Wer 45 Jahre schuftet, muss abschlagsfrei früher in Rente gehen dürfen! Die Pläne der Rentenkommission werten die Lebensleistung in Pflege, Logistik & Co. ab.
Stattdessen fordern wir: Haltelinie beim Rentenniveau von 48% sichern & Altersarmut endlich bekämpfen! https://www.verdi.de/presse/pressemitteilungen/verdi-chef-werneke-zur-rentenkommission-lebensleistung-menschen-nicht-abwerten-altersarmut-den-blick
ver.di-Chef Werneke zur Rentenkommission: Lebensleistung der Menschen nicht abwerten – Altersarmut in den Blick nehmen | ver.di

„Wer 45 Jahre seinen Buckel krumm gemacht hat, muss ein Recht darauf haben, abschlagsfrei früher in Rente gehen zu können“,

ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
@wirsindverdi Es sollte einen Unterschied machen, ob jemand 45 Jahre in Vollzeit oder in Teilzeit gearbeitet hat. Leistung ist Arbeit pro Zeit. Wer mehr Stunden arbeitet, sollte früher abschlagsfreie Rente erhalten.

@MichaelChrist die Welt aus der Sicht eines Mannes für Männer.

@wirsindverdi

@FraumitFahrrad @MichaelChrist @wirsindverdi und berücksichtigt weder genderspezifische care- noch individuelle krankheitsbelastungen, die teilzeit erfordern.

Und ganz ehrlich, auch wer behauptet, mehr Stunden=mehr Leistung, hat garantiert auch schon mal den Rest des Tages körperlich anwesend abgesessen oder mit Kollegen verschnackt.

@Nephele exakt, genau diese Menschen können mit bezahlter Arbeit zudem höchst selten einen ganzen Rentenpunkt im Jahr erreichen, leisten dafür aber deutlich mehr als nur 8 Stunden Lohnarbeit. Und es sind zu einem sehr deutlich sehr größeren Teil Nicht-Männer.

@MichaelChrist @wirsindverdi

@MichaelChrist @wirsindverdi Das klingt zunächst logisch, der übliche Grund für Teilzeit ist jedoch parallele Pflege von Angehörigen. Ich denke, wir sollten das als Gesellschaft nicht dreifach bestrafen, indem nach geringerem Lohn und damit ohnehin geringerem Rentenanspruch auch noch das Renteneintrittsalter nach hinten verschoben wird. (Und zusätzliche Bürokratie zum Nachweis von Pflege auch ohne/vor formal festgestelltem Pflegegrad ist hier wohl nicht die Lösung.)
@PatrikSchoenfeldt @wirsindverdi Pflegezeit ist Arbeitszeit und soll voll angerechnet werden. Wer Angehörige pflegt, soll weiterhin das volles Gehalt bekommen.
@MichaelChrist @wirsindverdi Volle Unterstützung. Bis es soweit ist, möchte ich aber Erwerbsjahre in Teilzeit als volle Erwerbsjahre zählen.
@MichaelChrist @wirsindverdi also die Leute mit Vollzeit 38h Büro job sollen früher in Rente dürfen als die teilzeit Krankenpflege im schichtdienst? Das halte ich für eine sehr oberflächliche Betrachtung.
@Nephele @wirsindverdi Es sollten die Arbeitsstunden zählen, nicht die Arbeitsjahre. Carearbeit ist Arbeitszeit.
@MichaelChrist @wirsindverdi ist dir bewusst, dass Arbeitsstunden unterschiedlich anstrengend und belastend sind je nach job?
Und dass es Leute gibt, die gerne mehr arbeiten würden aber nicht mehr Stunden bekommen? Und teilzeitler eh schon deutlich geringere renten bekommen, weil sie ja auch weniger Gehalt bekommen?
@MichaelChrist @wirsindverdi und abgesehen davon, wie genau stellst du dir das vor, Carearbeit und Ehrenamt (ja, auch Arbeit) zeitlich zu erfassen?
@wirsindverdi
Wer ausreichend geerbt hat kann mit Geburt in Rente…. Sollen sich die Eltern halt mal mehr anstrengen… 🫣