Michael S.

@M_E_ST
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Eremitierter IT-Spezialist mit den Schwerpunkten IT-Betrieb, IT-Security und hobbymässig Jamstack-Webs und Markdown-Anwendungen. Daneben interessiert an den neuesten kosmologischen Erkenntnissen und totalüberwachungstechnischen Neuerungen.

Erklärter WhatsApp-Gegner.

Sprachen: de, [en], [[es]]

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In meiner Jugend gab es die #Ölpreiskrisen mit #Fahrverboten und #Tempolimit 🚫. Jetzt könnte es sogar noch schlimmer kommen. Und warum? Weil wir in Deutschland permanent die Energie-, Wärme- und Verkehrswende torpedieren. Jetzt bekommen wir die Quittung dafür, dass wir völlig unbeirrt auf #Verbrennerautos 🚗☁️, #Erdgasheizungen 🔥 und #Erdgaskraftwerke setzen und immer wieder den Ausbau der #Solar- 🌞 und #Windenergie ausbremsen.

Dieses Interview zum Thema #Atomkraft-Renaisance zeigt mal wieder, wie stark wir nach wie vor von ahnungslosen Rechthabern regiert werden. Und es wird nicht besser, wenn diese dann noch von Großindustrie-#Lobbyisten beraten werden.

So bringen wir uns um unsere eigene (industrielle) Zukunft. #Energiewende ade.

https://web.de/magazine/politik/harald-lesch-atom-debatte-welt-elektrischen-buckel-runterrutschen-42031206

Harald Lesch: "Die ganze Welt könnte uns den elektrischen Buckel runterrutschen"

Die Atom-Debatte ist wieder da. Laut Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen soll Europa eine entscheidende Rolle bei der Atomforschung übernehmen. "Unbegreiflich", sagt Physikprofessor und TV-Moderator Harald Lesch.

WEB.DE News

Seit Tagen erzählt der Vorsitz im Rat der EU überall, wie bestürzt die Regierungen doch seien, dass die Trilogverhandlungen zur #Chatkontrolle 1.0 am Montag gescheitert sind. Jetzt ist klar:

Der Rat hat ganz bewusst aus politischem Kalkül die Verhandlungen scheitern lassen! Das belegen neue Dokumente, die @netzpolitik_feed veröffentlicht.
https://netzpolitik.org/2026/verlaengerung-der-ausnahmeregelung-rat-liess-chatkontrolle-verhandlungen-sehenden-auges-scheitern/

Anscheinend will das pro-Chatkontrolle Lager im Parlament nochmal abstimmen lassen, weil ihnen das Ergebnis nicht passt. Unfassbar. 😡

Verlängerung der Ausnahmeregelung: Rat ließ Chatkontrolle-Verhandlungen sehenden Auges scheitern

Die EU-Mitgliedstaaten gingen schon vor den Verhandlungen zur Verlängerung der freiwilligen Chatkontrolle mit dem EU-Parlament von einem Scheitern aus. Man wollte keine Kompromisse und fürchtet Vorfestlegungen für die Verhandlungen zur permanenten Chatkontrolle. Das zeigen eingestufte Protokolle, die wir im Volltext veröffentlichen.

netzpolitik.org

Helium wird nicht "produziert" (dafür bräuchte man einen Stern) sondern durch verschiedene Prozesse extrahiert. Entweder aus der Atmosphäre oder aus Einlagerungen in Öl- und Gasvorkommen.

Das Emirat Qatar beliefert etwa 30% des Weltmarktes. Das Edelgas ist in der Halbleiterbranche unersetzlich.

Qatars größte Extraktionsanlage wurde gerade zerbombt und ist wahrscheinlich für ca. 5 Jahre nicht mehr lieferfähig.

Computerchips werden noch viel teurer werden.

Bis heute posten deutsche Behörden und Bundesministerien auf dem Kurznachrichtendienst X. Sie begründen dies mit ihrem Informationsauftrag und der Reichweite, die das soziale Netzwerk angeblich bietet. Eine Analyse des Zentrums für Digitalrechte und Demokratie zeigt nun, wie wacklig diese Argumente sind. https://netzpolitik.org/2026/ministerien-und-behoerden-auf-x-wenig-reichweite-viel-hass/
Ministerien und Behörden auf X: Wenig Reichweite, viel Hass

Bis heute posten deutsche Behörden und Bundesministerien auf dem Kurznachrichtendienst X. Sie begründen dies mit ihrem Informationsauftrag und der Reichweite, die das soziale Netzwerk angeblich bietet. Eine Analyse des Zentrums für Digitalrechte und Demokratie zeigt nun, wie wacklig diese Argumente sind.

netzpolitik.org

Wenn man mal hinter dem vordergründigen Themas "Iran-Krieg" des Artikels liest, findet man eine kluge Analyse der endenden Beziehung zwischen USA und Europa. Insbesonders die Wirkung des induzierten Schuldkomplex und den Eigennutz der USA bei der Errichtung von Abhängigkeit fad ich erhellend.

#USAEuropaBeziehungen #Abhängigkeiten #NATOende

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_101175194/iran-krieg-strasse-von-hormus-und-europa-nato-austritt-der-usa-toericht-.html

"Trump will die Europäer in den Schlamassel hineinziehen": Politologe über Iran-Krieg

Die USA kommen im Krieg gegen den Iran nicht weiter. Nun pocht Donald Trump auf die Hilfe der Europäer. Doch die schulden den USA nichts, sagt Politologe Moritz Weiß.

t-online

Digitale Souveränität kostet – und Deutschland hat die Rechnung lange ignoriert

Die Debatte um digitale Souveränität in Deutschland bekommt konkrete Zahlen – und die sind politisch brisant. Über 90 Prozent der Behörden arbeiten mit Microsoft, während die Kosten auf bis zu eine Milliarde Euro jährlich steigen. Auf Open Source basierte Alternativen erscheinen als Ausweg, sind aber vor allem ein unbequemer Systemwechsel. Die zentrale Frage: Ist der Staat bereit, für Kontrolle tatsächlich zu zahlen? Besser: Meinen es die etablierten Parteien, die jahrelang Microsoft hinterher gelaufen sind, endlich ernst?

Über den Deutschlandfunk bin ich gleich zweimal über das Thema gestolpert. Ausführlich mit O-Tönen der knapp zwanzigminütige Audiobeitrag von Anna Loll „Open Source – Die Suche nach mehr digitaler Unabhängigkeit“ und der zugehörige Textbeitrag „Arbeiten ohne Microsoft – Wie deutsche Behörden digital unabhängiger werden sollen“. Gleich zu Beginn der Audioaufnahme erklärt Kanzler Friedrich Merz, OpenDesk sei bereits im Kanzleramt im Einsatz. Das soll nach Aufbruch klingen, gar nach Durchbruch.

Microsoft-Abhängigkeit: Wie offizielle Zahlen die Realität unterschätzen

Die Zahlen, die Christoph Schmees in seinem Blog summiert, sind alarmierend. 481 Millionen Euro direkte Microsoft-Kosten im Bund für 2025, rund eine Milliarde Euro inklusive indirekter Strukturen. Das klingt nach sehr viel Geld, ist aber wahrscheinlich nur ein Bruchteil der Realität. Denn es fehlen die Ausgaben die der Länder und die der Kommunen.

Zudem erfassen diese Zahlen nur das, was sichtbar ist: Lizenzen, Verträge, direkte Zahlungen. Was fehlt, sind die versteckten Kosten: Integrationen, Schulungen, externe Dienstleister und vor allem die langfristigen Lock-in-Effekte. Realistisch betrachtet muss man diese Summe vervielfachen. Das bedeutet: Die tatsächliche Abhängigkeit bewegt sich nicht im Milliarden-, sondern im Mehr-Milliarden-Bereich.

Aber nun kam Trumps zweite Amtszeit …

Meine Beobachtung: Diese Zahlen wurden nie in dieser klaren und ehrlichen Weise von den Vertretern der etablierten Parteien, von CDU/CSU oder SPD, von der FDP spreche ich gar nicht, kommuniziert. Darum hat man sich immer bewusst gedrückt – denn man hatte ja keine Alternative zu Microsoft. Aus dem Kreis der Politikerinnen und Politiker ist mir nur die Linke Anke Domscheit-Berg in Erinnerung, die das Thema klar adressiert hat. Alle anderen haben geschwiegen – beziehungsweise die wahren Kosten unverzeihlicherweise verschleiert. Wird Transparenz nicht verweigert, weil sie unmöglich ist, sondern weil sie politisch unerwünscht ist?

Cloud-Abhängigkeit: Wie Abo-Modelle staatliche Exit-Optionen zerstören

Parallel hat Microsoft sein Geschäftsmodell strategisch umgebaut – und damit die Abhängigkeit vertieft. Statt einmaliger Lizenzen dominieren heute Abo-Modelle, die kontinuierliche Zahlungen und dauerhafte Bindung erzeugen. Diese Modelle verändern die Dynamik: Kosten steigen schleichend, Wechsel wird komplexer, und die technische Integration wird immer tiefer. Behörden geraten in eine Situation, in der ein Ausstieg organisatorisch kaum noch zu bewältigen ist. Der Staat hat sich in ein System hineinoptimiert, aus dem er nur mit massiven Investitionen wieder herauskommt – wen überhaupt.

Aber nun kam Trumps zweite Amtszeit … Das hat die Debatte radikal verändert

Cloud Act und Datenhoheit: Wie US-Gesetze europäische Souveränität aushebeln

Denn die eigentliche Brisanz liegt nicht im Preis, sondern im Zugriff. Mit der Verlagerung in die Cloud geraten staatliche Daten unter die Kontrolle von US-Unternehmen – und damit indirekt unter US-Recht. Der CLOUD Act verpflichtet amerikanische Unternehmen, US-Behörden Zugriff auf Daten zu gewähren – unabhängig davon, wo diese Daten physisch gespeichert sind. Das betrifft auch europäische Verwaltungsdaten, wenn sie auf Infrastruktur von Microsoft liegen.

Damit wird digitale Souveränität zur Illusion. Selbst wenn Server in Europa stehen, kann der Zugriff rechtlich erzwungen werden. Der Staat verliert damit nicht nur technische Kontrolle, sondern auch rechtliche Souveränität über seine eigenen Daten. Und es gibt Präzedenzfälle, dass die Trump-Administration keine Skrupel hat, beispielsweise die E-Mail eines Richters des Internationalen Gerichtshofs zu sperren. Erkenntnis: Digitale Souveränität endet dort, wo fremdes Recht auf eigene Daten zugreift.

Digitale Souveränität: Wie politische Inszenierung strukturelle Schwäche kaschiert

Digitale Souveränität wird also in den vergangenen Monaten politisch beschworen. Digitalgipfel und der Kanzler hebt im Kanzleramt hervor, dass einige seiner Leute Open Desk – die Alternative zu Microsofts Angeboten – nutzen. Er sendet – halbherzig – das Signal: Wir könnten unabhängig sein.

Mit dem ZenDiS, dem Zentrum für Digitale Souerväntität, versucht die Bundesregierung, diese Erzählung zu unterfüttern. Open Source soll koordiniert, skaliert und strategisch verankert werden. Das ist grundsätzlich richtig – aber es bleibt halbherzig, solange die bestehenden Abhängigkeiten nicht konsequent zurückgebaut werden. Denn genau hier liegt die Diskrepanz: Während über Souveränität gesprochen wird, wachsen die bestehenden Bindungen weiter. Die politische Kommunikation ist ambitionierter als die tatsächliche Umsetzung.

Schleswig-Holstein-Beispiel: Wie Holpersteine politisch überhöht werden

Nun wird vor allem ein Projekt, ein Bundesland von den Verfechtern Digitaler Souveränität herausgestellt: Schleswig-Holstein als Testfeld für Open Source. Und fast zwangsläufig werden die Probleme betont – Systeme haken, E-Mails laufen nicht sauber, Abläufe geraten ins Stocken. Diese Holpersteine werden schnell zum Beleg dafür gemacht, dass der Ansatz nicht funktioniert.

Doch genau diese Bewertung verzerrt die Realität. Solche Reibungen sind kein Sonderfall von Open Source, sondern die Regel bei nahezu allen großen IT-Projekten. Wer SAP-Einführungen oder andere komplexe Systemwechsel erlebt hat, weiß: Instabilität, Verzögerungen und Fehler gehören zur Anfangsphase dazu. Der Unterschied liegt nicht in der Technik, sondern in der Erzählung darüber.

Die entscheidende Frage ist deshalb nicht, ob es Probleme gibt – die sind er Normalfall jeder IT-Transformation .-, sondern wie mit ihnen umgegangen wird. Wenn gleichzeitig investiert, weiterentwickelt und konsequent nachjustiert wird, verschwinden diese Holpersteine Schritt für Schritt – und Systeme werden langfristig stabiler und unabhängiger. Zu dieser Investition muss „die Politik“ aber bereit sein.

Open Source-Investitionen: Wie Entwicklung über Reibung entscheidet

Der entscheidende Punkt wird oft ausgeblendet: Open Source funktioniert nur dann reibungslos, wenn kontinuierlich investiert und aktiv weiterentwickelt wird. Wer glaubt, Open Source sei einfach eine kostenlose Alternative zu Microsoft, hat das Modell nicht verstanden.

Staatliche IT müsste hier wie Infrastruktur gedacht werden: langfristig finanziert, kontinuierlich verbessert, institutionell getragen. Genau das leisten Konzerne wie Microsoft intern – sie investieren permanent in Stabilität, Integration und Nutzerfreundlichkeit. Wenn der Staat diesen Anspruch nicht übernimmt, bleibt Open Source zwangsläufig hinter diesen Standards zurück.

Die Konsequenz ist klar: Je mehr investiert wird und je besser die Projekte professionell gemanagt werden, desto stabiler werden Systeme, desto reibungsloser laufen Prozesse, desto attraktiver wird der Umstieg. Open Source ist kein Sparmodell, sondern ein Entwicklungsmodell. Ohne dauerhafte Investitionen bleibt Open Source in der Verwaltung ein Experiment – mit Investitionen wird es zur echten Alternative.

Microsoft oder Open Source. Warum es vor allem um Bequemlichkeit geht

Am Ende legt der Beitrag von Anna Loll den eigentlichen Konflikt frei: Es geht nicht primär um Technologie, sondern um Macht und Abhängigkeit. Microsoft dominiert die Verwaltung nicht, weil die Software perfekt ist, sondern weil sie bequem ist. Open Source stellt diese Bequemlichkeit infrage – und verlangt stattdessen Investitionen, klare Zuständigkeiten und langfristige Entwicklung. Die zugespitzte Konsequenz lautet: Digitale Souveränität gibt es nicht als Plug-and-Play. Wer sie will, muss durch die Phase des Kontrollverlusts hindurch – oder er entscheidet sich bewusst dagegen – für die Abhängigkeit von Trump und seinen Tech Bros.

Ob sich OpenDesk und andere Open-Source-Lösungen langfristig in der öffentlichen Verwaltung durchsetzen, bleibt weiter offen. Entscheidend wird dabei weniger die Technik sein, als der politische Wille – im Bund, in den Ländern und über Legislaturperioden hinweg. Es geht nicht um IT-Budgets, sondern um staatliche Handlungsfähigkeit. Und es geht darum, jetzt endlich der Einflussnahme der BigTech-Lobbyisten in Brüssel und Berlin zu widerstehen, die gerade auf Politikerinnen und Politiker der etablierten Parteien durchaus Einfluss haben. Digitale Souveränität scheitert nicht am Können – sondern am fehlenden politischen Willen zu investieren. Hoffentlich wurde verstanden, dass wir dank Trump keine Wahl haben. Wir müssen Schritt für Schritt unabhängiger werden.


#ÖffentlicheVerwaltung #Deutschland #DigitaleSouveränität #Microsoft #OpenDesk #OpenSource #ZenDiS
Um unabhängiger von #Erdölimporten zu werden, wäre eine Stärkung des öffentlichen Personenverkehrs enorm wichtig. Hier sind die Kosten seit 2022 ebenfalls massiv gestiegen. Dabei sind vor allen Dingen Menschen mit sehr niedrigen Einkommen auf den #ÖPNV angewiesen. Trotzdem diskutieren wir momentan fast nur darüber, wie wir die Spritpreise ⛽ senken können, und was ist mit den Tickets für #Bus und #Bahn 🚍🚆?

Eine hochinteressante, wenn auch komplexe Analyse des Vorgehens von Elon #Musk. Glaubt man dem Artikel, ist die von ihm ausgehende Gefahr größer als die von Donald Trump.

Mein Fazit: Da zu Musks Zielen offenbar die Zerstörung Europas und das Etablieren von "White Supremacy" gehört, können wir nicht früh genug anfangen, uns zu wehren. (Eine demokratisch legitimierte #EU_Regierung wäre dabei hilfreich.)

Tesla-Chef und SpaceX-Chef Elon Musk: "Muss gewaltigen Preis zahlen"
https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_101161638/tesla-chef-und-spacex-chef-elon-musk-muss-gewaltigen-preis-zahlen-.html?utm_source=newsletter&utm_medium=textlink&utm_campaign=tagesanbruch-101161638

"Diese Seite an Musk ist völlig schockierend": Historiker über den Tech-Milliardär

Tech-Milliardär und Trump-Bewunderer: Elon Musk hat ein Imperium an Firmen errichtet, doch seine Ambitionen reichen viel weiter. Historiker Quinn Slobodian erklärt, warum er Musks Pläne für überaus gefährlich hält.

t-online

Won't someone please think of the children?

Wie die Linux-Community, vor allem Debian, auf Forderungen nach Altersverifikation auf OS-Ebene reagiert (von Martin Gerhard Loschwitz).

Wir leben wirklich in der absurdesten denkbaren Timeline.

https://www.heise.de/news/Think-of-the-children-Linux-Community-gegen-die-Altersverifikation-11211944.html