Klingt harmlos. Bedeutet aber: Schreibzugriff auf ärztlich erstellte Befunde und Medikationspläne — ohne dass Ärzt*innen als Urheber*innen informiert werden.
Das geht so nicht. Ein Thread. 🧵
Spätestens, wenn man den Facharzttermin auf Basis der Daten in der EPA zugewiesen bekommt, war es das mit der Freiwilligkeit. Die gilt dann nur noch für Gesunde oder lebensmüde.
@radiologe
…aber bitte nicht nur den Dudes unter Atztpersonen und Patient*innen.
Generisch maskulin zu schreiben ist geade in der Medizin, wo nicht-männliche Personen oft vergessen und der männliche Körper als „normal-Vorlage“ galt, echt schwierig.
Ich finde dazu nichts, kannst du mir bitte eine Quelle nennen?
Dann würde ich das auch bei Bluesky posten.
Ach so!
Ich hätte es ohne weiteres für denkbar gehalten. Da siehste mal!
@why_not
Spätestens, wenn die KK-Verwaltung durch LLMs bei der Fallbearbeitung „unterstützt“ wird, wird sowas früher oder später einreissen. Und das wird kommen, schon weil die Kassen ja Fortschritt simulieren müssen.
@radiologe
"Die ePA muss ein Tresor sein, dessen Schlüssel nur Patient*innen und Ärzt*innen halten."
Nein.
Die ePA muss ein Tresor sein, dessen Schlüssel nur Patienten und Patientinnen haben. Diese können dem Behandelnden selektiv und zeitlich begrenzt aufschließen.
Nichtbinäre und agender Menschen sollten also keinen Zugriff auf ihre eigenen Daten haben?
IIRC ist die ePA jetzt schon so ausgestaltet, dass sie nicht wirklich verschlüsselt ist (oder dass es "Nachschlüssel" geben muss). Das ist ein grundlegendes Problem.