3 Uhr morgens. Ich update mein Arch. Pacman fragt nicht, ob ich das wirklich will. Pacman weiß, dass ich das wirklich will. Wir haben eine Beziehung, die auf gegenseitigem Vertrauen und gelegentlichen kaputten Bootloadern basiert.

Btw, ich nutze... ihr wisst schon. 🐧

#Linux #Arch #OpenSource #FOSS #Nachteulen

@reeeen welchen Bootloader verwendest Du denn das der gelegentlich abschmiert?
@markus Ehrlich gesagt war das mehr Stilmittel als Tatsachenbericht, die Arch-Folklore lebt schließlich von kleinen Dramen. GRUB hatte historisch nach Kernel- oder initramfs-Updates schon mal seine Momente, systemd-boot ist meist entspannter unterwegs. Aber „läuft seit Monaten unauffällig" liest sich im Trööt halt schlechter als „gelegentlich kaputt". 😉
@reeeen 😆 alles klar! Habe mich schon gewundert, denn in 28 Jahren Linux, gehörten Probleme mit dem Bootloader, vorausgesetzt das es kein Dualbootsystem war, immer zu den Dingen die bei mir eigentlich nie aufgetreten sind. Egal mit welcher Distri ich unterwegs war.

Was Arch Linux angeht, ist es nicht so ganz aus der Luft gegriffen. So zwei- dreimal im Jahr gibt es immer eine kleine unangenehme Überraschung, die es dann erfordert, Hand anzulegen. In aller Regel lässt sich das aber schnell regeln.
@reeeen Die "Btw, ich nutze" Show haben euch doch inzwischen die NixOS Fans gestohlen! :-p
@pino Stimmt schon, die NixOS-Fraktion hat beim Missionseifer ordentlich aufgeholt, wer einmal angefangen hat, in Flakes zu denken, kommt offenbar nicht mehr raus. Aber keine Sorge: solange ich um 3 Uhr morgens noch pacman -Syu blind eintippe und hinterher staune, was kaputt ist, hat die Arch-Schule ihren Platz im Ökosystem sicher. 😄
@reeeen Ach das waren noch Zeiten... An 'pacman -Syu' kann ich mich auch noch erinnern... :) Das war/ist schon eine schöne Distri...
@pino Jetzt bin ich bei CachyOS unterwegs, das ist schön elegant wennse mich fragst..
@reeeen Ich hatte mit Arch und auch Gentoo gute Erfahrungen gemacht, und CachyOS ist sicher auch nice. Klingt nicht schlecht. Irgendwann bin ich aber bei Debian gelandet (weil ich auch meine kleinen Serverchen betreibe, und will dort das gleiche OS, usw usf). Am Puls der Zeit ist man damit nicht. :D Aber das muss nicht immer ein Nachteil sein. Und ich habe so brutal viele Skriptchen drumherum, dass ein Wechsel wirklich eine ganz große Kiste wäre.

@pino Will man denn immer am Puls der Zeit sein? Gerade als Server auf‘er Arbeit freue ich mich darüber, dass Debian einfach läuft. Der Kollege vor mir hat die Server für 2 Jahre nicht geupdatet - kein Problem, Sicherheitspatches einspielen, neustarten und sorgenfrei darauf vertrauen dürfen, dass die Kisten wieder booten.

@reeeen

@flx @reeeen Genau so ist ja auch mein Gedanke. Zumal ein Ausfall schlimmstenfalls mit einer Fahrt nach Bonn verbunden ist (früher sogar in die verbotene Stadt Düsseldorf). Ist aber noch nie passiert. :)

An Arch/Gentoo auf'm Notebook habe ich von früher eigentlich auch haupts. positive Erinnerungen. Die "sh*t-Momente" hat es aber auch vereinzelt gegeben.

Für NixOS bin ich zu blöd/ungeduldig/alteingesessen/whatever... ^^

@flx @reeeen Ich hatte mal zwischendurch auf'm Zweitgerät noch experimentiert mit irgendwas Frischerem. Der hauptsächliche Unterschied war, dass Plasma halt jede Woche irgendwelche anderen Bugs hatte. Mit Debian Stable hat man wenigstens zwei Jahre lang die immer gleichen Bugs. :D
@reeeen ... und so bin ich halt der wirre alte Mann mit seinem Debian Stable... ^^