Meine Aussagen sind meistens wertfrei + rein informell.

Wenn ich z. B. sage „ich bin nicht xy“, heißt das nicht „ich denke, dass aber du xy bist“. Ich sage nur, dass ich es nicht bin. Ich liefere eine Information über mich.

Eine Aussage über mich ist keine Aussage über dich, schon gar kein Vorwurf. Seltenst/nie sind solche Aussagen abwertend gegenüber anderen oder gar von oben herab gemeint.

Dass meine Aussagen zuweilen arrogant verstanden werden, ist ein Übersetzungproblem.
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#autypisch

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Als ich noch ständig maskierte, begann ich, durch Abgucken ebenfalls zu interpretieren, was andere sagten, also Subtexte mitzudenken. Bestimmt sehr oft falsch.

Ich weiß, dass ich davon noch nicht frei bin, bin mir aber inzwischen bewusst, dass ich es zuweilen tue.

Neu übe ich, im Sinne des Demaskieren-Lernens, nur noch zu hören/verstehen, was wirklich gesagt wird.

Dabei verpasse ich zuweilen, dass andere tatsächlich Subtext mitmeinen.

Kommunikation ist eine schwierige Angelegenheit.

@sofasophia „Das weiß man doch“ oder „das kann man sich doch denken“ hab ich aufgegeben zu erlernen. Stattdessen sage ich: Ich sage, was ich denke, und ich meine, was ich sage, und wenn Kommunikation zwischen uns funktionieren soll, dann mach's genauso und erwarte nicht, daß ich etwas höre, was Du nicht sagst.
@atarifrosch
Das übe ich auch wieder gerade sehr intensiv.
Will einfach nicht mehr immer für andere übersetzen müssen.