Ich denke jetzt seit einer Weile darüber nach, ob ich das vorgefertige Einsteiger-Laufprogramm zugunsten von etwas Dynamischerem bleiben lassen sollte.

Die fixen Intervalldauern führen dazu, dass ich mich zwischen Metabolismus und Biomechanik entscheiden muss: Entweder habe ich einen flüssigen Bewegungsablauf und mein Puls geht durch die Decke oder ich halte den Puls bewusst niedrig und verschwende spürbar Energie auf eine unangenehm niedrige Schrittfrequenz.

Vielleicht versuche ich es stattdessen mal mit 40 Minuten gucken was geht, angenehme Schrittfrequenz bis der Puls zu hoch wird, gehen bis er wieder weit genug unten ist und dann wieder anlaufen, egal, welche Lauf-Geh-Intervall am Ende dabei rumkommen.

Okay, das war irgendwie ... besser? Die Lauf- und Gehintervalle sind jetzt mehr oder weniger gleich lang oder vielmehr kurz mit jeweils 1:20 Minuten. Das fühlt sich verglichen mit 3x 10 Minuten "durchhalten" etwas blöd an.
@oli am Besten am Anfang die Zahlen nicht so ernst nehmen. Das wird alles besser, vielleicht auch mal kurz schlechter. Manchmal dauert das etwas länger...aber man wird eine Veränderung spüren.
@oli muss man IMHO auch nicht zu viel Hirn reinstecken. Am Anfang laufen und gehen abwechseln und immer mehr laufen einbauen. Selbst die Pulswerte merkt man eigentlich auch ohne Uhr.
@oli hm, wie wär's mit #slowjogging? Sieht im besten Fall gewöhnungsbedürftig aus, könnte aber für den Einstieg ganz gut sein.
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Lauf einfach nach Gefühl. Einsteiger-Laufprogramme sind für Menschen, die ein Leitfaden zum Dranbleiben brauchen. Und du scheinst ja bock zu haben, also pfeif drauf.