39,9 Stunden pro Woche arbeiteten Vollzeitbeschäftigte 2025 im Schnitt. Zehn Jahre zuvor waren es noch 40,5 Stunden. Teilzeitbeschäftigte kamen zuletzt mit 21,3 Wochenstunden auf zwei Stunden mehr als 2015. Die Teilzeitquote unter abhängig Beschäftigten erreichte 2025 mit 31,9 % einen neuen Höchststand. Frauen (50,6 %) arbeiteten dabei häufiger in #Teilzeit als Männer (14,3 %). Mehr zum Thema #Arbeitszeit:https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/05/PD26_N035_13.html?nn=2110

@destatis sind das die vertraglich geschuldeten Arbeitszeiten oder sind das die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden?

Ich finde das wichtig, weil ich in meinem Umfeld fast niemanden mit Minuststunden kenne, aber sehr sehr viele, die Überstunden machen.

Es handelt sich um normalerweise geleistete Arbeitsstunden, dazu zählen auch Überstunden.
@destatis ähm... was sind "normalerweise" geleistete Arbeitsstunden? Auch das ist leider nicht selbst-erklärend. Geht es nun um de facto (= tatsächlich) oder vertraglich geregelte Arbeitsstunden? Wie werden sie erfasst? Der Arbeitsvertrag von Angestellten beispielsweise deckt in der Regel Überstunden ab (weil wir dazu neigen, das nur am Geld festzumachen. Arbeitszeit gilt als "abgegolten"). Ferner würde mich noch der Unterschied zu Arbeiter:innen interessieren. Oder auch das Thema HomeOffice...
Es handelt sich um die geleisteten Arbeitsstunden, nicht die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit. Die Daten stammen aus dem Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung der amtlichen Statistik, bei der rund 1 % der Bevölkerung befragt wird. Weitere Daten zum Thema gibt es in der verlinkten Pressemitteilung. Daten zum Homeoffice gibt es hier: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/04/PD26_N024_13.html?templateQueryString=Homeoffice
Anteil leicht gestiegen: 25 % der Erwerbstätigen arbeiteten 2025 im Homeoffice

Aktuell gilt vermehrtes Arbeiten im Homeoffice angesichts der weltweiten Ölknappheit und der gestiegenen Kraftstoffpreise auch als Möglichkeit zum Spritsparen. Im Jahr 2025 waren 25 % aller Erwerbstätigen zumindest gelegentlich im Homeoffice, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Damit war der Anteil etwas höher als im Jahr 2024 mit 24 % und im Jahr 2023 mit 23 %. Im letzten Jahr hat der Anteil der Erwerbstätigen mit Homeoffice-Anteil somit wieder das Niveau des Corona-Jahrs 2021 erreicht. Wie stark sich das Arbeiten von zuhause aus inzwischen etabliert hat, zeigt der Vergleich mit dem Vor-Corona-Niveau: 2019 hatten lediglich 13 % der Erwerbstätigen zumindest gelegentlich im Homeoffice gearbeitet.

Statistisches Bundesamt
@destatis besten Dank! Wir wühlen uns dann mal rein in die Daten :-) Habt einen schönen Tag und hoffentlich weniger heiß als hier in Stuttgart...
@destatis Wenn man die Auswertung zu den Arbeitsstunden als Beitrag zur Debatte rund um den Fachkräftemangel framed, dann sollte man im gleichen Zug einen Blick auf die Erwerbstätigenquote werfen - die in den vergangenen Jahrzehnten gestiegen ist.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir geben ihn gerne weiter.
@destatis gut so! Arbeitszeiten runter auf 38h und bedingungsloses Grundeinkommen im Gegenzug zur Besteuerung von Übergewinnen, AI und Roboterarbeit.
@destatis In welcher Kategorie werden diejenigen mit zwei vollen Teilzeitarbeitsplätzen gezählt?
Für die Einordnung in Teilzeit- oder Vollzeitbeschäftigte ist die vertragliche Vereinbarung ausschlaggebend, nicht die insgesamt geleistete Arbeitszeit. Sie würden also als Teilzeitbeschäftigte erfasst.
@destatis Gibt es hier verlässliche Zahlen, wie viele Personen das betriff?
Vielen herzlichen Dank.
Wir haben dazu leider keine verlässlichen Zahlen.