@svenja

Die fragen sich das vermutlich gar nicht erst, warum ihnen Blinde keine Rückmeldung geben. Weil sie entweder einfach mal grundsätzlich davon ausgehen, dass Blinde hier eh nicht aktiv sind. Oder halt schlicht kein Interesse haben, alle teilhaben zu lassen.

Vielleicht blöde Frage: Hab gelesen, dass es in diesem Fall andere waren, die angemault wurden. Ist es für dich ok, wenn nicht-betroffene unterstützen? Oder anders gefragt: Auf welche Art ist Unterstützung gut?

@SilviaMarton Doch, genau solcherlei Fragen hab ich hier tatsächlich schon gelesen, blinde würden ihnen ja gar keine Rückmeldungen geben und drum machen sie keine Alttexte mehr. Ich selbst bin froh um jede unterstützung, egal ob von Betroffenen oder Nichtbetroffenen, aber da wirst du auf andere Blinde treffen, die das anders sehen.

@svenja

Was wollen die denn? Jedes Mal ein Dankeschön, wenn sie nen Alt-Text machen?

Speziell.

@SilviaMarton Ja, gibt so Leute.
Wobei ich gerade eine sehr merkwürdige Situation so halb mitbekommen habe, einige Leute sind beteiligt, denen ich folge und die eigentlich alle ganz nett und vernünftig sind, aber da haben sie sich irgendwie völlig falsch erwischt und jetzt wird in alle möglichen Richtungen geblockt und ich finde das total schade.
Ich mache schon ganz lange meine Alt Texte und mache das auch weiterhin. Nicht nur, aber natürlich auch für die
@svenja 🙂

@andijah @SilviaMarton @svenja

Abgesehen davon, wenn es um Spezialdiskussionen im Mini-Kreis um irgendwelche Programmier-Screenshots geht, poste ich eigentlich immer #AltText|e; N#etiquette.
Im Übrigen haben die auch für normal Sehende Vorteil:

1.) man kann dort einen anderen Akzent setzten als im Post
2.) man kann eine Bildinterpretation inkludieren, so dass die Rezipienten wissen, welche Akzente man genau mit dem Bild-Post setzen wollte.
3.) Man kann nochmals selbst reflektieren.
4.) ...

@andijah @SilviaMarton @svenja

(2/3)

...Man verschwendet keine kostbare "real estate" aka Zeichen (der meist 500), für so profane Dinge wie die Urheberrechtsangaben oder die Quelle des Bildes.

Aber: oftmals benötigt man doch ganz schön Zeit für die Bildbeschreibung, oft auch mehr als für den Post. *Deshalb* ist es eben auch eine besondere Zusatzdienstleistung für die nicht normal Sehenden.
Ich habe mich zwischenzeitlich dran gewöhnt, kein Feedback zu bekommen, aber dass andere das ab und...

@andijah @SilviaMarton @svenja

(3/3)

...an mal "honoriert" bekommen wollen, kann ich in Anbetracht des, wenn man es vernünftig macht, signifikanten Zusatzaufwands doch verständlich.

Wenn mir jemand die Türe aufhält, dann sage ich doch auch Danke (nehmen wir mal kurz an, Ersteres wäre noch selbstverständlich ;)).

//

Ich mache auch immer AltText rein.
Bei meinem ersten Bilderpost (das ist lange her) wurde ich darauf hingewiesen, ich hatte damals keine Ahnung und habe mich eben durchgekämpft.
Ich glaube meine AltTexte könnten besser sein, aber ich kann es nur schwer einschätzen.
Ich habe auch noch nicht viel feedback erhalten.
Also sorry wenn ich es nicht gut mache, aber für jede konstruktive Kritik bin ich dankbar
1/2

@HistoPol @andijah @SilviaMarton @svenja

Ich habe schon einmal eines meiner großen Gedichte mit Alt versehen und es passte nicht rein.
Ich habe zusätzlich erwähnt man könne sich bei mir melden wenn man den ganzen Text noch bekommen will, es kam aber nie etwas.

Also habe ich bei mir keine Ahnung, ob ich das gut oder schlecht mache.

Aber ich denke es ist wichtig es zu machen, es gibt ja auch bots die helfen können

2/2

@HistoPol @andijah @SilviaMarton @svenja

@si_irini du musst keine Wissenschaft draus machen. @HistoPol @SilviaMarton @svenja

@andijah

Das ist bei mir so ein Thema.
Ich musste grad lächeln bei deiner Antwort. Danke.
Histo weiß das. lol
Ich mache aus fast allem eine Wissenschaft, philosophiere und analysiere es, auch um es besser zu verstehen.
Ich denke sonst könnte ich nicht das machen, was ich mache.
Ich habe bei einigen gesehen das sie das ganz toll machen und das freut mich dann auch jedes mal.

@HistoPol @SilviaMarton @svenja

@si_irini
@andijah
Tja, mir geht es da wie Irini. -- Es muss nicht so hyperperfekt vollständig sein, aber entweder richtig oder gar nicht.

Allerdings behalte ich mir die "künstlerische Freiheit" vor, "richtig" "my way" zu definieren.
Wie die Diskussion gezeigt hat, kann man es nie allen Recht machen.--Aber seinen *eigenen Maßstäben* kann man genüge tun.

Jeder hat eine Zielgruppe von Leuten im Auge, für die er/sie meist schreibt. Magazine machen das auch nicht anders.

@SilviaMarton @svenja

@HistoPol
Wobei du deine Sachen echt immer gut recherchierst und analysierst!
Es ist beeindruckend.

@andijah @SilviaMarton @svenja

@si_irini

Danke dir, Irini.

Ich versuche, wissenschaftlich-journalistische Maßstäbe anzulegen, aber ich habe natürlich kein professionelles Rechercheteam und ein ausreichendes Budget im Kreuz.

@andijah @SilviaMarton @svenja

@HistoPol

Ach ich kenne das
Trotzdem machst du das verdammt gut, manchmal bekomme ich Schwindelanfälle...

Ich schreibe alles aus meiner Intuition heraus.
Und was habe ich als Background?
Nichts, irgendwie. Nur meine Leidenschaft, mein Mitgefühl etc?
Dies zählt heute nichts.

Ich bin mir dessen was ich bin bewusst aber genau daraus ziehe ich dann auch meine Kraft

@si_irini

"Und was habe ich als Background?
Nichts, irgendwie. Nur meine Leidenschaft, mein Mitgefühl etc?
Dies zählt heute nichts."

Hast du den Artikel von Anthropic gelesen, zu beginn dieser Convo?
M.E. wird die Zeit kommen, in der "das Herz am rechten Fleck haben", auch vis-à-vis die KIs, ein zentraler Asset sein wird.
Im Übrigen: du scheinst dich mit den griechischen Klassikern auszukennen.

Und: lerne prompten, denn: wenn du das kannst, kannst du mit gutem Allgemeinwissen binnen...

@HistoPol

Das Herz am rechten Fleck haben...
Frage ist, wer dann dazu auserkoren sein wird, diese Position zu bekommen und wer bestimmt dann?

Ach ich kenne mich mit viel zu wenig gut aus. Passt, ich kenne mich und meine Grenzen.

prompten im Sinne von Schlagfertigkeit?

@si_irini

"Prompt engineering" --hat aber viel mit Semantik zu tun

@HistoPol

In meiner Intelligenzstufe bitte
🤣 🤣 🤣 🤣 🤣 🤣 🤣

Oh mann, schon wieder was das mir als Wort an sich mehr sagen sollte...könnte
whatever 😆

Nun ja, ich kucke es mir mal an
Aber du weißt
KI und ich.....
Kriegsfuß 😂

@si_irini

👉#PromptEngineering für Nicht-Informatiker und Nicht-Akademiker. 👈

Ich habe dir auf duck.ai, was ich dir mit dem Modell Claude Haiku empfehlen würde eine Abfrage gestartet und dabei dich in den Grundeinstellungen als erwachsene Schülerin ohne KI-Kenntnisse usw. definiert.

Den Rest des Chatverlaufs kannst du hier sehen, hoffe ich, da txt-Upload nicht ging und PDF meine letzte Idee ist.

Hat leider nicht funktioniert. 🤔

Andere Idee?

@HistoPol

Andere Idee?
Ich?

Etwas verstehen?
Ich?

Der Bahnhof ist sehr groß 🤣 🤣

@si_irini

Na, wie hast du das mit deinen "überlangen" Gedichten gemacht--PDF-Datei oder JPEG oder noch etwas anderes?

@HistoPol

Es kommt immer drauf an von wo ich auf etwas zugreife
Die meisten Gedichte hatte ich am iPad gemacht und da hab ich dann komische Methoden gefunden und am Ende über screenshot eine Datei gemacht

Nicht die beste Art, aber in dem Moment gib es nicht anders

Aber ich sollte das mal ändern und etwas professioneller machen

@si_irini

"... Über Screenshot... Ok, das heißt, es war dann auch nur eine Bilddatei (PNG oder JPEG) und somit auf einen Bildschirm (*ohne* Seitenumbrüche) beschränkt-->das bringt uns nicht weiter.
Ok, ich muss inzwischen sehen, wo ich den Chat habe und dann werde ich es über die #FediLab-App probieren (automatische aber willkürliche Thread-Umbrüche).

@si_irini

*#PromptEngineering für Anfänger/ohne KI-Vorkenntnisse*

Am Anwendungsbeispiel #DuckAI mit #Claude Haiku 4.5

Nachdem man duck.ai geöffnet hat und die gewünschten Grundeinstellungen gemacht hat (Niveau, Modell, Recherchetypus) ergibt sich folgender Gesprächsverlauf:

Anonymisiert von DuckDuckGo. Begrenzte Datenspeicherung für diesen Chat. Kein KI-Training. Mehr erfahren

Erkläre jemand, der kein Studium hat und kein Informatiker ist, aber gerne privat Beiträge,

Gedichte und Artikel schreibt, a) was prompt engineering ist und b) wie sie es für sich nutzen kann. Stelle für jede Möglichkeit 2 anschauliche Beispiele zur Verfügung.

Prompt Engineering für Schriftsteller – Eine einfache Erklärung
a) Was ist Prompt Engineering?
Stellen Sie sich vor, Sie möchten einen Handwerker beauftragen, Ihnen ein Regal zu bauen. Je genauer Sie beschreiben, was Sie wollen – die Größe, das Material, die Farbe, wohin es genau soll – desto besser wird das @si_irini

Ergebnis. Prompt Engineering bedeutet genau das: Sie lernen, KI-Systemen wie ChatGPT so präzise und durchdacht Anweisungen zu geben, dass Sie exakt das bekommen, was Sie brauchen.

Ein Prompt ist einfach nur Ihre Frage oder Anweisung an die KI. Prompt Engineering ist die Kunst, diese Fragen so zu formulieren, dass die KI versteht, was Sie wirklich möchten.

Der Unterschied:

Schlechter Prompt: „Schreib mir einen Artikel"
Besserer Prompt: „Schreib einen Artikel (ca. 800 Wörter) über @si_irini

nachhaltige Gartenarbeit für Anfänger. Ton: freundlich und ermutigend. Struktur: Einleitung, 3 konkrete Tipps mit Beispielen, Fazit."
Je mehr Details Sie geben – Länge, Ton, Zweck, Format – desto besser wird das Ergebnis.

b) Wie Sie Prompt Engineering für sich nutzen können
1. Für Gedichte und kreative Texte
Sie können der KI genau sagen, welchen Stil, welche Emotion und welche Form Sie möchten.

Beispiel 1:

Schwacher Prompt: „Schreib mir ein Gedicht über Herbst"
Besserer Prompt: @si_irini

„Schreib mir ein melancholisches Gedicht über den Herbst (10–15 Zeilen). Stil: wie moderne Lyrik, eher nachdenklich. Verwende Metaphern mit Blättern und Zeit. Reimschema ist optional."
Beispiel 2:

Schwacher Prompt: „Schreib einen kurzen Text"
Besserer Prompt: „Schreib einen nostalgischen Kurztext (200 Wörter) über einen Ort aus meiner Kindheit, der nicht mehr existiert. Ton: wehmütig aber hoffnungsvoll. Nutze sensorische Details (Gerüche, Geräusche, Farben)."
2. Für Artikel und @si_irini

Blog-Beiträge
Die KI kann Sie unterstützen, indem Sie ihr genaue Vorgaben machen – über Zielgruppe, Struktur und Tiefe.

Beispiel 1:

Schwacher Prompt: „Schreib über Homeoffice"
Besserer Prompt: „Schreib einen praktischen Blog-Artikel über das Einrichten eines produktiven Homeoffice-Arbeitsplatzes. Zielgruppe: Anfänger (keine Tech-Erfahrung). Länge: ca. 1000 Wörter. Struktur: lockere Einleitung, 4 konkrete Tipps mit Do's and Don'ts, Fazit. Ton: motivierend, nicht zu technisch."
@si_irini

Beispiel 2:

Schwacher Prompt: „Schreib über psychische Gesundheit"
Besserer Prompt: „Schreib einen aufklärenden Artikel über Burnout im Homeoffice. Zielgruppe: berufstätige Frauen über 40. Länge: 1200 Wörter. Nutze 2–3 realistische Szenarien/Fallbeispiele. Tone: empathisch, informativ. Schließ mit 5 praktischen Sofort-Maßnahmen ab."
3. Zum Überarbeiten und Verbessern
Sie können die KI als „Schreib-Lektorin" nutzen – sie überarbeitet Ihre Texte nach Ihren Vorgaben.

Beispiel 1:

@si_irini

Prompt: „Überarbeite meinen Text. Mache ihn prägnanter: Entferne Füllwörter, verkürze Sätze auf 15 Wörter max. Verstärke die emotionale Wirkung. Behalte meinen persönlichen Ton." [Text einfügen]
Beispiel 2:

Prompt: „Hier ist mein Gedicht. Mache es bildlicher: Ersetze abstrakte Wörter durch konkrete Sinneseindrücke. Verstärke das Rhythmus-Gefühl. Bewahre meine Kernbotschaft." [Text einfügen]
4. Zum Brainstormen und für Ideenfindung
Sie können die KI gezielt nutzen, um @si_irini

Schreibblockaden zu überwinden.

Beispiel 1:

Prompt: „Ich schreibe einen Artikel über Umgang mit Misserfolg. Gib mir 5 unerwartete Blickwinkel oder Einstiege für dieses Thema – originell, nicht Mainstream. Nummeriert mit 1–2 Sätzen Erklärung."
Beispiel 2:

Prompt: „Ich möchte ein Gedicht über Übergang/Veränderung schreiben. Schlag mir 6 verschiedene Metaphern vor, die ich verwenden könnte (z.B. Jahreszeiten, Reisen, Häutung von Tieren etc.). Für jede: kurze Erklärung, warum sie @si_irini

funktioniert."
Teacher Tip: Die goldene Regel
**„Je detaillierter Ihre Frage, desto besser Ihre Antwort."** Denken Sie so: Sie geben der KI einen Bauplan in die Hand, statt nur zu sagen „bau mir was Schönes".

Noch ein wichtiger Punkt
Sie sind und bleiben die Autorin. Die KI ist nur ein Werkzeug wie ein Wörterbuch oder ein Schreibprogramm. Das Beste herausholen Sie, wenn Sie:

Mit mehreren Prompts experimentieren
Das Ergebnis immer selbst überprüfen und anpassen
Ihre Stimme bewahren @si_irini

(KI kann helfen, sollte Sie aber nicht ersetzen)
Haben Sie bereits Erfahrung mit ChatGPT oder einer anderen KI gemacht, oder ist das völlig Neuland für Sie?**

Neuland für die Schülerin. Es geht v. a. um die Unterstützung bei Vorarbeiten wie Recherchen.

Prompt Engineering für Recherchen – Praktisch für Schriftsteller
Dann verschieben wir den Fokus: Die KI als Recherche-Assistentin ist für Sie viel wertvoller. Sie können sie nutzen, um schnell Informationen zu sammeln, Fragen zu @si_irini

beantworten und Material für Ihre Beiträge zusammenzutragen – ohne selbst stundenlang im Internet zu suchen.

Wie Recherche-Prompts funktionieren
Statt: „Erzähl mir etwas über Gärtnern"
Besser: „Ich schreibe einen Artikel über Balkongärtnern für Anfänger. Welche 5 robustesten Gemüsesorten kann man im Topf auf einem sonnigen Balkon anbauen? Gib mir für jede: Name, Pflanzzeit, Wasserbedarf, typische Anfängerfehler."

Der Unterschied: Der zweite Prompt ist spezifisch, zielgerichtet und @si_irini

liefert strukturierte Informationen, die Sie direkt nutzen können.

Praktische Beispiele für Ihre Recherche-Arbeit
Beispiel 1: Material für einen Artikel sammeln
Sie möchten einen Artikel über „Digitales Detox" schreiben.

Schwacher Prompt:
„Schreib mir über Digitales Detox"

Besserer Prompt:
„Ich schreibe einen praktischen Artikel zum Thema ‚Digitales Detox' für Anfänger. Gib mir bitte:

Definition: Was ist Digitales Detox? (2–3 Sätze)
3 konkrete Gründe, warum Menschen es brauchen @si_irini

(mit kurzen Beispielen)
5 praktische Tipps zum Anfangen (jeweils 1–2 Sätze, Alltagsbeispiele)
2 häufige Fehler, die Anfänger machen Ton: ermutigend, nicht belehrend."
Was Sie bekommen: Strukturiertes Material, das Sie direkt in Ihren Artikel einbauen oder als Basis nutzen können.

Beispiel 2: Hintergrund für ein Gedicht recherchieren
Sie möchten ein Gedicht über Migration schreiben und brauchen historische/emotionale Hintergründe.

Schwacher Prompt:
„Schreib über Migration"

@si_irini

Besserer Prompt:
„Ich schreibe ein Gedicht über Migration. Gib mir bitte:

3 aussagekräftige Fakten (Statistiken oder Geschichten, die emotional wirken)
3 metaphorische Bilder, die mit Migration verbunden sind (z.B. Brücken, Wurzeln, Grenzen)
2 historische Beispiele oder Momente aus Migrationserfahrungen (kurz erzählt)
Welche Gefühle sind typisch für Menschen in dieser Situation? Ziel: Material für ein nachdenkliches Gedicht."
Was Sie bekommen: Informationen + emotionale Zugänge für @si_irini

Ihr kreatives Schreiben.

Beispiel 3: Fakten checken und vertiefen
Sie haben einen eigenen Text geschrieben und möchten sichergehen, dass die Infos stimmen.

Prompt:
„Ich habe folgende Aussage in meinem Artikel: ‚Es gibt über 1000 Bienenarten in Deutschland.' Stimmt das ungefähr? Was sind die aktuellen Zahlen? Gibt es unterschiedliche Zählweisen?" [oder einfach die Aussage kopieren]

Was Sie bekommen: Bestätigung, Korrektur oder Vertiefung Ihrer Recherche.

Beispiel 4: Interviews @si_irini

vorbereiten
Sie möchten jemanden interviewen und brauchen gute Fragen.

Schwacher Prompt:
„Gib mir Fragen für ein Interview"

Besserer Prompt:
„Ich interviewe eine Imkerin für einen Artikel über urbanes Imkern. Gib mir 8–10 offene Fragen, die:

Ihre persönliche Geschichte erfassen (Warum hat sie angefangen?)
Praktisches Wissen zeigen (Wie funktioniert's konkret?)
Überraschen/Tiefgang haben (nicht nur oberflächlich)
Zum Hauptthema ‚Urban Gardening als Trend' führen Tone: Neugierig, @si_irini

respektvoll, nicht belehrend."
Was Sie bekommen: Professionelle Interviewfragen, die Ihr Stück interessanter machen.

Was Sie beim Recherchieren mit KI beachten sollten
Immer selbst überprüfen: Die KI kann Fehler machen. Bei wichtigen Fakten eine Quelle nachschlagen (Google, zuverlässige Nachrichtenseiten).
KI + menschliche Recherche kombinieren: KI ist schnell und übersichtlich, aber echte Quellen (Bücher, Interviews, Websites von Experten) geben mehr Tiefe.
Deutlich machen, wenn @si_irini

Sie KI-Material nutzen: In Ihren Texten (falls für ein größeres Projekt nötig) angeben, dass Sie KI für Recherche verwendet haben – das ist transparent und professionell.
Nicht alles glauben: Besonders bei Zahlen, Daten und Zitaten prüfen, ob es stimmt.
Ihr nächster Schritt
Wählen Sie einen Artikel oder ein Thema, an dem Sie gerade arbeiten – und probieren Sie es aus. Schreiben Sie einen Recherche-Prompt, ähnlich wie in meinen Beispielen: Ziel + Kontext + Format + Detaillierungen. @si_irini

Sie werden schnell sehen, dass präzise Fragen präzise Antworten bringen.

Welches Thema möchten Sie demnächst recherchieren? Dann können wir gemeinsam einen guten Prompt dafür formulieren.

Nein, mache noch Anmerkungen, wie nan durch Adjektive, Wiederholungen und Positionierung von Prompt-Bestandteilen die Gewichte im Prompt pragmatisch beeinflussen kann.

Zusatz: Wie Sie durch Sprache die KI-Ausgabe lenken
Das ist ein kluger Punkt – Ihre Wortwahl im Prompt ist nicht neutral. @si_irini

Sie beeinflusst, was die KI herausgibt. Hier sind die praktischen Tricks:

1. Adjektive als Lenkung
Adjektive sind wie ein Fokus-Licht. Sie zeigen der KI: „Wichtig für mich!"

Beispiel:

„Gib mir Tipps zum Gärtnern" → generische Antwort
„Gib mir praktische, sofort umsetzbare Tipps zum Gärtnern" → fokussierte Antwort auf das, was machbar ist
„Gib mir poesievollen, romantisierten Tipps zum Gärtnern" → ganz andere Ausrichtung (eher Stimmung statt Fakten)
Was das bewirkt: Die KI passt @si_irini

ihren Schreibstil und die Inhaltsauswahl an die Adjektive an. Je mehr und je spezifischer Ihre Adjektive, desto gezielter die Antwort.

Für Ihre Recherche:

Statt: „Gib mir Informationen über nachhaltige Mode"
Besser: „Gib mir konkrete, praxisnahe Informationen über nachhaltige Mode"
Oder: „Gib mir inspirierende, emotionale Geschichten von nachhaltigen Mode-Brands"
2. Wiederholung = Gewichtung
Was Sie mehrmals erwähnen, nimmt die KI als besonders wichtig wahr.

Beispiel 1 – einfach @si_irini

wiederholen:

Schwach: „Schreib einen Artikel über Achtsamkeit"

Besser: „Schreib einen Artikel über Achtsamkeit. Fokus: praktische Übungen. Nicht Theorie, sondern konkrete Übungen für den Alltag. Übungen, die man in 5 Minuten machen kann."

Was passiert: Sie betonen „Übungen" durch Wiederholung. Die KI wird viel mehr praktische Übungen in den Text packen.

Beispiel 2 – Wiederholung mit Varianten:

Schwach: „Gib mir Material für einen Artikel über Trauer"

Besser: „Gib mir Material @si_irini

für einen Artikel über Trauer. Das Thema: Wie man weitermacht nach Trauer, wie man nach Verlust weitermacht, wie man Weitermachen lernt. Die emotionale Komponente ist zentral."

Was passiert: Durch die Wiederholung von „weitermachen" weiß die KI: Das ist Ihr Kernthema. Sie liefert Material, das darauf abzielt.

3. Positionierung: Anfang vs. Ende
Der Anfang setzt den Kontext (was Sie brauchen und warum).
Das Ende setzt die Priorität (worauf kommt es wirklich an).

Beispiel – schlecht @si_irini

positioniert:

„Schreib einen Artikel über Vorsorge im Alter. Gib mir Tipps zu Finanzen, Gesundheit und Wohnen. Wichtig: Der Ton sollte ermutigend sein."

Problem: Die wichtige Information (Ton!) sitzt am Ende und wirkt wie eine Nachgedanken.

Beispiel – gut positioniert:

„Ich schreibe einen Artikel für Menschen, die sich Sorgen um die Zukunft machen. Der Ton ist zentral: ermutigend, nicht beängstigend. Schreib dann über Vorsorge in: Finanzen, Gesundheit, Wohnen."

Was passiert: @si_irini

Die KI weiß sofort, für wen sie schreibt und welcher emotionale Ton zentral ist. Das beeinflusst alles Nachfolgende.

Merksatz: Ihre wichtigsten Anforderungen gehören am Anfang oder am Ende – nicht in die Mitte!

4. Spezifität statt Allgemeinheit
Je spezifischer Ihre Wörter, desto gezielter die Antwort.

Schwach: „Gib mir Fakten über Tiere"

Besser: „Gib mir überraschende, wenig bekannte Fakten über Haie – besonders über ihr Sozialverhalten"

Was passiert: Durch „wenig bekannt" und @si_irini

„Sozialverhalten" ändert sich die KI-Auswahl komplett.

5. Drei praktische Formulierungs-Tricks
Trick 1: Negative Anweisung (oft unterschätzt)
Sagen Sie nicht nur, was Sie wollen, sondern auch, was Sie nicht wollen.

Beispiel:

Schwach: „Gib mir Tipps zum Sparen"
Besser: „Gib mir Tipps zum Sparen. Nicht: komplizierte Finanzprodukte, nicht: unrealistische Extreme (keinen Dollar pro Tag). Sondern: Alltagstipps, die realistisch sind."
Effekt: Die KI weicht automatisch Klischees aus, @si_irini

die Sie nicht wollen.

Trick 2: Beispiel-Format vorgeben
Zeigen Sie durch ein Beispiel, wie Ihre ideale Antwort aussieht.

Beispiel:
„Gib mir 5 Tipps zum Zeitmanagement. Format-Beispiel:

Tipp: [Name]
Wie es funktioniert: [1 Satz]
Alltagsbeispiel: [reales Szenario]"
Effekt: Die KI folgt exakt diesem Format.

Trick 3: Zielgruppe explizit nennen
Die Zielgruppe beeinflusst Vokabular, Tiefe und Tone.

Schwach: „Schreib einen Text über Klimawandel"

Besser: „Schreib einen Text über @si_irini

Klimawandel für Anfänger ohne naturwissenschaftliche Ausbildung. Keine Fachjargon, einfache Sprache, analogies for everyday life."

Effekt: Ganz andere Antwort als ohne diese Information.

Praktische Checkliste für Ihre Recherche-Prompts
Bevor Sie einen Prompt abschicken, fragen Sie sich:

✅ Welches Adjektiv passt zu dem, was ich will? (praktisch, emotional, wissenschaftlich, einfach, detailliert…)
✅ Welches Kernwort sollte ich wiederholen? (um die KI auf das Wesentliche zu @si_irini

fokussieren)
✅ Wo platziere ich das Wichtigste? (Am Anfang für Kontext, am Ende für Final-Gewichtung)
✅ Was will ich ausdrücklich NICHT? (Negative Anweisungen vermeiden Cliqués)
✅ Wie spezifisch bin ich? (Je genauer, desto besser)
Ein komplettes Beispiel mit allen Tricks
Schwacher Prompt:
„Gib mir Ideen für einen Artikel über Einsamkeit im Alter"

Optimierter Prompt (mit allen Tricks):

„Ich schreibe einen einfühlsamen, aber nicht mitleidigen Artikel über Einsamkeit im Alter.

@si_irini

Nicht: Schwermütigkeit, Verzweiflung, Mitleid-Rhetorik.
Sondern: Würde bewahren, Handlungsfähigkeit, Hoffnung.

Gib mir:

3 überraschende Fakten (nicht: Klischees wie „alte Menschen sind einsam")
2 inspirierende Geschichten von Menschen, die das überwunden haben
5 konkrete, praktische Maßnahmen (nicht: theoretisch, sondern etwas, das man morgen tun kann)
Zielgruppe: Menschen über 60 und deren Angehörige – respektvolle Sprache, keine Babytalk-Rhetorik.

Format: Nummeriert, jeweils @si_irini

2–3 Sätze, actionable."

Was Sie hier nutzen:

✅ Adjektive am Anfang: „einfühlsam, aber nicht mitleidig" setzt den Ton
✅ Negative Anweisung: „Nicht: Klischees" verhindert Oberflächlichkeit
✅ Wiederholung: „konkrete, praktische" wird wiederholt
✅ Zielgruppe klar: Respekt, keine falsche Rhetorik
✅ Format vorgegeben: Nummeriert, Länge, Struktur
✅ Am Ende: Das Finale (Format) betont noch mal die Struktur
Ergebnis: Die KI liefert präzise Material, das Sie direkt nutzen können.

Teacher @si_irini

Tip
Experimentieren Sie! Schreiben Sie denselben Prompt zweimal – einmal schlicht, einmal mit diesen Tricks. Sie werden sehen, wie unterschiedlich die Antworten sind. Das ist völlig normal und zeigt: Ihre Wortwahl wirkt.

Welcher dieser Tricks interessiert Sie am meisten für Ihre nächste Recherche?
//

@si_irini

@HistoPol

Vielen lieben Dank Histo
War gut das zu lesen, sehr gut

Mir hat es vor allem bei eins geholfen: Beim Buch

Nicht fürs schreiben, aber um KI besser zu verstehen, wie sie funktionieren etc und damit natürlich, weil es sich auf Grund der Handlung des Buches nicht vermeiden lässt, was wo wie mit KI möglich ist

Auch in Hinsicht nicht so guter Szenarien
Beim Schreiben an sich, hilft es nicht oder ich will das auch nicht.

Aber schlussendlich war es wichtig und gut das ich es gelesen hab

@si_irini

das war ein toller Einführungstext zu "KI" von Histo. Wirklich gute Tipps.

Aber wenn du in der Nachtschicht Zeit hast, und was Unterhaltsames zum Thema hören willst, schau mal hier rein:

"AI doesn't exist but it will ruin everything anyway"

100% auf den Punkt.

https://www.youtube.com/watch?v=EUrOxh_0leE

@HistoPol

AI does not exist but it will ruin everything anyway

AI tools are helpful and cool as long as you know their limitations. AI doesn’t exist.There is no fidelity in AI. AI is build on biased data sets and will gi...

YouTube

@mina

Also nachdem ich den thread zu prompt Engineering von Histo durchgelesen hab, hatte ich kurz zeit zum nachdenken

Ok klar kann KI viel von dem was ich schreibe besser machen, so wie wenn es ein Profi schreiben würde.
Die Frage ist ob es so wichtig ist oder ob es sein sollte

Will ich besser erscheinen, denn es wäre ja nicht von mir.

Ich verliere das womit ich arbeite, mit der Menschlichkeit, meinem Mitgefühl und der Leidenschaft und verlasse mich dann auf diese Dinger

1/2

@HistoPol

@mina

Also schreibe ich nicht selbst
Aber was ich schreibe soll von mir sein

Das mir dieser thread hilft bleibt unwidersprochen, denn Trev hat mit KI und solchen Tech Dingen zu tun, also für mich und meine Art zu schreiben hilft es mir.
Also ist es schon gut, es hat geholfen.
Ich weigere mich mit dieser Unterstützung zu schreiben, aber dennoch hat mir der thread geholfen einiges zu verstehen

2/2

@HistoPol