Eine Flexibilisierung der #Arbeitszeit und längere Arbeitstage sollen ein hohes Arbeitsvolumen erhalten.

Aber: Eine solche Deregulierung könnte eher kontraproduktiv wirken. Sie würde Bedingungen schaffen, die längere Erwerbstätigkeit gesundheitlich erschweren.

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Insbesondere sowohl mit Blick auf die wachsende Zahl älterer Beschäftigter als auch bei jüngeren Arbeitsnehmer*innen in der Familienphase wären längere Arbeitstage kontraproduktiv.

Die Debatte um längere Arbeitszeiten geht an der Lebensrealität vieler Beschäftigter vorbei.

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Viele Menschen erleben ihren Alltag inzwischen als Daueranspannung. Gerade deswegen ist das #Arbeitszeitgesetz wichtiger denn je. Lange & atypische Arbeitszeiten haben erhebliche gesundheitliche Folgen: höhere Unfallrisiken, Schlafprobleme, psychische Erschöpfung sowie frühere Erwerbsausstiege.

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Das Arbeitszeitgesetz ist aus der gesellschaftlichen Perspektive des Arbeits- & Gesundheitsschutzes ebenso wichtig wie ökonomisch sinnvoll. Es sichert etwas, das in modernen Arbeitsgesellschaften immer knapper wird: echte Erholung.

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Die Pressemitteilung: https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-wirksame-grenzen-bei-der-arbeitszeit-77215.htm

»Zukunftsfähige Arbeitszeitpolitik muss Produktivität, Gesundheit, Fachkräftesicherung und Lebensqualität gemeinsam denken«, so Elke Ahlers, WSI-Expertin für Arbeit und Gesundheit.

Die komplette Analyse des @wsiinstitut.bsky.social : https://www.wsi.de/de/faust-detail.htm?produkt=HBS-009406