#rp26

Nadia Zaboura + Leonhard Dobusch auf #Stage1 1/x

"Ganz normale Medien und ihr Beitrag zum Comeback des Faschismus"

Nicht nur rechtsextremen Parteien und Medien sind für #Rechtsruck verantwortlich, sondern auch ganz normale #Medien.

#Steelmanning = Gegenteil von #Strohmännern, also in diesem Fall werden #Qualitätsmedien angesprochen als Teil der Unterstützung des #Faschismus, wie #NewYorkTimes + #Tagesschau.

Benutzt werden Begriffe wie "umstritten", er entlastet den Journalismus.

#rp26

Nadia Zaboura + Leonhard Dobusch auf #Stage1 2/x

Es ist dann keine journalistische Einordnung und keiner Bewertung mehr notwendig. Suchbegriff "umstritten" bei #Tagesschau kommt auf >3000 Ergebnisse.

Ähnlich "Kritiker sagen" bzw. "Critics say" und "Viele sind der Meinung" mit Bezug der #Tagesthemen auf Meinungen aus Boulevardmedien wie #Bild und Nius.

#Bewertungsumwucht durch #Normalisierung und Glättung und Wiedergabe direkter Zitate der Täter durch Tagesschau, wozu auch KI fähig ist

#rp26

Nadia Zaboura + Leonhard Dobusch auf #Stage1 3/x

"Qualitätsmedien" haben Angst vor Vorwürfen der "alternativen Medien" als Aktivist:innen, daher vermeiden sie zunehmend wichtige und juristisch korrekte Positionierungen, die der Meinung der alternativen Medien potentiell entgegenstehen.

Journalist:innen müssen von der Zivilgesellschaft kritisiert und zu Bewertungen gezwungen werden innerhalb des Rahmens des Grundgesetz (Art 1 + 25).

Vormarsch nerofaschistischer Parteien ist real.

@Kadda

"Qualitätsmedien" sind gar keine Medien mehr, weil sie das Ausspielen ihres Contents zunehmend dem kommerz. SM überlassen und dadurch ihr Content zwangsläufig den Regeln der Plattformen entsprechen muss, wenn er Reichweite bekommen soll.

Im Ergebnis verlegen sich auch die Qualitätsmedien auf das Verstärken von Widersprüchen und tragen aktiv zur Zerstörung der gesellschaftl. Willensbildungsfähigkeit bei.

Öffentl. finanzierte Orgas haben nichts im kommerz. SM zu suchen.

@elottermann Ich verstehe Deinen Punkt, denke aber, dass die ganzen Jugendlichen, die derzeit zB Tagesschau-Inhalte konsumieren über social media, dann gar keine Tagesschau-Inhalte mehr konsumieren, sondern nur noch deppigen sm-Inhalt. Daher plädiere ich dafür, dass zB der ÖRR dort unbedingt vertreten sein/bleiben muss, denn die Leute sind nunmal da. Sicher ohne sich den click baiting Regeln zu unterwerfen.

@Kadda

The medium is the message. SM ist nicht Inhalte Konsumieren sondern soziale Wahrheiten Bilden. Und wenn dich ein Algo von einer Angst- und Hassblase zur nächsten treibt, dann entsteht ein krudes Bild dieser Welt in deinem Kopf, das für dich wahr ist. ÖRR-Content wird dabei natürlicher Teil des Spiels ("Lügenpresse"). Die kommerz. Reichweitenlüge ist die große Lebenslüge aller, die im öffentlichen oder gemeinnützigen Auftrag kommerz. SM machen.

@elottermann Die Masse der Menschen ist aber nunmal dort zu finden. So what? Sie dort dem Hass und der Hetze zu überlassen? Das mag Dein Weg sein, andere wählen einen anderen. Sind halt unterschiedliche Ansätze, mit demselben Problem umzugehen.
Das Problem zu lösen, liegt mMn in der Hand der Politik. Und die ist leider nicht gewillt, weder die deutsche Politik noch die EU. (#digitalservicesact)

@Kadda

Wo soll die Masse denn sein, wenn alle öffentlichen und dem Gemeinwohl verpflichteten Orgas sich vor ihrer Verantwortung für die gemeinwohldienliche Gestaltung von SM drücken und nach einem imaginären Regulierer rufen oder das Problem als ein Problem mangelnder Medienkompetenz der Masse erklären?

#rp26

Nadia Zaboura @nadia_z + Leonhard Dobusch @leonido auf #Stage1 4/x

Journalistischer Imperativ:

Journalismus ist antifaschistisch oder es ist kein Journalismus.