Die zurück rudernden Statements von grüner Seite zur Verkehrswende irritieren mich aber doch etwas. Man begibt sich durch Übernahme von Begriffen wie dem von konservativer Seite unterstellten "Kulturkampf" und der vom OB geäußerten Behauptung jeder Radlfahrer würde auch Auto fahren unnötig in die Defensive.
@leo @neuimneuland @ADFC_Muenchen
Diese Widersprüchlichkeit müsste doch jedem ins Gesicht springen.
- Man will keine Radwege bauen aber auch keine Radfahrer auf der Fahrbahn
- Man will keine E-Scooter auf Gehwegen aber Autos sind ok
- Man will sichere Schulwege aber keine Falschparker abschleppen
- Man will nicht im Stau stehen aber wehe wenn jemand Alternativangebote fördert
- Man will Tunnel aber keine Baustellen
- Man will sparen aber nicht die kostengünstigste Mobilität fördern
usw usf
@tessarakt @fenstersims @leo @[email protected]
Die Sternfahrten sind Feel-Good-Events, ähnlich wie manche "gegen Rechts"-Demo.
Hab ein paar Mitfahrer gefragt, wie viele Falschparker sie dieses Jahr angezeigt haben: "Keinen, weil sie keine Denunzianten seien."
Als dann Krause über Schönwetterradler, Autofahren sowie "Kosten, Lücken, Kinder" schwadronierte, konnte ich mir ein lautes "Buh, aber für Olympia wird Kohle verpulvert!" nicht verkneifen. Die Blicke der Umstehenden hätten mich fast getötet.
@leo @tessarakt @fenstersims
Ja, setzen wir lieber darauf, dass Olympia irgendwann neue Parkhäuser, einen besseren ÖPNV und hüpsche Geh-/Radwege bringt. 😉
Die Geh-/Radwege in meinem Viertel wurden jedenfalls nicht durch Klatschen, Hoffen oder Träumen von falsch geparkten Autos befreit, sondern dadurch, dass bestehende Regeln durchgesetzt wurden. Zur Not eben durch Privatanzeigen.
Freie und sichere Wege brauchen keine Zukunftsvisionen, sondern konsequentes Handeln.