeit 2 Mio. t Kartoffeln zu viel an, die dunkel, trocken und kühl gelagert werden müssen. Es gibt keine freien Lagerkapazitäten mehr. In Wohnungen ohne Keller faulen sie bald. Caterer für Schulen und Heime haben meist langfristige Lieferverträge und nur wenig Aufnahmekapazitäten. 2 Mio. t Kartoffeln stehen 60 kg Verbrauch pro Kopf/Jahr gegenüber.
Mit einem Verbot für Patente auf Pflanzen sollen Landwirte und mittelständische Züchter geschützt werden. Bislang hält vor allem das Europäische Parlament am Verbot fest. Im Oktober scheiterten die Verhandlungen daran. Im Trilog mit Rat und Kommission soll das Verbot aufgeweicht werden, heißt es Mitte November in Brüssel. Die nächste Sitzung ist im Dezember.