Am Osterwochenende erhielten große Unternehmen Geld dafür, Strom zu verbrauchen. Wind und Sonne deckten fast den Bedarf. Doch Pläne des Wirtschaftsministeriums gefährden den Ausbau erneuerbarer Energien.

📝 https://www.ndr.de/waehrend-energiepreise-steigen-billiger-strom-aus-erneuerbaren,erneuerbare-120.html?at_medium=mastodon&at_campaign=NDR.de

#NDR #ErneuerbareEnergien #Windkraft

@NDR es muss heißen "des Bundeswirtschaftsministerium."
@feodora ich wäre ja bei "des Bundeswirtschaftsministeriums". @NDR
@feodora Die Fossillobby und deren korrupte Vertreterin. @NDR
@NDR Wind und Sonne können sie nicht kontrollieren, gehören ihnen nicht. Daher machen sie Verluste und sehen ihre Zukunft gefährdet. Lieber das Klima zerstören als zu überleben. Hauptsache Gewinne einfahren.
@susannelilith @NDR ich wollte da mehr zu schreiben, aber das macht mich einfach nur noch wütend 😡

@NDR Das wäre einer der Gründe. Dass die aktuelle Ministerin Reiche endlich ihres Amtes enthoben werden muss oder besser freiwillig gehen soll.

Wir benötigen Habeck hier wieder. Denn in der Wirtschaftlichen Not war er für uns da und hat sehr vieles richtig gemacht.
Reiche tritt hier in der aktuellen Not noch hinterher.

@NDR

Der immense Widerspruch fällt nicht auf?

Sie fordern Ausbau (kostet Geld) und melden, daß der Verbrauch subventioniert wurde (kostet Geld), wollen also noch mehr Geldverbrauch.

Entgegen jeder ökonomischen Logik. Man nennt das Verdummung und Desinformation.

#defundÖRR

@finche @NDR "2024 zahlten Industriekunden an der Börse unter acht Cent pro Kilowattstunde. Ohne Erneuerbare wäre es fast ein Fünftel teurer gewesen. Und das galt ohne akute Öl- oder Gaskrise."
Mehr erneuerbare = billigere Energie für Industrie und Privatkunden und weniger Geld für Putin & Konsorten. Was ist denn daran nicht einleuchtend?

@Dan @NDR

Ich empfehle, sich mit dem Argument der Systemkosten auseinanderzusetzen.

Es geht mir nicht um die Bekämpfung der EE:)

@finche @NDR Dann würde ich empfehlen doch mal klar und deutlich zu formulieren was denn eigentlich der Kritikpunkt ist. Was ist "das Argument der Systemkosten"?

@Dan @NDR

Dann will ich mein Bestes tun.

Es gibt derzeit mehrere ungelöste Probleme.

Das erste, das jeder, der zB. Solarenergie selber nutzt, gut kennt, ist das nicht regulierbare Angebot: die Sonne scheint, wenn sie scheint und dann wird produziert.

Der Verbrauch dagegen richtet sich nicht nach dem Angebot. Er unterliegt eigenen Regeln. Sowohl, was den Ort als auch die Zeit anlangt.

Das zweite, ungelöste Problem sind die vermittelnden Systeme: Netze für den örtlichen Ausgleich .

@Dan @NDR

... und Speicher für die zeitliche Lastverschiebung.

Man kann zB an den Werten für die sog. Residuallast sehen, in welchem Maß nicht erneuerbare Energieträger eingesetzt werden müssen, um die Last bereitzustellen.

Nicht so sichtbar ist die ständige Regelung des Netzes, um die Frequenz aufrechtzuerhalten.

Um EE prominent zu nutzen, müssen umfangreiche Backup- und Steuerleistungen erbracht werden, von der Vergütung abgeregelter Kapazitäten oder gar neg. Preise ganz zu schweigen.

@Dan @NDR

Das macht im Gesamten die Energieerzeugung bei uns teuer. Die Marktpreise der Fossilen treten nur erschwerend hinzu, sind aber nicht der Kern des Übels.

Und der weitere Ausbau der EE würde die Grundprobleme tendenziell verschärfen, nicht aber lösen.

Ich hoffe, das Gesagte ist verständlich. Sonst nachfragen.

@finche @NDR Ahhhaa, DAS war dann in der Tat verständlich. Dem würde ich auch in Teilen zustimmen.
Selbstverständlich brauchen wir dringend Speicher auf allen möglichen Skalen. Wir brauchen auch dringend V2G und flächendeckend Smartmeter. Aber wieso das im Widerspruch stehen soll zum weiteren EE Ausbau erschließt sich mir nicht so wirklich. Bzw. wieso das die Kosten erhöhen sollte? Klar, kurzfristig muss da Geld in die Hand genommen werden aber mittel- und längerfristig wird es Kosten senken.

@Dan @NDR

Danke für die Rückmeldung.

Ja, Speicher wären wichtig für die Lastverschiebung. Und Netzausbau wäre ebenfalls sehr wichtig, damit der Strom dorthin gelangt, wo er gebraucht wird, zB vom wind(rad)reichen Norden in den nachfragestarken Süden.

Das Netz ist ein Flaschenhals. Auch wenn man noch soviel EE zubaut, so kann sie nicht transportiert werden. Die Anlagen würden "abgeregelt", die Betreiber trotzdem entschädigt.

Ökonomisch unsinnig.

Ggfs. interessant:
https://de.wikipedia.org/wiki/Residuallast

Residuallast – Wikipedia

@NDR Und wenn Deutschland nicht den flächendeckenden Einbau der smarten Stromzähler so versemmelt hätte würden auch Privatkund:innen davon profitieren. Hier in Norwegen haben alle Haushalte smarte Zähler und bekommen des öfteren Geld für's Strom verbrauchen. Insbesondere für E-Auto Nutzer mit smart charging interessant. Die können zusätzlich von Preisschwankungen des Intraday Trading profitieren. Da hat DE noch einen weiten Weg vor sich.
@NDR Wind und Sonne decken 10% der Volkswirtschaft. Was redet ihr ?