Langes Telefonat von Kommissionspräsidentin von der Leyen mit dem König von Jordanien, Abdullah II.
Klare Worte zu Lage im #Gazastreifen, der israelischen Blockade humanitärer Hilfe (unverzüglich beenden!) und der Ausweitung der Militäroperarion (abscheulich!)
Nachzulesen hier:
europa.eu/!9Qcdbx
Die Sonne scheint kalt auf diesen 8. Mai hier in Berlin, und mehr und mehr Wolken ziehen auf. Das passt zu diesem Tag, an dem vor 80 Jahre Europa vom Nationalsozialismus befreit wurde. Acht Jahrzehnte sind eine große Zeitspanne, und doch hat es so viel mit unser aller Leben zu tun. Die Traumata des Krieges, der Gräueltaten und der Schuld, der Gefangenschaft, von Tod und Leid reichen bis in die Gegenwart zu uns, zu den Kriegsenkelinnen und Kriegsenkeln. Mir hat der Krieg zwei Großväter genommen - einer vermisst in der Ukraine, der andere kriegsversehrt und emotional verstummt nach vielen Jahren aus russischer Kriegsgefangenschaft. #niewieder ist für mich nicht nur ein Hashtag, sondern eine Verpflichtung. Dass es mich beruflich vor drei Jahren zur EU-Kommission verschlagen hat, passt zu dieser Verpflichtung. Denn ich bin zutiefst davon überzeugt, dass nur ein geeintes Europa Frieden erhalten kann. Dass wir alles tun müssen, um den ganz realen Krieg vor unserer Haustür, in der Ukraine, zu beenden. Und zwar nicht zu den Bedingungen von Wladimir Putin im Kreml. (Dazu passend die Rede von Kommissionspräsidentin von der Leyen gestern im Europaparlament: https://lnkd.in/euXgwW_6) Jedes Mal, wenn ich am Brandenburger Tor vorbeikomme (und das passiert sehr oft, weil unser Büro im Europäischen Haus gleich um die Ecke ist), freue ich mich über dieses Symbol für Frieden und Einheit und das vielsprachige Stimmengewirr auf dem Platz. Natürlich ist es eine touristische Attraktion, ein Muss auf der Tour durch Berlin. Aber ich denke schon, dass sich hier niemand dem Hauch der Geschichte entziehen kann. Gerade auch in Kombination mit dem Stelenfeld ein paar hundert Meter weiter, das an die Millionen ermordeten Juden erinnert.
Nach ihrem Treffen mit dem Ministerpräsidenten von Norwegen, Jonas Støre, hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zur aktuellen Entwicklung der US-Zollpolitik Stellung genommen. Sie betonte: „Wir sind bereit, mit den USA zu verhandeln.