Wann wird die #republica zum BigTech-freien Safe-Space? #rp26 erneut mit problematischem Sponsoring

Die re:publica versteht sich als Ort für kritischen Austausch über Digitalisierung, Demokratie und Macht. Deshalb ist es problematisch, dass BigTech-Konzerne als Sponsoren und „Partner“ vertreten sind. Dieses Jahr sind es Google und Meta. Das normalisiert deren Macht und trägt zum Ungleichgewicht zwischen Monopol-Plattformen und Gesellschaft bei.

Das Sponsoring vermittelt den Eindruck, als seien diese Konzerne einfach nur „Teil des Diskurses“ oder "Stimme der Industrie" und nicht zentrale Treiber von Plattformmonopolen, Überwachungskapitalismus und Abhängigkeiten in unserer Gesellschaft.

Nach Angaben der #republica machen die Sponsoring-Einnahmen von #Google und #Meta zusammen nur rund 1,6 % der gesamten Sponsoring-Einnahmen aus. Die #republica könnte auf dieses Geld verzichten. Dass sie es nicht tut, ist eine bewusste Entscheidung.

Deshalb: Die nächste #republica muss ein BigTech-freier Safer Space werden.

@lobbycontrol naja, wenn die #republica so ein wichtiger Raum zum Austausch über die genannten Themen ist, dann ist die Zugangshürde schon extrem hoch (Eintritt) und macht es am Ende halt doch nur zu einem Raum, wo sich Eliten über diese Themen austauschen. Also kann da meinetwegen auch Google und Co. dabeibleiben ...
@teufel100 @lobbycontrol Alle Beiträge gibt es zeitnah online, kostenlos!

@ebbesand @teufel100 @lobbycontrol

Der Punkt und die propagierte Intention der re:publica war/ist ja eben die *Teilnahme" an der Diskussion über eine künftige (digitale) Gesellschaft. Oder?

@grootinside @teufel100 @lobbycontrol Es geht in erster Linie um Impulse setzen und diese dann individuell weiterzuentwickeln. Dafür musst Du nicht vor Ort sein.

@ebbesand @teufel100 @lobbycontrol
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"Impulse setzen" 🤨
Das ist also die passivaggressive Antwort darauf, nicht teilnehmen zu KÖNNEN aus finanziellen Gründen?

Hier. Kannste Dir anhören was andere über die Zukunft diskutieren und wie eventuell diese aussehen könnte.

#Inklusion heisst übrigens auch finanzielle Inklusion.
Das ist wie einem Rolli zu sagen: Tja, schade das da Treppen sind aber Du kannst ja von draussen zuhören.

@grootinside @ebbesand @teufel100 @lobbycontrol manche verstehen halt nicht, dass es nicht inklusiv ist, nur Ergebnisse anzubieten, nicht aber die Möglichkeit, sich einzubringen

Damit meine ich jetzt gar nicht speziell die Aussage von wegen hinterher online sondern die Veranstaltung selbst

@grootinside @ebbesand @lobbycontrol @teufel100 @Seitansbraten Viele unterschätzen den zeitlichen, personellen und finanziellen Aufwand, der hinter einer Veranstaltung wie der re:publica steckt. Solche Formate entstehen nicht einfach so – sie müssen finanziert werden. Abgesehen davon gibt es auch vergünstigte Tickets und viele der Talks werden veröffentlicht. Wo ist da das Problem?

@ruoff @grootinside @ebbesand @lobbycontrol @teufel100 dass du das fragen musst ist das Problem.

Denn das bedeutet, dass du die Bedürfnisse hinsichtlich Barrierefreiheit uä nicht oder nur bedingt kennst/wahrnimmst.

Was kein Angriff ist, das ist nur eine sehr weit verbreitete Tatsache. Wer nicht betroffen ist oder jemanden kennt, der betroffen ist, beschäftigt sich weder mit den genauen Auswirkungen von Armut (es kosten ja zb nicht nur die Tickets an sich Geld) noch von Behinderung.

@ruoff @grootinside @ebbesand @lobbycontrol @teufel100 Unsere Gesellschaft ist alles andere als inklusiv. Und natürlich ist das nicht ausschließlich Sache von Veranstaltern. Die können dazu beitragen, dass es inklusiver wird, zb durch vergünstigte Tickets, Gebärdendolmetscher, Braillebeschriftung, Erholungsbereichen, Rampen etc

Aber das ist natürlich nur ein Teil. Den Rest müsste unsere Gesellschaft beitragen.

Es wäre eben nur schön, wenn Veranstalter das, was sie leisten könnten auch leisten

@ruoff @grootinside @ebbesand @lobbycontrol @teufel100 würden.

Statt dessen ist es oft schon so, dass es an der Ticketbuchung selbst bereits scheitert oder eben einfach gesagt wird: ja geht nicht weil ist nicht