Was wären eure Argumente, wenn ein #wachtumskritischer #Grüner mit dem Gedanken spielt, die #SVP #Initiative zur #10Millionen #Schweiz anzunehmen?

@martin

Die ganze Initiative hat nichts mit Nachhaltigkeit und Wachstums Kritik zu tun.
Die Betroffenen sind Asylanten und Ausländer.
Ein Schweizer eigenheim Besitzer hat 400m2 und dort leben 4 Personen.
In der Stadt wohnen 50 Personen ( Schweizer , Ausländer, Asylanten) auf der gleichen Fläche.
Und diese 50 verbrauchen vlt auch weniger Ressourcen weil sie nicht 2 Autos haben und 3x im Jahr in die Ferien fliegen.

Die frage ist auch ist die Person wirklich "grün"?

@traigott dazu zwei Fragen:
1. was würde deiner Meinung nach passieren, wenn die Initiative angenommen wird

2. Was für Kriterien muss eine Person erfüllen um "grün" zu sein?

@martin

1. Das steht im Initiativtext.:
Aufkünden des EU Freizügikeitabkommen, also zurück zum Saisonier Status

2. Gute Frage. Ich denke nur Grün sein, also Bio-Produkte kaufen, mit dem ÖV/ Velo unterwegs sein, nicht Fliegen usw reichen nicht. Sonst wären ja all die Rechtsextremen Naturalisten die Selbstversorgt leben auch Grün.

SVP-Initiative: Nie mehr Apfelbaum

Noch hat das Parlament die Initiative gegen eine «10-Millionen-Schweiz» nicht fertig beraten, doch bereits formiert sich Widerstand: Die Gegner:innen setzen auf eine Vielzahl an Kampagnen und Argumenten.

@martin Mein Hauptargument wäre, dass die Initiative keine Lösung bereit hält. Die Zuwanderung wird hauptsächlich durch die Wirtschaft getrieben. Sobald da Einschränkungen ein Thema würden, wäre die Initiantin an vorderster Front dabei, wenn es darum ginge, weiterhin Personal aus dem Ausland importieren zu können. Entsprechend würde die Initiative nicht das Bevölkerungswachstum eindämmen, sondern von den Ärmsten zu den Reichsten umverteilen.
@martin Ich bin durchaus auch wachstumskritisch, sehe die Lösung aber in Regulierung und gerechter Besteuerung der Wirtschaft. Meiner Meinung nach hätte nur eine Eindämmung des Wirtschaftswachstums die gewünschte Wirkung, mit allen Konsequenzen die das mit sich brächte.
@elleCoquine das klingt für mich sehr plausibel.
@elleCoquine @martin Dem schliesse ich mich an. Eine Tiefsteuerpolitik, um Unternehmen anzulocken und Race to the bottom der Kantone fördern die Zuwanderung, da müsste man ansetzen.
@frauxirah @elleCoquine ganz genau.
Nur leider wir das nie passieren.
@martin @elleCoquine Nicht mit diesem Parlament, das ist klar.

@elleCoquine @martin «... aber die Wirtschaft™» 🤪

Die Absurdität von unbegrenztem Wachstum auf einem begrenzten Planeten müsste eigentlich jedmensch klar sein.

Die kognitive Dissonanz stark ist in dieser Welt.

@mavori @elleCoquine und wie bremsen wir das?
Steuererhöhungen werden nie und nimmer durchkommen.
Könnte es nicht sein, dass die #SVP mit dieser Initiative der Wirtschaft schaden und so ein schrumpfen einleiten könnte?
@martin @mavori das denke ich nicht, nein. Schlussendlich muss jede Massnahme nochmals durch viele politische Prozesse. Die bürgerliche Mehrheit wird nie und nimmer eine Umsetzung absegnen, die zu Lasten der Wirtschaft geht. Das heisst, allfällige Massnahmen werden sich immer nur gegen die Personen wenden, die sich nicht wehren können.
@martin tja, es gibt leider auch braune egoistische Grüne. Siehe Ecopop-Initiative, und teilweise auch GLP.
Hauptargument in diesem Fall wäre, dass die Nachhaltigkeit nicht durch die reine Anzahl an Verbraucher*innen definiert wird, sondern am verantwortungsvollen Konsum einer jeden einzelnen Person.
Und überhaupt: die Schweiz ist kein isolierter Planet. Jeder Mensch, der nicht in die Schweiz einreisen darf, konsumiert ja irgendwo anders. Die 10-Mio-Beschränkung ist rein egoistisch und rassistisch.
@heri wie schaffen wir es, den verantwortungsvollen Konsum zu erreichen?
Wir Schweizer haben einfach zu viel Geld und zu viel Zeit, dieses auszugeben.
Eines ist doch glasklar, die Wirtschaft muss schrumpfen. Aber wie erreichen wir das?
@martin Demut. Dankbarkeit. Das eigene Ego zurücknehmen.
Aber sicher nicht mit einer Beschränkung der Zuwanderung.