Der #Film Maa Ka Doodh erkundet Indiens Milchindustrie. Ein neuer preisgekrönter Dokumentarfilm in Spielfilmlänge beleuchtet die #Milchindustrie in #Indien.
Maa Ka Doodh , was auf Hindi „Muttermilch“ bedeutet.
Maa Ka Doodh deckt Indiens „Milchkatastrophe“ auf.
Nachdem er seinen Job gekündigt hatte, reiste Dr. Atmakuri 20.000 Kilometer quer durch Indien, um eine Recherchereise in die Branche zu unternehmen. Der Film spielt über zwei Jahre hinweg, in denen er eine Reihe von Menschen mit direkten und indirekten Verbindungen zur Milchindustrie traf. Von wegen heilige #Kuh. https://plantbasednews.org/culture/film/vegan-film-maa-ka-doodh-india-dairy-industry/
Smoothie-Fans aufgepasst (egal ob gekauft oder selbst gemacht), es gibt spannende Daten aus einer aktuellen Studie!
Flavanole gehören zu den gesundheitlich wertvollsten Inhaltsstoffen von Beeren. Bananen (& Äpfel) enthalten allerdings ein Flavanol-abbauendes Enzym. Das heißt: Beeren & Banane (oder Apfel) gemeinsam in einem Smoothie = fast keine Flavanole mehr.
Die Daten stammen zwar nur aus einer kleinen Pilotstudie, sind aber trotzdem eindrucksvoll. Und alltagsrelevant, denn: Sehr viele Smoothies aus dem Supermarkt basieren auf Apfelsaft bzw. enthalten Banane.
A propos Flavanole: Die Datenlage zeigt positive kardiovaskuläre Effekte der Flavanole in Größenordnungen (400 - 600 mg/d), die man mit verzehrüblichen Mengen bestimmter Lebensmittel gut erreichen kann (z.B: 2 Tassen Grüner Tee oder 3 Tassen Schwarzer Tee) (https://pubs.rsc.org/en/content/articlelanding/2023/fo/d3fo01599h). Außer in Kombination mit Banane...
PS: Der Flavanol-zerstörende Effekt tritt übrigens auch auf, wenn man Beeren und Bananen in geringem zeitlichen Abstand isst.
PPS: Gekaufte Smoothies sind ohnehin fast immer nur Zuckerbomben in Form von überteuertem Apfelsaft, dem aus Marketinggründen minimale Mengen Gemüse oder Beeren zugesetzt sind. Selbst gemachte, Gemüse-basierte Smoothies zuhause sind da natürlich etwas Anderes. #ernährung
Mit einer Petition versucht der Bayerische Bauernverband seit Mittwoch, Stimmen gegen ein Verbot der Anbindehaltung zu sammeln.
Unter dem trügerischen Slogan „Rettet Berta vor dem Schlachthof und Kleinbauern vor dem Aus!“ gibt der Verband vor, dass ein Verbot der tierquälerischen Haltungsform die Rinder in den Schlachthof bringen würde.
Wochenende hatte der Verband an seinem Informationsstand auf dem Bauernmarkt im Kloster Fürstenfeldbruck weitere Unterschriften für den Erhalt der Kombinationshaltung gesammelt.
❗️Auch derart lächerliche Aktionen wie die des Bayerischen Bauernverbandes werden das generelle Verbot der nachweislich tierschutzwidrigen Anbindehaltung nicht verhindern können.
❗️Denn die extrem qualvolle Haltungsform wird gesamtgesellschaftlich schon lange nicht mehr akzeptiert.
👉🏼Fakt ist, dass die #anbindehaltung sowohl von juristischer als auch verhaltensphysiologischer Sicht als klarer Verstoß gegen das #tierschutzgesetz gewertet wird und daher schlichtweg illegale Routine ist.
👉🏼Wir fordern den #bauernverband auf, bei der Wahrheit zu bleiben, denn das Schlachthaus wird weder Berta noch all ihren Artgenossen erspart bleiben: Egal ob angekettet oder nicht, am Ende ihres qualvollen Lebens landen alle Rinder innerhalb der Fleisch- und Milchproduktion im Schlachthaus, wo sie gewaltvoll und unfreiwillig getötet werden.
👉🏼Wir fordern außerdem die Bayrische Landesregierung auf, den 13.000 landwirtschaftlichen Milchbetrieben eine zukunftsfeste Landwirtschaft zu ermöglichen🌱
💰Dafür braucht es großzügige Ausstiegsprämien und 🌾umfangreiche Beratungsinstrumente, um den Landwirtinnen und Landwirten den Ausstieg aus dem zerstörerischen und ausbeuterischen System der Tierwirtschaft zu ermöglichen.
🚨Wir sagen daher: Rettet Berta vor dem Schlachthof und Kleinbauern vor dem Aus! Pflanzliche Agrar- und Ernährungswende JETZT!
Wegen Krankheit habe ich eine Karte für den ausverkauften Vortrag „Die Psychologie des Bösen“ von Lydia Benecke heute am 27.10. im Kolosseum in Lübeck abzugeben. Übergabe der Karte am Eingang vor der Veranstaltung. Über den Preis lässt sich reden. Bitte boosten, #LydiaBenecke
1979 CDU - Landesregierung lehnt Lagerunterbringung ab.
Noch 1979 lehnte die Landesregierung Baden- Württembergs mit dem Asylbewerberzuweisungsgesetz vom 3. April 1979 die generelle Einrichtung von Landessammel- lagern für Asylbewerber unter anderem mit den folgenden Argumenten ab (aus: "Lager und menschliche Würde", 1982):
Die "zwangsläufige" Unterbringung von "Ausländern unterschiedlicher Nationalität, Kultur und Religion ... auf engem Raum" könne sowohl zu "erheblichen Schwierig- keiten" innerhalb des Lagers als auch zu "Störungen im Zusammenleben mit der deutschen Bevölkerung" führen. Die zentralisierte Unterbringung von Asylbewerbern in Lagern führe zu einem "gesteigerten subjektiven Sicherheitsbedürfnis" der Bevölkerung, dem durch eine "verstärkte, personelle Besetzung" der Verwaltung "nur in gewissen Grenzen Rechnung getragen werden" könne. Lager könnten einen "Nährboden für politische Agitation und Radikalisierung" abgeben.
Ein längerer Aufenthalt im Lager könne zu "örtlichen Bindungen" insbesondere an andere Lagerinsassen füh- ren, die eine spätere anderweitige Unterbringung erschweren.
Die Lagerunterbringung sei kostenintensiv. Die Gemeinden würden bei einer Lagerunterbrin- gung nicht "gleichmäßig belastet".
Damit die Flüchtlinge der Sozialhilfe nicht zur Last fielen, wurden sie zum Arbeitsmarkt vorläufig zugelassen. Bis Ende 1980 sorgten so 80% aller Flüchtlinge selbst für ihren Lebensunterhalt.
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Kurze Zeit später, immer noch CDU!
Mit der "Kasernierung von Asylbewerbern in der zentralen Anlaufstelle in Karlsruhe" formulierte der Leiter der für Flüchtlingsfragen zuständigen Abteilung des Regierungspräsidiums Karlsruhe, Regierungsdirektor Bernd Aker, "sei das Ziel erreichbar, die Wirtschaftsflüchtlinge zugunsten der wirklich politisch Verfolgten zurückzudrängen." (BNN, 4.7.1982) (Anmerkung: Diese Formulierung ist schon unsäglich)
Dass die massiven Eingriffe in die Lebensbedingungen von Asylsuchenden gezielt als Abschreckungsmaßnahmen gedacht waren, gab der damalige Leiter der Karlsruher ZASt gegenüber einer offiziellen Politiker-Delegation auch offen zu, wie die Badischen Neuesten Nachrichten vermeldeten: "Allein schon dieses Arbeitsverbot, so erklärte Wack den Besuchern, wäre das geeignetste Mittel den Asylantenstrom einzudämmen. Man habe dieses Verbot im Ausland offen- sichtlich bereits registriert. Auch die Tatsache, dass die Sozialhilfe nur noch in Form von Sachleistungen, also mit Lebensmitteln und Kleidern, gewährt würde, könne "poten- tielle Einwanderer" in beträchtlichem Maße abschrecken." (BNN, 15.10.1980)