Meine Freundin und ich sind total fassungslos wie man sich so verantwortungslos gegenüber einem Tier verhalten kann. Der Hund kann schließlich nichts dafür. Er hat ein liebes und sanftmütiges Wesen und lebt harmonisch mit Kindern zusammen. In SH, NI, MV, BB und TH ist die Haltung übrigens erlaubt.
Bitte gerne teilen und DM bei Interesse.
WARUM, ich meine, WARUM schafft man sich ausgerechnet ein Tier an, das in Deinem Bundesland verboten ist?!?
Ich checke es einfach nicht.
Hatte mich auch schon gefragt, wer ihn überhaupt nach Hamburg vermittelt oder verkauft hat. Und die junge Frau hat ihn wohl auch schon aus einer Familie "freigekauft", in der er es nicht gut hatte. Es war naiv, aber offensichtlich gut gemeint. Nun ja.
Verdammt. Der arme Kerl. :|
Ja, absolut. Ich würde ihn nehmen, wenn ich nicht auch in Hamburg wohnen würde.
Als wir unseren jetztigen Kater vor etwa vier Jahren aus dem Tierheim geholt haben, hat uns die Tierpflegerin von "Leo" erzählt, auch ein "Listenhund"... der bereits über 10mal ins Heim zurück gebracht worden war, weil sich die Leute ab der Mitnahme immer mit dem Arsch drauf gesetzt haben, was die Tiertrainerin ihnen vorher tagelang eingebläut hatte.
Ich kann bis heute nicht aufhören, an ihn zu denken.
Hamburg hat aufgrund der Tötung von Volkan auch extrem strenge Hundegesetze. (Und ich habe eben erstmalig den Wikipedia-Eintrag dazu gelesen. Der ist nichts für schwache Nerven.)
Oh ja... ich erinnere mich. Ich selbst bin auch schon gebissen worden. Menschen verursachen diese Dinge... durch Qualzucht, durch Ignoranz, durch Gewalt.
Ich möchte hier neu formulieren: Es sind nicht alle Menschen, aber es ist immer ein Mensch.
Das ist exakt das, was ich unter Qualzucht einordnen würde.
Hier ein Beispiel, das vielleicht genauer zeigt, wie ich das meine:
> [...] Ihre ursprüngliche Aufgabe war es, Ratten im häuslichen Umfeld zu töten. Daraus entwickelte sich der brutale Sport des „Rattenbeißens“. Bei diesen blutigen Wettkämpfen gewann der Hund, der in kürzester Zeit möglichst viele Ratten tötete.
Ab ca. 1810 wurden diese Hunde unter dem Namen „Bull-and-Terrier“ bevorzugt für Hund-gegen-Hund-Kämpfe in der Grafschaft Staffordshire eingesetzt.
[...]
Wie alle Hunde doggenartiger Rassen hat auch der Staff durch seine - über eine lange Zeit - traurige Geschichte ein geringes Drohverhalten und eine hohe Reizschwelle. Denn um früher im Kampf zu überleben, war es wichtig, sofort anzugreifen, ohne vorab Drohverhalten zu zeigen.
Das Drohen hätte wichtige Zeit gekostet. Außerdem ist daher auch das Schmerzempfinden stark herabgesetzt. Da eine Flucht aus diesen Kampfsituationen unmöglich war, blieb als gewünschte Reaktion nur die offensive Aggression, die aber niemals gegenüber dem Menschen gezeigt werden durfte. [...]
https://www.martinruetter.com/rassekunde/staffordshire-bullterrier
@lovinurbanism @Schwester_Philomena
Ja ein verwahrloster verantwortungsloser Hundebesitzer richtet seinen Hund ab macht ihn heiß auf kinderschaukeln - beißt 4 Hunde vorher - einer stirbt, amtstierarzt sagt sei nicht bissig - behördenversagen bei anschließenden auflagen - keine Kontrolle und dann am Ende muss das arme Kind dran glauben, weil die Hundebesitzer das Pärchen verantwortungslos und aktiv aggressiv gehandelt haben.
@lovinurbanism hier in Sachsen scheinen die erlaubt zu sein. Hab American Bulldog auf der List jedenfalls nicht entdeckt.
Leider bin ich nicht die richtige dafür. Bin zu inkonsequent, was für Hundeerziehung nicht gut ist.
Aber vielleicht ist ja unter meinen "Landsleuten" eine Person, die ihn nehmen kann.
@lovinurbanism Verstehe ich nicht ganz. Die Haltung ist in HH sicherlich nicht verboten, sondern genehmigungspflichtig und mit Auflagen verbunden. Die Auflagen sind streng aber machbar, wenn man denn will.
Wenn die Behörden den Hund den Haltern entziehen, dann wurde entweder gar kein Antrag gestellt oder Auflagen nicht erfüllt.
Mir scheint, als fehlt hier ein Teil der Geschichte.
Das erscheint mir auch so.
Das ist tatsächlich der Fall. Ich hatte auch nochmal diverse Nachfragen nach meinem Posting - auch aufgrund von berechtigte Nachfragen hier - gestellt.
@alipercapita @sarah_ist_muede @taak @lovinurbanism fuck! wieso hab ich das so verdrängt? ich hab das damals doch mitverfolgt. nicht zuletzt, weil wir einen american Stafford als "bürohund" hatten, der einem Mannheimer Zuhälter und Drogendealer abgenommen wurde, weil er mehrere Bullen verletzt hatte, und in ein Tierheim im Nachbarort gebracht wurde. Dann entschied ein Gericht, dass der Hund eingeschläfert werden sollte. ein Kollege, der ehrenamtlich im Tierheim arbeitete, versteckte den Hund zunächst bei seiner Mutter bis Gras über die Sache gewachsen war, und ab dann war er eben unser bürohund. in einem Raum mit viel Laufkundschaft. alle liebten den Hund.
ich kann mich auch noch an die reißerischen tv Sendungen erinnern, als Ibrahim sich in der Türkei als allererstes gleich wieder einen Pitbull zulegte.
ich schäme mich, dass ich gefragt hab. ich kann mir nicht erklären, wie ich das vergessen konnte.
@walsonde @sarah_ist_muede @taak @lovinurbanism Wow auch ganz schön wilde Geschichte! Und irgendwie bezeichnend, dass der Hund dann mit freundlichen Menschen auch freundlich war.
Fände einen Hundeführerschein auch sinnvoller als grundsätzliche Hunderassenverbote. Aber ich kenn mich nicht aus. Ich konnte mich auch an die Geschichte in Hamburg nur so gaaanz dunkel erinnern.