Meine Aussagen sind meistens wertfrei + rein informell.

Wenn ich z. B. sage „ich bin nicht xy“, heißt das nicht „ich denke, dass aber du xy bist“. Ich sage nur, dass ich es nicht bin. Ich liefere eine Information über mich.

Eine Aussage über mich ist keine Aussage über dich, schon gar kein Vorwurf. Seltenst/nie sind solche Aussagen abwertend gegenüber anderen oder gar von oben herab gemeint.

Dass meine Aussagen zuweilen arrogant verstanden werden, ist ein Übersetzungproblem.
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#autypisch

Früher, als ich noch glaubte, dass alle Menschen so viel wahrnehmen wie ich; und ich nicht begriff, warum die anderen nicht genauso müde waren

#autypisch #hochsensibel

Wenn ich Filme gucke, möchte ich die ganze Zeit fragen: Aber warum macht die*der das so, das ist doch nicht logisch?!

#autypisch

Seht mich, wie ich mit Alternativtexten versuche unlustige u/o nicht verständliche Memes zu verstehen.

#autypisch

Wenn ich Emotionen versachliche und abstrahiere, heißt es nicht, dass ich sie nicht fühle.
Die vermeintliche Abstraktion ist für mich einerseits ein Hilfskonstrukt, um mich weniger angreifbar zu machen, andererseits – und vor allem aber – hilft sie mir dabei, Emotionen für mich selbst handhabbarer und verständlicher zu machen.
Abstraktion ist eine Art Übersetzungstool von innen nach außen und umgekehrt.

Was es aber definitiv nicht ist: Ein Zeichen für Unempathie.

#Autismus #autypisch

Manchmal frag ich mich, ob es jenen Leuten, die ich und deren Beiträge ich toll finde und die ich darum sterne und teile, peinlich ist, dass ich sie sterne und teile. Also ob ich mich peinlich verhalte. Ich habe für solch strategische Gedanken kein Gespür. Ich mache das einfach.

Vielleicht #autypisch?

Ankerhandlungen – mein neuer Begriff für #autypisch|e Routinen.

Weil sie mich in Zeit und Raum verankern.

#Autismus

Auf meinem Handy sind die Apps nach Themen geordnet.
Häufigst genutzte
Navigation
Alles mit Audios, Musik und Hörbuch
Alles für Bildbearbeitung
Alle Spiele
Varia

Machen das eigentlich alle so, oder ist es womöglich #autypisch?

Ich sehe in indirekten Fragen keinen Sinn, weshalb ich artgerechterweise direkte Fragen vorziehe. Dennoch habe ich es mir beigebracht (#Masking), drumrum zu reden, um meine Gegenüber nicht zu brüskieren. Allerdings habe ich doch immer die Absicht, die direkte Frage, die ich von Anfang an hätte sagen wollen, loszuwerden. Und dann verheddere ich mich.

#autypisch

Die Tatsache, dass ich Doppelbödigkeit meist nicht auf Anhieb verstehe, kompensiere ich durch vermeintliches Doch-Verstehen, da ich schließlich jahrzehntelang andere beobachtet und analysiert habe.

Wobei ich dann aber leider oft feststellen muss, dass ich diese doppelbödige Sache doch nicht wirklich verstanden habe. Weil ich (ein bisschen wie KI) das Ticken der anderen eben doch nicht umfassend verstehen kann. Bestenfalls theoretisch, wie eine mittelgut gesprochene Fremdsprache.

#autypisch