Was prägt heute unseren Blick auf die Welt?
Sind es noch Künstler – oder Systeme?
Und wie verändert KI unsere Vorstellung von visueller Kultur?

Diese Fragen stehen im Zentrum meiner Vorlesung
„KI Ästhetik. Infrastrukturen visueller Kultur“ im Sommersemester an der LMU.

#KI #Plattformökonomie #VisualCulture #Sommersemester2026
https://www.harald-klinke.de/lehrveranstaltungen/vorlesung-ki-sthetik-infrastrukturen-visueller-kultur

Vorlesung: KI Ästhetik — Harald Klinke

Infrastrukturen visueller Kultur

Harald Klinke

KI erzeugt heute Bilder, bevor wir sie verstehen.
Diese Bilder sind keine isolierten Objekte, sondern Teil von Infrastrukturen, die bestimmen, was sichtbar wird.

Wer visuelle Kultur im Zeitalter von KI analysieren will, muss nicht nur vor das Bild treten – sondern auch dahinter schauen.

#KIAesthetik #VisualCulture #DigitalSovereignty

Digitale Bildkultur heißt: Bilder sind keine einzelnen Objekte mehr, sondern Teil eines globalen, algorithmisch gefilterten Systems.

Von Memes bis KI-generierten Bilder – Sichtbarkeit entsteht heute durch Plattformen, Daten und Prozesse.

#VisualCulture #KIAesthetik #DigitalCulture

Bilder erscheinen heute nicht einfach auf Bildschirmen – sie werden aus Daten, Software und Infrastruktur ausvisualisiert.

#KIAesthetik #VisualCulture #DigitalHumanities

KI-Bilder entstehen nicht aus dem Nichts.
Sie entstehen aus Trainingsdaten, Wahrscheinlichkeiten und Infrastrukturen.

Von neuronalen Netzwerken über GANs bis zu ChatGPT: Warum generative KI weniger „Magie“ ist als eine neue Form algorithmischer Bildproduktion.

#KIAesthetik #VisualCulture #AI

Bilder entstehen aus Infrastrukturen und werden durch Infrastrukturen sichtbar gemacht.
#KIAesthetik #VisualCulture #AI
Harald Klinke (@[email protected])

Attached: 1 image Die Kunstgeschichte erweitert sich damit vom einzelnen Bild auf die Analyse der Bedingungen, die bestimmen, welche Bilder sichtbar werden und welche unsichtbar bleiben. #KIAesthetik #VisualCulture #DigitalHumanities

det.social

Digitale Kunstgeschichte fragt nicht nur, was ein Bild bedeutet, sondern welche Muster, Cluster und Leerstellen in großen Bildkorpora sichtbar werden.

Distant Viewing ersetzt nicht die Kunstgeschichte – es erweitert ihren Blick.

#DigitalHumanities #DigitalArtHistory #VisualCulture