Joram | 🙂

@Joram
207 Followers
206 Following
1.3K Posts

Kram | Dinge | WissKomm | Podcasts | Berlin | links

könnte sich um schöne Dinge kümmern

Ultraschall Tutorial DEhttps://youtube.com/@JoramMachtSachen
Mein Podcastgearhttps://www.thomann.de/de/thlpg_edf7u5nxxn.html
Webseitehttps://joram.schwartzmann.de
PronomenEr/ihn
Die Tatsache, dass ich nur drei Monate lang das Land verlassen darf, macht, dass ich gerne dieses Land auf unbefristete Dauer verlassen möchte.

„Dies hat zur Folge, dass alle Männer über 17 und unter 45 Jahren, die Deutschland länger als drei Monate verlassen wollen, dafür eine Erlaubnis bei der Bundeswehr einholen müssen.“

https://www.fr.de/politik/drastische-wehrpflicht-aenderung-maenner-die-deutschland-laenger-wollen-brauchen-genehmigung-zr-94248132.html

„Neu ist nun seit dem 1. Januar, dass der entsprechende Paragraph 3 auch ausdrücklich außerhalb des Spannungs- und Verteidigungsfalls gilt, mit anderen Worten: immer. Nun muss jeder Student vor einem Auslandsemester die Bundeswehr um Erlaubnis fragen.“

https://augengeradeaus.net/2026/04/noch-keine-wehrpflicht-aber-ausreise-fuer-theoretisch-wehrpflichtige-nur-mit-genehmigung/

Neue Wehrpflicht-Regel: Millionen Männer brauchen jetzt eine Genehmigung, um Deutschland zu verlassen

Eine drastische Änderung des Wehrpflichtgesetzes ist längst in Kraft getreten. Sie betrifft fast alle Männer unter 45 und hat weitreichende Folgen.

Könnte es sowas wie einen medialen Bias zu bestimmten Themen geben? Das kann ich mir eigentlich überhaupt gar nicht vorstellen. Das wäre unerhört. Das halte ich für unwahrscheinlich.
Finds fast witzig, wie jahrelang der mediale Konsens zu Gaza war „Völkerrecht, Schmölkerrecht und außerdem lol Menschenrechte“ und jetzt zum Iran auf einmal „Aber was sagt denn das Völkerrecht? Ist Deutschland mitschuldig?! Hier sind 14.000 Analysen dazu“
Liebe Bauern, wo seid ihr denn nun ?

Was mir auf Mastodon gegen Strich geht, ist dass viele kein growth mindset zeigen, es fehlt an starker Resilienz, kognitiver Flexibilität, Mut zum Risiko und Teamfähigkeit. Die meisten sind weder ambitioniert, noch authentisch oder empathisch.

So wird das nix.

Die SPD (in Gestalt von Herrn Klingbeil) will die Sozialdemokratie wiederbeleben.

Mit „Mehrarbeit“ und durch „Abschaffung von Fehlanreizen für die Frühverrentung“.

Ich glaube irgendjemand sollte mal ein sozialdemokratisches Manifest der Frühzeit nehmen und das der SPD-Führungsetage mal [zensiert].

Broke: Wurst ohne Fleisch darf nicht Wurst heißen.

Woke: Podcast ohne RSS Feed darf nicht Podcast heißen.

Guten Morgen zum #wochenendfrühstück. Oder schlechten Morgen. Triggerwarnung.

Die letzten Monate geisterte Epstein durch die Medien, zur Zeit höre ich den Lieblingsschülerin-Podcast vom DLF, in dem es um Übergriffe von Lehrern an Schülerinnen geht, und nun auch noch das Thema Ulmen. Wenn wir einen gemeinsamen Nenner suchen, dann lautet er: Männer. Männer degradieren, missbrauchen, manipulieren Frauen und Mädchen. Manchmal weiß man nicht, ob man dazu lieber schweigt, um betroffenen Stimmen nicht die gebotene Aufmerksamkeit wegzunehmen und sich nicht in den Kanon der Berufsfeministen einzureihen, die ihre Öffentlichkeit damit bestreiten, sich „auch als Mann“ dazu einzulassen – oder ob es eben falsch ist, nichts zu sagen. Wahrscheinlich ist nichts richtig, denn es gibt kein richtiges Leben im falschen.

Und ich war nicht einmal irritiert, dass im konkreten Fall „ausgerechnet“ Christian Ulmen als misogyner Manipulator porträtiert wird (wie juristisch sensibel man das lieber formuliert). Vor Jahren schon war er verhaltensauffällig in der Öffentlichkeit mit unfeministischem Rumgepoltere. Ich erinnere mich an die frühen Twitter-Zeiten, in denen man fassungslos auf seine Äußerungen reagierte. Aber sonst: Haha, wie lustig, der Ulmen, der kleine Schelm! Ist ja nicht so gemeint! Nur Comedy! Doch was bringt die digitale Gegenöffentlichkeit, wenn sie in einem Paralleluniversum stattfindet? Das Private findet hinter verschlossenen Türen statt. In kleinen Plattenbauwohnungen genauso wie in Villen auf Mallorca.

Ich weiß nicht, was ich aus all dem mitnehmen kann und soll: mehr zuhören, mehr da sein, mehr im eigenen Einflussbereich gegenwirken. Wir feiern gern feministische Erfolge der letzten Jahrzehnte, aber es ist wie im Rätsel mit der Schnecke, die einen Brunnen tagsüber hochkriecht und nachts immer wieder ein Stück zurückrutscht: Der Weg raus aus der Gesellschaft patriarchaler Gewalt ist ein langer, und wir sind erst am Anfang. Ich schäme mich manchmal, ein Mann zu sein. Ich habe auch falsche Dinge gesagt, gedacht, getan, denn es gibt kein „ich aber nicht!“ – aber wir können zumindest versuchen, aus alten Mustern auszubrechen. Das ist das Mindeste, was man tun kann.
Bahn fahren soll man, sagen sie. Man hat total viel produktive Reisezeit, sagen sie. Aber die wird mehr als aufgewogen durch den unfassbaren Zeitverlust, den man hat, weil man seine Buchung ständig betreuen muss und dann am Ende trotzdem zu spät kommt.