Der amerikanische Medientheoretiker Douglas Rushkoff heute im Interview mit der #NZZ:

„Wenn ein Kind Chat-GPT benutzt, um eine Hausarbeit zu schreiben, ist das nicht die Schuld der #KI, sondern die Schuld der #Schule. Was für ein #Bildungssystem fördert die Leistungsbewertung anstelle des tatsächlichen Lernens? Wie haben wir eine Kultur geschaffen, in der ein Kind lieber schummelt, um eine gute Note zu bekommen, als ein Buch zu lesen? Bücher wurden ursprünglich als Unterhaltungsform erfunden, die Menschen lasen sie aus Freude. Wir haben die #Bildung in einen kompetitiven, ergebnisorientierten und kennzahlengetriebenen Fleischwolf verwandelt.“

https://www.nzz.ch/feuilleton/fuer-die-tech-milliardaere-ist-ein-feudaler-palast-der-ultimative-beweis-dafuer-dass-man-gewonnen-hat-waehrend-alle-anderen-leiden-ld.10010220 ($)

#FediLZ

KI zeige die Schwächen unserer Institutionen auf, sagt Douglas Rushkoff

Der amerikanische Medientheoretiker Douglas Rushkoff über den dystopischen Weltgeist des Silicon Valley und das drohende Ende der westlichen Zivilisation.

Neue Zürcher Zeitung

@gisiger Die Aussage vom Ursprung der Bücher ist schon mal falsch. Schrift und in der Folge Bücher sind ursprünglich zur Buchhaltung und Festhaltung von Machtverhältnissen entstanden. Unterhaltung kam erst sehr(!) viel später.

Und Unterhaltung hat auch erstmal nichts mit lernen zu tun.

@eighty

Die Schrift wurde zur Buchhaltung erfunden. Bücher kamen später. Aber es geht bei der Aussage ja nicht um historische Korrektheit.

Und das Unterhaltung „erstmal nichts mit lernen zu tun“ hat bestreite ich vehement.

@gisiger Es geht um die Begründung seiner These. Wenn man sagt, Hitler wae böse, weil er Vegetarier war, ist das in der Herleitung auch quatsch.

Und egal, ab wann man "Buch" definiert, Unterhaltung war da nie der erste Gedanke. Die Zwecke waren durchweg erstmal andere.

Weiterhin: Unterhaltung ist auch GZSZ und Sommerhaus der Realitystars. Nach deinem Statement gibt es da also Lerneffekte. Hmm.