Google Search ist vorbei - zumindest so, wie wir es kennen. Statt blauer Links kommen KI-Agenten, die Antworten direkt zusammenbauen. Was praktisch klingt, hat einen Haken: Publisher verlieren weiter Suchmaschinentraffic.

Google wird das nicht kompensieren - warum auch? Das Geschäftsmodell war nie, andere zu finanzieren, sondern Inhalte für den eigenen Erfolg zu verwerten bzw. auszubeuten. Jetzt braucht es nicht mal mehr den Klick als Zwischenschritt.

Wer unabhängig publiziert, braucht längst ein Modell jenseits von Google: Newsletter, direkte Leserbindung, Spenden, Bezahlinhalte. Google-Traffic war schon lange keine verlässliche Basis mehr.

https://techcrunch.com/2026/05/19/google-search-as-you-know-it-is-over/

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/kuk

Google Search as you know it is over | TechCrunch

Google is transforming Search from a list of links into an AI-powered experience filled with conversational answers, autonomous agents, and interactive interfaces — a shift that could further reduce traffic to publishers across the web.

TechCrunch
@kuketzblog Irgendwie sehe ich das (noch) sportlich. Da es zunehmend schwerer wird, die Spreu vom Weizen zu trennen halte ich mich an alte vertraute Autoren und abonniere sie im Feed Reader. Vor allem aber lese ich mehr BĂĽcher. Das ist so erfrischend in der schnelllebigen Zeit von heute (auch ohne KI). Als Suchmaschine nutze ich Kagi. Die kommt zwar aus den USA, aber liefert die besten Ergebnisse und finanziert sich durch die Endnutzer, was bei mir Vertrauen weckt.
@kuketzblog Ich kann die Angst der Publisher aber verstehen, dass es zunehmend unattraktiv wird, Inhalte zu veröffentlichen. Ich denke jedoch, dass menschengemachter Content immer gefragt sein wird. Und falls es irgendwann nur noch KI-Slop im Netz geben sollte, fällt der Schritt ins Offline-Leben wenigstens leicht. :)