Am Osterwochenende erhielten große Unternehmen Geld dafür, Strom zu verbrauchen. Wind und Sonne deckten fast den Bedarf. Doch Pläne des Wirtschaftsministeriums gefährden den Ausbau erneuerbarer Energien.
Am Osterwochenende erhielten große Unternehmen Geld dafür, Strom zu verbrauchen. Wind und Sonne deckten fast den Bedarf. Doch Pläne des Wirtschaftsministeriums gefährden den Ausbau erneuerbarer Energien.
@NDR Das wäre einer der Gründe. Dass die aktuelle Ministerin Reiche endlich ihres Amtes enthoben werden muss oder besser freiwillig gehen soll.
Wir benötigen Habeck hier wieder. Denn in der Wirtschaftlichen Not war er für uns da und hat sehr vieles richtig gemacht.
Reiche tritt hier in der aktuellen Not noch hinterher.
Der immense Widerspruch fällt nicht auf?
Sie fordern Ausbau (kostet Geld) und melden, daß der Verbrauch subventioniert wurde (kostet Geld), wollen also noch mehr Geldverbrauch.
Entgegen jeder ökonomischen Logik. Man nennt das Verdummung und Desinformation.
Dann will ich mein Bestes tun.
Es gibt derzeit mehrere ungelöste Probleme.
Das erste, das jeder, der zB. Solarenergie selber nutzt, gut kennt, ist das nicht regulierbare Angebot: die Sonne scheint, wenn sie scheint und dann wird produziert.
Der Verbrauch dagegen richtet sich nicht nach dem Angebot. Er unterliegt eigenen Regeln. Sowohl, was den Ort als auch die Zeit anlangt.
Das zweite, ungelöste Problem sind die vermittelnden Systeme: Netze für den örtlichen Ausgleich .
... und Speicher für die zeitliche Lastverschiebung.
Man kann zB an den Werten für die sog. Residuallast sehen, in welchem Maß nicht erneuerbare Energieträger eingesetzt werden müssen, um die Last bereitzustellen.
Nicht so sichtbar ist die ständige Regelung des Netzes, um die Frequenz aufrechtzuerhalten.
Um EE prominent zu nutzen, müssen umfangreiche Backup- und Steuerleistungen erbracht werden, von der Vergütung abgeregelter Kapazitäten oder gar neg. Preise ganz zu schweigen.
Das macht im Gesamten die Energieerzeugung bei uns teuer. Die Marktpreise der Fossilen treten nur erschwerend hinzu, sind aber nicht der Kern des Übels.
Und der weitere Ausbau der EE würde die Grundprobleme tendenziell verschärfen, nicht aber lösen.
Ich hoffe, das Gesagte ist verständlich. Sonst nachfragen.
Danke für die Rückmeldung.
Ja, Speicher wären wichtig für die Lastverschiebung. Und Netzausbau wäre ebenfalls sehr wichtig, damit der Strom dorthin gelangt, wo er gebraucht wird, zB vom wind(rad)reichen Norden in den nachfragestarken Süden.
Das Netz ist ein Flaschenhals. Auch wenn man noch soviel EE zubaut, so kann sie nicht transportiert werden. Die Anlagen würden "abgeregelt", die Betreiber trotzdem entschädigt.
Ökonomisch unsinnig.
Ggfs. interessant:
https://de.wikipedia.org/wiki/Residuallast