Zum heutigen #TagderFamilie haben wir die geplanten Kürzungen der Bundesregierung beim #Familienbonus analysiert: Für zumindest jede fünfte Familie steigt mit der teilweisen Rücknahme ab 2027 die #Einkommensteuer. Das trifft überwiegend arbeitende Haushalte der ärmeren Mittelschicht. 1/
Für Kinder ab vier Jahren kann ein Elternteil den #FamilienbonusPlus von 2.000 Euro nicht mehr allein geltend machen. Künftig muss er mindestens 75:25 gesplittet werden. Ist das #Einkommen der Zweitverdiener:innen zu gering, verliert die Familie bis zu 500 Euro pro Kind und Jahr. 2/
Die #Einkommensverluste der betroffenen Familien durch die Kürzung des Familienbonus belaufen sich im Durchschnitt auf 606 Euro für ein Jahr. Haushalte der unteren Mittelschicht spüren die Kürzung des Familienbonus am häufigsten. 3/
Die Familienbonuskürzung selbst fällt überwiegend am Lohnzettel gutbezahlter Familienväter an. Der Großteil aller Betroffenen (68 Prozent) ist sogar im einkommensstärksten Fünftel. 4/
#Familien mit mehreren Kindern verlieren durch die Reform den betroffenen Teil des Familienbonus häufiger. Am meisten verlieren Familien, die vier oder mehr #Kinder haben (1.010 Euro). 5/
Hinter der Kürzung steckt auch die Absicht der Regierung, einen steuerlichen Anreiz zu setzen, von #Teilzeit auf Vollzeit zu wechseln. Mit der Kürzung des Familienbonus verlieren selbst Familien jener #Mütter Einkommen, die ohnehin schon Vollzeit arbeiten. 6/
Knapp ein Viertel der betroffenen Zweitverdiener:innen (24 Prozent) arbeitet bereits #Vollzeit. Insgesamt gehen knapp drei Viertel der Zweitverdiener:innen im Haushalt – meist die Mütter – einer bezahlten Erwerbstätigkeit nach. Im Mittel arbeiten sie 28,3 Stunden pro Woche. 7/
Für die meisten Beschäftigten ist die #Arbeitszeit kein Wunschkonzert, vor allem nicht für Familien mit Kindern. Hat ein Elternteil zu wenig Gehalt, muss die Familie künftig mehr Steuern bezahlen. Und das bedeutet, dass Geringbezahlte stärker zur Kasse gebeten werden. 8/
Familienbonus: Kürzung trifft arbeitende ärmere Mittelschicht - Momentum Institut

Die Bundesregierung plant, den Familienbonus ab 2027 teilweise zurückzunehmen. Für zumindest jede fünfte Familie steigt somit die Einkommensteuer. Das Momentum Institut hat anlässlich des Tags der Familie am Freitag (15. Mai) analysiert, wen die Steuererhöhung trifft: Überwiegend arbeitende Haushalte der ärmeren Mittelschicht. Die Einkommensverluste der betroffenen Familien belaufen sich im Durchschnitt auf 606 Euro des jährlichen Netto-Haushaltseinkommens.

Momentum Institut