Keine #KI im #Studium: Die University of California, #Berkeley, hat mit einer neuen #AI Policy zumindest für das juristische Studium den Schlussstrich gezogen, eine Generation von Fragenden auszubilden. Auslöser waren #Qualitätsprobleme.

Im Ergebnis folgerichtig, wenn die Qualität von Arbeiten zeigt, dass KI nicht als Ergänzung von #Kompetenz, sondern vor allem als deren Ersatz verwendet wird. Sicherlich sind die Erkenntnisse auch auf weitere Fachrichtungen übertragbar:

https://www.law.berkeley.edu/wp-content/uploads/2026/05/AI-Final-Policy-26.pdf

@kenji Die letzte Regel ist komisch. Wenn jemand für ein Paper Quellen in anderen Sprachen benötigt, die er oder sie nicht beherrscht, würde das ja bereits verbieten, diese Quellentexte zur Sichtung/Relevanzbeurteilung maschinell zu übersetzen.
@guenther @kenji Dass man nicht blind auf LLMs zur Übersetzung vertrauen soll, finde ich nicht per se unverständlich, aber mangels präziser Formulierungen muss man wohl davon ausgehen, dass sogar herkömmliche Maschinenübersetzung mit neuronalen Netzen verboten ist, was in meinen Augen verschwendetes Potenzial ist. So schließt man faktisch anderssprachige Quellen von der Verwendung aus.

@pixelcode @guenther @kenji Kleines Problem, praktisch alle maschinellen Übersetzungssysteme sind technisch LLM, nur anders trainiert, und kleinere Modelle. State of the Art. Alles ohne ist praktisch nicht in der Lage einfachsten Kontext einzubeziehen.

Und in der Praxis, ist das ein Bereich wo genau ein Chat sinnvoll ist, selbst ohne Recherchefähigkeiten, um eben Nuancen der Übersetzung (weil eben Sprachen nicht 1:1 übersetzbar sind) abzufragen.

Frei nach dem Motto, wenn dem User die Übersetzung komisch vorkommt im Kontext, dann kann man in einem vollen LLM Chat (die sind praktisch alle mehrsprachig) eben nachhaken, was ist denn der Bedeutungs- und Deutungsspielraum für die Quelle für diesen Satz „...“ hier?