Die #StadtwerkeMünchen vertreiben Menschen, nämlich die #Sami. Ihre Windparks in Norwegen zerstören dort Lebensweisen und Land. Wir haben gemeinsam mit den Sámi protestiert. Als Klimaaktivist:innen lassen wir nicht zu, dass die #SWM Klimaschutz gegen Menschenrechte ausspielen.
Die Stadtwerke München täuschen die Öffentlichkeit mit grünen Lügen. Während das SWM-Gaskraftwerk täglich das Klima anheizt, wird die CO2-Bilanz mit ausländischen Windparks schöngerechnet.
Die SWM sind einer der größten CO2-Verursacher Münchens (2023: 3.5 Mio. t). Sie allein reißen das CO2-Budget, das der gesamten Stadt München nach Pariser Klimaabkommen zustehen würde (84 Mio t. vs. 55 Mio t., Stand 2022). Damit sind sie mitverantwortlich für Extremwetterereignisse, Ernteausfälle, Flucht & Tod.
Wie können die SWM also behaupten, sie würden 100% Erneuerbare für München generieren, wenn aus unseren Steckdosen der Gasstrom aus dem HKW Nord kommt? Mit einem Rechentrick: Die SWM bauen zwar regional kaum Erneuerbare aus, aber kaufen Windprojekte im Ausland.
Diese würden ja 100% des Strombedarfs der Münchner:innen decken. Während hier lediglich 2 Windräder stehen, werden mit den Windparks Roan, Sørmarkfjellet und Stokkfjellet in Fosen (norwegisch Sápmi) Menschen vertrieben.
Die Sámi mussten schon Jahrhunderte der Kolonisierung mit Assimilierung, Verbot ihrer Kultur & Sprache, Gewalt usw. trotzen. Sie wurden sogar Opfer des deutschen Nationalsozialismus. Heute sind es vor allem kapitalistische Konzerne, die sie erneut vertreiben.
Die Sámi leben traditionell mit freien Rentierherden. Da Rentiere Windturbinen fürchten, werden jahrhundertealte Migrationsrouten & Verbindungen von Gemeinschaften zerstört & teilweise ganze Dörfer vertrieben. Trotz gewonnener Klage von 2021 bauen die SWM ihre Windräder nicht ab.
Letzte Woche kam eine Delegation der Sámi nach München, um gegen die anhaltenden Verletzungen ihrer Menschenrechte zu protestieren. In einem Gespräch zwischen ihnen und den SWM sowie lokalen Stadträt:innen gaben sich die SWM auf einmal versöhnlich.
Und wer ist nicht gekommen? Grüne, SPD & CSU. Während unser Grünen-Bürgermeister Dominik Krause Zeit für die FC-Bayern-Feiern & seine Kollegin Mona Fuchs Zeit für eine Linke-Spalten-Veranstaltung des Antideutschen Nicholas Potter hatten, war keine Zeit für Menschenrechte übrig.
Als Klimatreffen stellen wir uns hinter die Sámi! “Grüner” Kapitalismus bedeutet Ausbeutung & (Umwelt-)Zerstörung! Wir stehen für internationale Solidarität statt grünen Kolonialismus, für den regionalen Ausbau von Geothermie, Wind- & Solarenergie statt fossiler Energien.
Für ein Wirtschaftssystem, das nach Bedürfnissen & planetaren Grenzen organisiert ist, statt Kapitalismus! Mehr Infos: https://klimaguerilla.noblogs.org/post/2026/04/22/swm-raus-aus-sapmi-erneuerbare-regional-gegen-gruenen-kolonialismus/
SWM raus aus Sápmi! Erneuerbare regional – gegen grünen Kolonialismus! – Offenes Antikapitalistisches Klimatreffen München

@lisapoettinger Wie funktioniert das denn überhaupt? Die Emissionen sind ja faktisch da. Bei "richtigen" Ausgleichszahlungen würde über Aufforstung oder CCS direkt eine Bilanz von 0 entstehen. Bei den Fake-Zertifikaten im Regenwald ist es wenigstens so, dass eine hypothetische Abholzung verhindert wird. Aber wie genau verhindern Windräder in Norwegen Emissionen? Schaltet Norwegen deswegen Kohlekraftwerke ab oder exportiert weniger Öl?

Oder bezahlen die SWM das Geld, damit die Emissionen als norwegische Emissionen zählen?

@lisapoettinger Im ganzen Land passiert sowas! In @Duesseldorf fahren Wasserstoff-Busse mit der Aufschrift “Ich bin Teil der Umweltflotte”. Is klar!