@ulrichkelber wenn die Bundeswehr wachsen soll und wir militärisch auf eigenen Beinen stehen müssen. Braucht die Armee Liegenschaften.
Die #USArmy rauswerfen (Entmietungsparty) und dann selbst einziehen.
Bundeswehr zurück in Kiel: Militärstützpunkt statt Wohnungen https://share.google/jObmbzPrXkzMEjIgT
Eine win win Situation 😁
@gkat @ulrichkelber Wobei ich gar nicht wissen will, was da alles an Kosten für Entsorgung und Sanierung unerwartet entstehen. "Huch, da hat jemand einfach ABC-Munition hinter der Kaserne vergraben" oder so Scherze... Mal eben so einziehen wird da vermutlich nicht so einfach.
https://umwelt-militaer.org/umweltschaeden-durch-us-militaerbasen-lokal-und-global/
Realitätscheck!
Für Bundeswehr-Standorte benötigst Du auch Bundeswehr-Personal + da sehe ich extrem schwarz.
Die meisten jungen Menschen haben heute ein anderes Demokratieverständnis + meinen Sicherheit und Wohlstand fallen wie selbstverständlich vom Himmel ohne selber etwas dafür tun zu müssen.
Oder sollen etwa die Boomer, die schon halb am Krückstock laufen + die Generationen bis zu den 2011‘ern wieder reaktiviert werden um die Bundeswehr-Standorte zu belegen?
Realitätscheck mit Zahlen.
„ Fast 12.300 Freiwillige leisten aktuell Wehrdienst – 16 Prozent mehr als 2024.“
„Die Gesamtzahl der aktiven Soldatinnen und Soldaten in den vergangenen zwölf Monaten stieg laut dem Verteidigungsministerium um mehr als 2.750 auf etwa 184.330. Zielmarke ist laut dem neuen Gesetz, kommendes Jahr zwischen 186.000 und 190.000 Aktive zu haben. Bis 2035 soll diese Zahl auf 255.000 bis 270.000 steigen.
Dazu sollen mindestens 200.000 Reservisten bis 2033 kommen.“
um erst mal auf die Truppenstärke von vor 1990 zu kommen benötigst Du allerdings die doppelte Anzahl von Mann- und Frauenpower.
Fast 500000 Köpfe, und das erreichst Du nicht nur mit Freiwilligkeit.
Und den Ersatz der Allierten musst Du auch noch mit einberechnen.
Was sind da denn 12300 Freiwillige?
Bis man so vernünftig Verteidigungsfähig ist dauert das ja ewig.
Und meinst Du, ein Agressor wartet solange, vor allem bis das ausdiskutiert ist?
https://www.bundeswehr.de/de/selbstverstaendnis/geschichte-bundeswehr/kalter-krieg
hier noch noch ein kleiner Nachtrag.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/495515/umfrage/personalbestand-der-bundeswehr/
hier solltest Du mal einen Unterschied sehen.
Unser Verteidigungsminister hat in meinen Augen eine falsche Wortwahl getroffen + alle, so wie auch Du, sind sofort aufgebracht.
Er hätte besser gesagt verteidigungsfähig + nicht kriegsfähig.
Das muss ich ihm allerdings ankreiden.
Die Bundeswehr ist eine Territorial- und keine Angriffsarmee.
Diese müsste schon ganz anders aufgestellt sein + da kämst Du dann auch nicht mit nur 500000 Soldaten aus.
@Statler @lijepasam Ich glaube den meisten ist nicht bewusst was wir aktuell ausgeben:
2026
Anteil der Militärhaushalte an den Gesamteinnahmen: (126,7 Mrd. € / 460 Mrd. €) × 100 ≈ 27,5 %
Anteil der Militärhaushalte am Bundeshaushalt:
(126,7 Mrd. € / 525 Mrd. €) × 100 ≈ 24,1 %
Unsere Politik jammert immer es fehlen Milliarden für Renten, Infrastruktur, Krankenkassen...
Für Rüstung scheint genug da zu sein ... Ehrlichkeit für was Geld ausgegeben wird - Fehlanzeige.
da gebe ich Dir Recht.
Jetzt haben wir allerdings durch das 35 Jahre lange Kaputtsparen, nicht nur bei der Bundeswehr, überall riesige Baustellen.
Die dafür aufzubringenden Gelder wurden in dieser Zeit für Wahlgeschenke, zum Machterhalt der diversen Regierungen, ausgegeben.
Das Leid ist, es gibt seit 40 Jahren keine Regierungen mehr in die Zukunft agieren, sondern nur auf aktuelle Herausforderungen oder gar nicht reagieren.
Reisende soll man nicht aufhalten. Wenn sie gehen wollen, sollen sie eben gehen. Wiesbaden, Hanau und Aschaffenburg haben es auch überlebt, als die US-Kasernen dort dicht gemacht wurden. Die haben ihre Bedarfsgüter sowieso bei der PX gekauft und die paar Gastrobetriebe, die es betraf, haben sich halt umorientiert.
Ich erinnere auch an die Drohungen zu Anfang der Amtszeit gegen Mexiko. Deren Chefin sagte eiskalt, wir warten, komm doch. Seitdem ist Ruhe.
Eigentlich sollte das überhaupt kein Problem sein:
Sofort die Amis kontaktieren, Konsolidierung gerne und danke und sehr gut, Ramstein zuerst(!)
@ulrichkelber 36.000 US-Soldaten sind nicht zum Schutz Deutschlands hier. Deutschland ist eine zentrale Logistik-Drehscheibe für das US-Militär.
Zum Vergleich: Während des Kalten Krieges waren 250.000 US-Truppen in Deutschland. Diese Truppenstärke hatten eine Schutzwirkung.
Die USA schaden sich letztlich strategisch operativ selbst. Das ist aber eine Entscheidung der USA.
@lacrosse @ulrichkelber Naja, im Rahmen der #Nato dürfte man schon von einem Schutz ausgehen dürfen, auch wenn die Zahl nicht mehr soo groß ist.
Und wird die USA nicht vielleicht andere Länder finden, die ebenso geeignet sind?
Etwa die neuen #Trump Freunde wie #Tschechien ?
@Bundesligatrainer @ulrichkelber Die Schutzwirkung der NATO basiert auf glaubwürdiger Abschreckung des Bündnisses.
Historisch betrachtet waren dauerhafte Bündnisse jedoch kein außenpolitisches Konzept der USA. Washington warnt in seiner Farewell Address 1796 davor.
https://avalon.law.yale.edu/18th_century/washing.asp
It is our true policy to steer clear of permanent alliances (...).
Jefferson 1801 sprach von: Entangeling alliances.
Die aktuelle US-Regierung nimmt Bezug auf den Kern der Außenpolitik dieser Zeit (Monroe-Doktrin 1823).
Was das für die NATO bedeuten könnte, erleben wir doch gerade, oder?